Ratgeber

Foto-Basics: Makro im Gegenlicht

Die Nahaufnahme bunter Blütenblätter hat wirklich jeder schon tausendmal gesehen. Speziell Fotoneulinge sind sich unter Umständen gar nicht darüber bewusst, wie wichtig eine gute Lichtführung in der Makrofotografie eigentlich ist.

Eine goldene Regel in der Makrofotografie lautet: früh aufstehen. Und das hat seinen Grund. Denn am frühen Morgen beschert uns die noch tiefstehende Sonne eine zauberhafte Lichtatmosphäre. Wenn das Sonnenlicht in einem flachen Winkel Ihr Motiv ausleuchtet, können Sie wunderbare Makroaufnahmen im Gegenlicht erzeugen. Dieser Effekt gelingt natürlich auch vor Sonnenuntergang. Doch das Shooting erfordert Planung, da sich die Lichtverhältnisse innerhalb von Sekunden verändern.

Der Reiz der Gegenlichtaufnahme

Gegenlicht bringt Bilder zum Leuchten und verleiht ihnen eine besonders verträumte Stimmung. Solche Aufnahmen sind geprägt durch natürliche Farben, weiche Kanten, einen hohen Kontrastumfang sowie stimmungsschaffende Lichteinbrüche. Positionieren Sie das Gewächs so, dass es die Sonne leicht verdeckt. Somit können Sie stimmungsvolle leuchtende Lichtstrahlen kreieren.

Makro: eine besondere Lichtsituation meistern

Bei einer offenen Blende wird das Licht Ihr Foto in einen sanften Schleier hüllen. Dieser Effekt wirkt besonders sanft und harmonisch. Für Strahlen im Sterneffekt, schließen Sie die Blende etwas mehr. Auf jeden Fall sollten Sie jedoch an Ihr Stativ denken, um scharfe Resultate zu generieren.

Besonders geeignet sind dabei Motive mit feinen Härchen. Dann verleiht das Gegenlicht den Pflanzen nämlich einen leuchtenden Schleier. Auch zarte Blütenblätter sind reizvoll, indem die durchscheinende Sonne ihre Strukturen und Muster sichtbar macht. Probieren Sie es aus!

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