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Test

Auf der Suche nach dem besten Fotorucksack: 9 Kamerataschen im Test

Fotorucksack | Schnappen Sie sich Ihre Fotorüstung und fangen Sie tolle Bilder ein! Fehlt Ihnen hiefür noch der passende Rucksack, hilft dieser Vergleichstest weiter. Wir haben für Sie neun aktuelle Fotorucksäcke getestet und miteinander verglichen, die sich zum Beispiel für eine Wanderung durch die Natur eignen oder nötigen Stauraum für die alltägliche Städtetour bieten.

Fotorucksack Vergleich

In unserem Test dreht sich alles um den Ausstattungsklassiker schlechthin. Haben sich neben der Kamera erst einmal einige Objektive und weiteres Zubehör angesammelt, ist der Kauf eines Rucksacks nur noch eine Frage der Zeit. Doch Fotorucksack ist nicht gleich Fotorucksack. Ähnlich wie bei Kameras und Objektiven entwickelt sich auch der Taschenmarkt. Der Anspruch an stilvolle Modelle wächst.

Auf Instagram haben wir Sie gefragt, was Ihnen bei einem neuen Produkt wichtig ist. Ihre Antworten waren vielfältiger denn je. Während für einige ein möglichst großer Stauraum zählt, bevorzugen andere möglichst leichte Modelle. Andere machen ihren Kauf vor allem vom Design oder dem Tragesystem des Rucksacks abhängig.

Keine leichte Aufgabe für die Hersteller, all diesen Wünschen gerecht zu werden. Entsprechend vielseitig zeigt sich das neunteilige Testfeld dieses Vergleichs, das für jeden Fotografen mindestens einen Favoriten enthält.


Eigenschaften
Marke
Hama
Fach
Tablet
Maße (außen/innen)
28 x 23 x 38 cm/ 27 x 16 x 32 cm
Gewicht
1.30 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Der Profitour von Hama bietet in der Größe 180 reichlich Stauraum für eine üppige Kameraausrüstung. Eine DSLR mit fünf Objektiven findet problemlos des im rückseitig zu öffnenden Hauptfachs Platz. Schön, dass Hama an Brust- und Beckengurt sowie an eine mitgelieferte Regenschutzhülle gedacht hat.

In kleinen Fächern lassen sich Speicherkarten und Akkus unterbringen. Platz für ein Tablet bietet der Rucksack ebenfalls. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ist er angenehm leicht und für 99 Euro einer der günstigsten Modelle im Test.

Rundum empfehlenswert

In unserem Testverfahren durchläuft der Profi tour 180 alle drei Testkategorien ohne große Mankos. Der Zugriff auf die Kamera ist über den Schnellzugriff an der Oberseite vereinfacht.

Schade, dass die rückseitigen Reißverschlüsse nicht bis ganz zum Boden reichen. Das würde den Zugriff erleichtern. Das Tragesystem ist einfach, aber angenehm. Kurzum: guter Rucksack!

Manfrotto Pro Light Rucksack RedBee-310


Eigenschaften
Marke
Manfrotto
Fach
Laptop_15, Tablet
Maße (außen/innen)
29 x 22 x 50 cm/ 29 x 16 x 45 cm
Gewicht
1.80 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Manfrotto stellt mit dem ProLight RedBee-310 einen Fotorucksack mit viel Stauraum für eine große Ausrüstung (wie z.B. zwei DSLRs und fünf Objektive). Der Zugriff auf die Ausrüstung ist prima gelöst und gelingt auf vier Wegen: Rückseitig lässt sich auf das gesamte Hauptfach zugreifen.

Hinzu kommen drei weitere Schnellzugriffe (seitlich und oben). Ein Stativ findet seitlich Platz und verdeckt damit leider eines der Zugriffe. Fächer für ein Tablet sowie einen 15-Zoll-Latop sind vorhanden. Auf Reisen zahlt sich die im Rückteil integrierte Trolleyhalterung aus.

Hochwertiges System 

Die Verarbeitung ist sehr gut gelungen. Eine Regenschutzhülle liegt dem 1,8 Kilogramm schweren Rucksack bei. Brust- und Beckengurt sind für guten Tragekomfort vorhanden.

Schade, dass der Beckengurt ohne Polsterung auskommt. Die Schultergurte sind angenehm dick gepolstert. Fotografen, die viel Fotoausrüstung transportieren möchten, sind hier richtig.

Lowepro ProTactic AW II


Eigenschaften
Marke
Lowepro
Fach
Laptop_13
Maße (außen/innen)
28 x 16 x 46 cm/ 26 x 13 x 40 cm
Gewicht
2.20 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Beim ProTactic BP 350 AW II handelt es sich um eine verbesserte Neuauflage des modular aufgebauten Kamerarucksacks. Der Zugriff auf das Kameraequipment ist wie beim Modell von Manfrotto sowohl über die Rückseite als auch von oben und seitlich möglich.

Über das Gurtsystem (SlipLock) an der Außenhülle lässt sich je nach Bedarf ein Flaschenhalter, ein Stativ o. Ä. befestigen. Ein 13-Zoll-Notebook kann in einem flachen Fach untergebracht werden. Für kleinteiliges Zubehör ist ebenfalls Platz. Eine Schutzhülle ist im Rucksackboden integriert.

Funktionsreicher Testsieger

Mit intuitivem Kamerazugriff, einem toll ausgestatteten Tragesystem sowie hochwertiger Verarbeitung sichert sich Lowepro den Testsieg unter den klassischen Fotorucksäcken.

Uns gefallen das verstärkte Deckelfach, der abnehmbare Beckengurt sowie der helle Innenraum. Mit 16 cm Tiefe ist der Rucksack kompakt, fasst dadurch aber auch eher Systemkameras ohne Batteriegriff.


Eigenschaften
Marke
Rollei
Fach
Laptop_13
Maße (außen/innen)
28 x 21 x 44 cm/ 26 x 14 x 39 cm
Gewicht
1.50 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Ihr Fotorucksack soll gut und vor allem günstig sein? Dann bietet Rollei mit dem Fotoliner ein passendes Modell. Der Rucksack in Größe M fasst unter Berücksichtigung der Handgepäckmaße ohne Probleme eine Kamera und bis zu fünf Objektive. Wie bei den meisten anderen Modellen dieses Tests gelingt der Hauptzugriff über die Rückseite.

Ein seitlicher Schnellzugriff ist alternativ vorhanden, inklusive abschließbarem Reißverschluss. Alle Reißverschlüsse sind wasserdicht. Zudem ist der Rucksackboden verstärkt. Eine Regenschutzhülle liegt bei.

Preis-Tipp für Sparfüchse 

Trotz des guten Zugriffs auf die Ausrüstung lässt der Rollei in der Kategorie Aufteilung & Zugänglichkeit Punkte liegen: Die Innenteiler sind zwar wie bei allen anderen Rucksäcken individuell positionierbar, allerdings vergleichbar weich und instabil.

Das Tragesystem fällt gut gepolstert aus. Das macht den Fotoliner in Summe für 89 Euro zu unserem Preis-Tipp.

Compagnon Explorer+


Eigenschaften
Marke
Compagnon
Fach
Laptop_15
Maße (außen/innen)
32 x 22 x 50 cm / 30 x 18 x 40 cm
Gewicht
2.40 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Ähnlich wie die Modelle von Tenba und Wandrd ist der explorer+ ein Fotorucksack, der dank Rolltop individuell viel Platz für Alltagsgegenstände bietet. Das Kamerafach lässt sich rückseitig und über einen seitlichen Schnellzugriff erreichen. Der Stauraum ist individuell aufbaubar und in einem Dunkelgrau eingefärbt.

Toll sind die per Klettverschluss positionierbaren Organizer für kleinteiliges Zubehör. Alltag- und Fotostauraum sind durch eine per Reißverschluss öffbare Trennwand geteilt. Auf der Rucksackseite ist eine Halterung für ein Stativ integriert.

Purer Rucksack-Genuss

Auch wenn der Zugriff auf das Kamerafach bei manch anderen Rucksäcken noch vielfältiger gelingt, überzeugt der Rucksack von compagnon auf voller Linie.

Der explorer+ (auch in einer kleineren Version erhältlich) ist von hervorragender Verarbeitungsqualität und dank eines mit Deuter entwickelten Tragesystems sehr angenehm zu tragen – leider auch entsprechend teuer.

Cullmann Seattle Twinpack 400+


Eigenschaften
Marke
Cullmann
Fach
Laptop_13
Maße (außen/innen)
29 x 18 x 44 cm/ 28 x 13 x 20 cm
Gewicht
1.10 kg
Brustgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Der neue Seattle TwinPack 400+ von Cullmann bedient Ansprüche an einen leichten Fotorucksack. Mit 1,1 Kilogramm ist er der leichteste Rucksack im Test. Der Zugriff auf das Hauptfach erfolgt frontseitig oder alternativ über einen seitlichen Schnellzugriff.

Der obere Teil des Innenraums ist mit einer entnehmbaren Tasche für Alltagsgegenstände vorgesehen. Der darunterliegende Stauraum, über zwei Gurte absicherbar, fasst eine DSLR und drei Objektive. Ein Stativ kann seitlich befestigt werden. Gut, dass der Rucksackboden wetterfest verstärkt ist.

Preislich Top

Angesichts des günstigen Preises von 89 Euro macht der Cullmann vieles richtig. Der Brustgurt erhöht den Tragekomfort. Schade, dass der Seattle TwinPack gänzlich auf einen Beckengurt verzichtet.

Die Schultergurte sowie das Rückenpolster sind einfach hergestellt, dennoch geht der Komfort in Ordnung. In Summe unser Preis-Tipp unter den Foto-/Alltagsrucksäcken.

MindShift Gear Rotation180° Panorama


Eigenschaften
Marke
MindShift Gear
Fach
Tablet
Maße (außen/innen)
29 x 21 x 51 cm/ 25 x 11 x 17 cm
Gewicht
1.60 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Tenba DNA 15 Backpack


Eigenschaften
Marke
Tenba
Fach
Laptop_15
Maße (außen/innen)
29 x 22 x 43 cm/ 25 x 13 x 18 cm
Gewicht
1.70 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Mit sehr hoher Verarbeitungsqualität betritt der Tenba DNA 15 Backpack das Feld der Fotorucksäcke, der von außen nicht als solcher erkennbar ist. Eine Kamera samt drei Objektiven findet in einem frontseitig erreichbaren Kamerafach Platz. Im Organizer davor lässt sich kleinteiliges Zubehör unterbringen.

Wenn Alltagsgegenstände verstaut werden müssen, macht sich das Rolltop bezahlt. Bei Regen und Schnee hält eine Schutzhülle den 1,7 Kilogramm schweren Rucksack trocken. Über eine Seitentasche kann ein Reisestativ transportiert werden.

Erfräulich unaufällig​

Im Test fiel der hell gestaltete Innenraum positiv auf. Das Kamerafach ist per Klettverschlussbefestigung entnehmbar. Der Tragekomfort ist dank Brust- und Beckengurt hoch, auch wenn wir eine Polsterung am Beckengurt vermissen.

Fazit: Ist ein unauffälliger Rucksack für urbane Fototouren gesucht, ist der Tenba DNA 15 Backpack eine sehr gute Wahl.

Wandrd Prvke 21 Photo Bundle​


Eigenschaften
Marke
Wandrd
Fach
Laptop_13, Tablet
Maße (außen/innen)
31 x 18 x 41 cm/ 27 x 12 x 19 cm
Gewicht
2.00 kg
Brustgurt
Hüftgurt
Fotorucksack
Stativhalterung

Wem Individualität wichtig ist, sollte sich den unaussprechlichen PRVKE 21 von Wandrd einmal genauer anschauen. Im Photo Bundle wird er mit einem entnehmbaren Kamerafach geliefert, das eine DSLR und zwei Objektive fasst. Der Zugriff auf die Kamera erfolgt rückseitig oder über einen seitlichen Schnellzugriff.

Das Rolltop ist wie beim compagnon und Tenba höhenverstellbar. Individualität bieten auch der beiliegende entnehmbare Beckengurt sowie die beiliegenden Befestigungsgurte, die den Transport eines Stativs ermöglichen.

Wasserfest verarbeitet

Der Foto- und Alltagsrucksack von Wandrd ist wetterfest ausgestattet: Beschichteter Polyester und abgedichtete Reißverschlüsse verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit. Schade, dass beim Rucksackboden, in dem eine Schutzhülle integriert ist, auf wasserabweisenden Polyester verzichtet wurde.

Der Wandrd ist mit 269 Euro hoch, aber angemessen bepreist.

Checkliste - Darauf sollten Sie achten

  • Kamerazugriff: Wie schnell gelangen Sie zur Kameraausrüstung? Müssen Sie den Rucksack dafür zwingend abnehmen?

  • Schulter-, Brust-, Hüftgurt: Ein gutes Tragesystem ist unabdingbar. Werfen Sie deshalb einen Blick auf die Gurtqualität und -polsterung.

  • Stativhalterung: Fotografieren Sie mit einem Stativ, sollten Sie in jedem Fall auf eine sinnvoll positionierte Halterung achten.

  • Wetterschutz: Ist die Außenhülle des Rucksacks wasserabweisend oder liegt sogar eine Regenschutzhülle bei? Sind die Reißverschlüsse wertig verarbeitet? Einige Modelle sind wasserdicht.

Tragekomfort ab 89 Euro 

Die neun Fotorucksäcke sind in zwei Klassen unterteilt: Zum einen haben wir vier Fotorucksäcke getestet, deren Stauraum in erster Linie für Fotoausrüstung vorgesehen ist. Zum anderen finden Sie fünf weitere Rucksäcke, die neben einer kompakteren Fotoausrüstung noch Raum für Alltagsgegenstände bieten. Preislich geht es ab 89 Euro los: Rollei und Cullmann bieten empfehlenswerte Modelle für Sparfüchse. Der Testsieg geht an Lowepro und MindShift Gear. Compagnon stellt den teuersten, aber auch besten Rucksack: unser Profi-Tipp.

Fazit

Ein vielseitiges Testfeld, das mit dem Lowepro ProTactic 350 BP AW II und dem MindShift Gear Rotation180° Panorama zwei starke Testsieger hervorbringt.

Die beiden Modelle können mit je 93 von 100 Punkten in unserem dreistufigen Testverfahren auf ganzer Linie überzeugen.

Noch besser konnte lediglich der Compagnon Explorer+ abschneiden. Da er im Vergleich aber deutlich teurer ist, geht unser Profi-Tipp an den Premiumhersteller bei Pforzheim.

Unsere Preistipps gehen an die Modelle von Rollei und Cullmann.

So haben wir getestet

1 Zunächst haben wir geprüft, wie es um die Aufteilung und Zugänglichkeit des Rucksacks steht. Ein Rucksack kann noch so schick aussehen – wenn eine individuelle Handhabung nicht möglich ist, gibt es Punktabzug. Dieses Kriterium macht 30 Prozent der Gesamtnote aus.

2 Anschließend ging es dem Tragesystem an den Kragen. Ebenfalls mit 30 Prozent der Gesamtnote gewichtet, ist dieser Punkt nicht weniger relevant. Komfort, aber auch Sicherheit und Flexibilität sind für eine gute Note unerlässlich. Unser Test zeigt: Hier sind vor allem die höherpreisigen Fotorucksäcke im Vorteil.

3 Mit einer Gewichtung von 40 Prozent geht es im dritten und letzten Bewertungskriterium um Verarbeitung, Material und Schutz. Bei Modellen, die hier einen hohen Wert erzielen, ist eine lange Nutzbarkeit zu erwarten.

 

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