Test

Hochkontrast im Direktvergleich

HDR ist nicht gleich HDR, wie unser Test sechs ausgewählter Programme zeigt. Wo die Stärken – und Schwächen – liegen, zeigt der Test.

Es klingt reizvoll, mit einer Belichtungsreihe absolut perfekt ausgeleuchtete Motive zu erzeugen. Denn eine nicht verwackelte, exakte Belichtungsreihe ist nach wie vor die notwendige Basis für tolle Ergebnisse – denn trotz des Versprechens der Softwarehersteller, kleine Bildwackler ausgleichen zu können, führt dies meist doch zu Qualitätsverlusten. Hier macht es viel mehr Sinn, das Tonemapping aus einem Bild zu generieren, was alle Anwendungen unserer Marktübersicht gut beherrschen. Fakt ist jedoch: Die Tücken stecken im Detail. Denn während das Endergebnis im kleinen Vorschaubild überall hervorragend aussieht, offenbaren sich in der Detailansicht (siehe kleine Screenshots rechts) deutliche Unterschiede. So rechnet etwa HDR Projects 3 häufig Bildinformationen etwas zu stark zusammen, was zu Detailverlusten führt. Besser schneidet da Google Nik HDR Efex 2 ab, jedoch besitzt dieses Tool Schwächen bei strahlenden Lichtquellen. Photomatix liefert in dieser Hinsicht insgesamt das ausgewogenste Ergebnis.

Kurzum: Jede HDR-Software erzeugt anders anmutende Hochkontrastbilder. Hier gilt es also auszuprobieren, um den gewünschten Look zu bekommen. Erfreulicherweise ist die Bedienung aller Anwendungen zumindest in den Basisfunktionen so simpel, dass man hier schnell zum Ziel und damit zu aussagekräftigen Vergleichsbildern kommt.

Mehr zum Thema
zur Startseite