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Foto-Basics: magische Startrails

Um schöne Fotos von Sternspuren aufzunehmen, bedarf es nur einiger Schritte, die Sie beachten sollten. Ort, Zeitpunkt und Ausrüstung müssen gut durchdacht und geplant sein, damit Sie am Ende ein schönes Foto der sogenannten Startrails erhalten.

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Bevor es endgültig Herbst wird, sollten wir noch ein letztes Mal die Gelegenheit nutzen, um Fotos mit sogenannten Sternspuren aufzunehmen. An erster Stelle sollten Sie sich Gedanken um den Ort des Bildes machen. Dieser sollte weit genug weg von Stadt- oder Autobahnlichtern sein, die mit ihrem abstrahlenden Licht Ihre Aufnahme stören können. Auch der Zeitpunkt ist entscheidend. Wählen Sie eine klare, wolkenlose Nacht. Der Mond darf nicht in den Bildausschnitt geraten, da auch er eine große Lichtabstrahlung hat und Ihr Foto überstrahlen wird.

Startrails erfordern Ausrüstung

Als Ausrüstung sind ein stabiles Dreibeinstativ, ein Fernauslöser und ein weitwinkliges Objektiv unabdingbar. Stellen Sie vor Ort Ihre DSLR ein: ISO 800 und eine Blende von f/5,6 sind eine gute Empfehlung. Zur Überprüfung nehmen Sie ein Testfoto mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden auf. Sind die Sterne zu dunkel oder zu hell, öffnen beziehungsweise schließen Sie die Blende. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten, die Sternspuren aufzunehmen: entweder mit der Bulb-Funktion Ihrer Kamera, wobei Sie eine Belichtung von einer oder zwei Stunden auswählen. Auf dem Ergebnisbild wandern dann die Sterne über den Himmel. Oder Sie machen eine Reihe an Bildern, die alle kurz (z.B. eine Minute) belichtet wurden, und bauen diese später per Software zusammen. Besonders schön wirken dabei Kompositionen mit Vordergrund. Suchen Sie sich einen Baum oder eine kleine Hütte, um mehr Spannung zu erzeugen.

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