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Leserinterview: 10 Fragen an Mae Amini

Mae Amini lebt ihren Traum. Die 28-Jährige entdeckte ihre Passion für die Fotografie schon in jungen Jahren. Hier erklärt sie, wie ihre Aufnahmen entstehen und worauf sie während eines Shootings achtet.

Wo und wann ist das Bild entstanden?

Das Bild entstand im Stilleking, einem Naturschutzgebiet bei Lüdenscheid – in der Nähe von Schloss Neuenhof.

Schießen Sie ausschließlich Porträts?

Neben Fine-Art-Porträts habe ich mich auf Hochzeitsreportagen spezialisiert.

Was ist Ihr Lieblingsobjektiv?

Oh, das ist nicht leicht zu beantworten! Momentan schieße ich meine Fotos am liebsten mit meiner 35mm- und mit meiner 50mm-Brennweite.

Für welche anderen Genres der Fotografie interessieren Sie sich noch?

Ich liebe Landschaftsfotografien und  ausdrucksstarke Fotografien, die Menschen aus anderen Kulturen zeigen.

Wie planen Sie Ihre Aufträge?

Meist beginnt alles mit einem Gespräch. Es ist mir nämlich sehr wichtig, dass sich die Leute wohlfühlen und dementsprechend natürlich auf den geschossenen Fotos wirken. Schließlich kommt er oder sie aus einem bestimmten Grund zu mir. Sobald ich weiß, was der Kunde will, baue ich alles danach auf.

Wie viele Bilder machen Sie in etwa?

Ich mache gar nicht so viele Aufnahmen, da ich nicht auf den Auslöser drücke, solange das Bild vor meinen Augen nicht stimmig wirkt. Daher sind es pro Motiv fünf bis zehn Schüsse.

Worauf sollte man bei einem Porträt Ihrer Meinung nach besonders achten?

Auf das Zusammenspiel der Farben, eine harmonische Umgebung und natürlich auch auf den Ausdruck.

Wie aufwendig sind Ihre Shootings?

Meine Shootings sind so entspannt wie ich selbst. Damit ich den gewünschten Ausdruck meines Gegenübers einfangen kann, fokussiere ich mich vor und während des Fototermins insbesondere auf das Zwischenmenschliche. Da möchte ich ungern mit dem Aufbau von zig Lichtern beschäftigt sein und das Model langweilen oder gar einschüchtern. Daher arbeite ich hauptsächlich mit natürlichem Licht und nur in sehr kritischen Lichtsituationen benutze ich eine Soft-Box.

Wie geht es danach weiter?

Nachdem alle Bilder im Kasten sind, sortiere ich zunächst die Testschüsse aus. Anschließend sehe ich mir die Fotos nebeneinander in Lightroom an. Hierbei arbeite ich gerne mit dem Sterne-System und wähle am Ende das harmonischste Bild aus. Diese Aufnahme bearbeite ich dann von Anfang bis Ende in Adobe Photoshop. Ein Bild benötigt ungefähr eine Stunde Bearbeitungszeit.

Wo kann man Ihre Arbeiten finden? 

Zum Beispiel auf meiner Homepage. Natürlich bin ich auch auf Social-Media Kanälen wie Facebook und Instagram als „Amini Photography“ unterwegs.

Leserinterview - Die Fotografin

Victoria Scheler Eckstein (55)

Die Fotografin lebt in Trebur, im südhessischen Kreis Groß-Gerau. Die diplomierte Architektin fotografiert leidenschaftlich gern Tiere, vor allem Hunde – aber auch Landschaften, Blumen und Details.

Equipment 

Nikon D7200

Sigma 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM

Sigma 70-200mm F2.8 EX DG OS HSM

Nikon AF-S Nikkor 85mm 1:1.8G

Die gesamte Ausgabe der DigitalPHOTO 8/2018 finden Sie hier.

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