Es gibt sie wirklich: Tipps, mit denen jedes Bild besser wird. Für Sie haben wir hier sechs Alltagsfotofehler zusammengefasst, inklusive der Lösung, die zeigt, wie es doch besser geht: vom durchdachten Ausrichten der Kamera über Tipps für scharfe Mitzieher bis hin zur Bedeutung der Tageszeit.
Technische Daten: Canon EOS 5D Mark III | 19mm | F/13 | ISO 100 | 30 s (Bild: Tim Herpers)
Lichtstimmung nicht beachtet
Bei einem längeren Aufenthalt an einem schönen Ort bietet es sich an, unterschiedliche Lichtstimmungen einzufangen. Innerhalb weniger Minuten kann sich das vorhandene Licht verändern. Die Auswirkungen auf die Fotos sind daher enorm. Zwischen den beiden Aufnahmen hier liegt etwa eine halbe Stunde. Während beim linken Bild der Himmel noch ausgebrannt ist und die meisten Straßenlaternen erloschen sind, wirkt das Foto zur sogenannten Blauen Stunde deutlich stimmiger. Die Straßenlaternen leuchten den Pflasterweg aus und der Himmel beginnt, kräftig blau zu leuchten. Mit den grünen Pflanzen ergibt sich eine tolle Farbkombination. Tipp: Schließen Sie noch die Blende (hier: f/13), um den Lichtquellen einen sternförmigen Effekt zu verleihen.
Fehler können jedem mal passieren. Eine zu kurze Verschlusszeit eingestellt, den falschen Bildausschnitt gewählt oder die Lichtsituation nicht beachtet und schon ist das geplante Foto nicht so geworden, wie gewünscht.
Gerade als Fotoanfänger neigt man dazu fehlerbelastete Bilder zu machen. Aber sei es nun aus Erfahrungsmangel oder aus Versehen: Fehler sind durchaus vermeidbar!
Wir zeigen Ihnen anhand von sechs Beispielen, wie Sie typische Fotofehler in Alltagssituationen vermeiden und zukünftig qualitativ bessere Fotos schießen können.