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85mm im Vergleich: Die 8 schärfsten Porträt-Optiken

Für viele Hobbyfotografen gilt die Porträtfotografie als Königsdisziplin. Wie Sie das Genre dennoch zielsicher meistern haben wir bereits im großen ABC der Porträtfotografie gezeigt. Heute werfen wir einen Blick auf die beliebte 85mm-Brennweite und vergleichen sechs Porträtobjektive, die im DigitalPHOTO-Testlabor überzeugen konnten. 

Porträtfotografie: das richtige Objektiv

Als Porträtobjektiv empfiehlt sich insbesondere die 85mm-Brennweite. Durch diese werden Gesichter zum einen natürlich abgebildet und zum anderen wahren Sie einen angenehmen Abstand zur Person. So fühlen sich sowohl der Fotograf als auch das Model wohler, als wenn Sie mit einer kürzeren Brennweite Ihrem Gegenüber zu dicht auf die Pelle rücken würden oder mit einer längeren sich nur noch durch lautstarkes Rufen verständigen könnten. Hier finden Sie die schärfsten Porträt-Optiken, die wir bisher getestet haben:

Sigma 85mm F/1,4 DG HSM Art

Für alle Canon- und Nikon-Fotografen kommt das Sigma 85mm F/1,4 DG HSM Art infrage. Im Test kommt es auf 94,59% in der Gesamtwertung (lesen Sie hier mehr). Es zeichnet sich vor allem durch seine tolle Hintergrundunschärfe bei Offenblende aus. Neun Blendenlamellen sorgen für ein fast kreisrundes Bokeh. Bei f/1,4 neigt die Optik zu einer leichten Randabschattung, die jedoch optisch nicht negativ ins Gewicht fällt. Stark sind der leise und präzise Hyperschall- Autofokusmotor sowie die Super-Multi-Layer- Vergütung (SML). Letztere verhindert Reflexe und Geisterbilder und sorgt so für scharfe und kontrastreiche Bilder.

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Sony 85mm F/1,4 GM

Für Sony-E-Mount-Fotografen kommt das 85mm f/1,4 G-Master infrage. Es kostet rund 1.700 Euro, liefert aber dafür auch erstklassige Leistung. Für die nötige Schärfe (Testergebnis: 97,75%) sorgt unter anderem eine extrem asphärische Linse, während die Nanobeschichtung Geister- und Lichteffekte reduziert. Bei Offenblende verschwimmt der Hintergrund dank zirkularer Blende und 11 Blendenlamellen in einem wunderschönen Bokeh. Der Staub- und Feuchtigkeitsschutz rundet die Edeloptik ab. Gesamtwertung: 95,17%.

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Panasonic Leica DG Nocticron 42,5 mm 1,2 Asph. Power-OIS

Micro-Four-Thirds-Fotografen finden im Panasonic-Sortiment eine besonders lichtstarke Porträtoptik: das Panasonic Leica DG Nocticron 42,5 mm Asph. Power-OIS mit Offenblende f/1,2! Neun Blendenlamellen sorgen für ein fast kreisrundes Bokeh bei Offenblende, eine auch hier vorhandene Nano-Oberflächenbeschichtung verhindert Geisterbilder. Für scharfe Porträts sorgen unter anderem zwei asphärische Linsen und eine UHR-Linse (Ultra High Refractive Index). Letztere optimiert die Abbildungsleistung von Ecke zu Ecke. Praktisch ist der Power O.I.S., ein eingebauter Bildstabilisator, der kleine Verwackler ausgleicht. Der aktuelle Preis der Profi-Optik liegt bei rund 1.300 Euro.

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Tamron SP 85mm F/1,8 Di VC USD

Das Tamron SP 85 ist das erste Objektiv seiner Klasse, das neben einem Ultraschallautofokus auch einen Bildstabilisator mit sich bringt. Dies sorgt beim Foto-Shooting für noch mehr Flexibilität – und weniger Verwackler. Das Ergebnis sind hervorragende Aufnahmen mit einem tollen Bokeh – vor allem zwischen Offenblende f/1,8 und f/2,8. Geschlossenere Blenden reduzieren indes die zu Beginn etwas zu hohe Randabschattung und maximieren zugleich die Schärfe. Unser Testurteil: Super! Die Alternativen der Kamerahersteller: Canon EF 85mm f/1,8 USM (89%, 350 Euro), Nikon AF-S 85mm 1:1,8G (91,68%, 529 Euro).

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Canon EF 85mm f/1,4L IS USM

Käufer dieser Linse können sich über eine professionelle Abbildungsleistung freuen. Selbst bei Offenblende f/1,4 ist das Bildzentrum hochauflösend. Die Randbereiche fallen hingegen etwas schwächer aus, was aufgrund der hohen Lichtstärke nicht verwunderlich ist. Bei Offenblende konnten wir einen Auflösungs-Randabfall von 13 Prozent messen. Abgeblendet (hier f/4) ist die Auflösung viel besser. Probleme in puncto Verzeichnung sind kaum messbar. Im Fazit vereint das Canon extrem hohe Lichtstärke mit Bildstabilisierung.

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Nikon AF-S Nikkor 85mm 1:1,8G

Das Nikon AF-S Nikkor 85mm 1:1,8 ist ein Garant für detailreiche Aufnahmen. Dabei eignet es sich vor allem für klassische Porträtaufnahmen. Dank der hohen Lichtstärke und der wetterbeständigen Verarbeitung erweist es sich aber darüber hinaus auch in anderen Situationen als vielseitig. Ob in schwierigen Lichtsituationen oder unterwegs, das kompakte und leichte Gehäuse macht das Nikkor zum leistungsstarken Begleiter. In Anbetracht der guten Bildqualität fällt, bei einem Preis von 529 Euro, der Griff in die Geldbörse nicht allzu schwer.

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Fujinon XF 56mm F1,2 R

Der tiefpassfilterloser X-Trans-CMOS-III-Sensor mit 24,3 Millionen Pixel dreht mit dem superb auflösenden Fujinon 56mm (100% Auflösung, Gesamtwertung: 96,34%, Platz 1 DigitalPHOTO-Testlabor) so richtig auf! Ein Traum für Fuji-Fotografen!

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Canon RF 85mm F1.2L USM

Mit einer Offenblende von f/1,2 ist das Canon extrem lichtstark - vorausgesetzt, das Objektiv ist bei Offenblende zu gebrauchen. Mit einer Auflösung von 94 Prozent im Bildzentrum bei Offenblende (entspricht 2077 Linienpaare pro Bildhöhe an der EOS R) stellt das Canon seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Die höchste Auflösung erreicht das Objektiv bei Blende f/2,8. Volle Punktzahl im Test der Verzeichnung und nur eine geringe Randabdunklung von einer Blendenstufe bei f/1,2 katapultiert das RF 85mm F1.2L USM mit über 95 Prozent in Summe zum besten Porträtobjektiv für die EOS R und die EOS RP.

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