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Test

Sony FE PZ 16–35mm F4 G Test: Weitwinkelzoom für Foto und Video

Inhaltsverzeichnis

Sie suchen ein neues Weitwinkelzoom für eine Systemkamera von Sony? Dann sind Sie hier richtig. Wir haben das neue FE PZ 16–35mm F4 G getestet und verraten Ihnen die Vor- und Nachteile.

Sony FE PZ 16–35mm F4 G im Test

Pro & Kontra

+ Sehr gute Abbildungsleistung
+ Inklusive Power-Zoom-Wippe und Fn-Taste
- Ohne integrierten Bildstabilisator
- Hoher Preis: 1.499 Euro

Beim neuen Sony FE PZ 16–35mm F4 G überzeugen zuerst einmal die kompakten Abmessungen und das Gewicht. So bringt das 8,8 cm lange Vollformat-Objektiv gerade einmal 353 Gramm auf die Waage. Die gegen Staub- und Feuchtigkeit geschützte Neuheit bietet eine Reihe von (Video-)Einstellelementen: Neben einem Fokus- und einem Zoomring besitzt das Objektiv einen manuellen Blendenring, der auf Wunsch stufenlos verstellt werden kann.

Darüber hinaus gibt es einen AF/MF-Schalter, eine Fokushaltetaste sowie eine Verriegelung für die Blendenposition A (für das Steuern der Blende über die Kamera). Außerdem ist das Objektiv Teil der Power-Zoom-Reihe und bietet eine Zoom-Wippe, mit der in konstanter Geschwindigkeit die Brennweite verändert werden kann.

Einen Bildstabilisator besitzt das Objektiv nicht. Im Innern arbeiten sechs Linearmotoren für eine präzise und schnelle Einstellung. Die Naheinstellgrenze beträgt bei 16mm Brennweite 28 cm. In 35mm-Stellung verkürzt sich die Naheinstellgrenze um vier Zentimeter (auf 24 cm).

Das entspricht einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4,3. Angesichts des hohen Neupreises von 1.499 Euro waren wir gespannt, wie sich das Weitwinkelzoom in unserem Test schlägt.

Produkthinweis

SELP1635G von Sony | FE PZ 16–35 mm F4 G Premium-Weitwinkel-Vollformatobjektiv der G-Serie mit Powerzoom

Starke Leistung

Unser Fazit aus dem Praxis- und Labortest ist durchweg positiv: Das Objektiv überzeugt mit einer tollen Auflösungsleistung und einer minimalen Vignettierung. Verzeichnung tritt bei 16mm deutlich messbar auf, ist dank der automatischen Korrektur aber gut zu kontrollieren.

Die Handhabung ist sehr gut: Wie für ein Objektiv der G-Serie zu erwarten, ist die Verarbeitungsqualität top. Der fehlende Bildstabilisator ist zwar ein Manko, allerdings in Anbetracht der weitgehend bildstabilisierten Alpha-Kameras und der weitwinkligen Brennweite zu verschmerzen.

Deutlich kritischer ist der Preis: Mit 1.499 Euro ist das Objektiv teurer als das alte Schwestermodell von Zeiss (Vario-Tessar T* FE 16–35mm F4 ZA OSS, 968 Euro). Beide Optiken sind weiter erhältlich.

Sony FE PZ 16–35mm F4 G Alternative: FE 16–35mm F2.8 G-Master

Produkthinweis

Sony FE 16-35 mm f/2.8 GM | Vollformat, Weitwinkel, Zoom Objektiv (SEL1635GM)

Offenblende f/4 reicht Ihnen nicht? Sony hat mit dem FE 16–35mm F2.8 G-Master ein lichtstärkeres Weitwinkelzoom im Angebot. Für 2.195 Euro kommen Sie in den Genuss des Profi-Objektivs.

Testurteil: 91,8 %, SEHR GUT

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