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Test

Sony FE 35mm F1.4 GM im Test: Reportage-Profi

Mit einem Testergebnis von 94,8 Prozent ist das Sony FE 35mm F1.4 GM eine der besten Festbrennweiten seiner Klasse. Hier ist unser Testfazit.

Das 35mm-Objektiv ist eine der flexibelsten Festbrennweiten. Deshalb ist das Objektiv unter Reportage-, Hochzeits- und Streetfotograf*innen so beliebt. Vor rund fünf Jahren hat Sony die G-Master-Serie vorgestellt, das FE 35mm F1.4 ergänzt diese professionelle Reihe.

Das Objektiv zeichnet sich durch ein sehr kompaktes Gehäuse aus und ist mit einer Offenblende von f/1,4 dennoch sehr lichtstark. Es erinnert an das im Herbst 2018 eingeführte FE 24mm F1.4 GM. Das staub- und spritzwassergeschützte Gehäuse bietet eine Fokushaltetaste sowie einen manuellen Blendenring.

Sony FE 35mm F1.4 GM

(94%)

Eigenschaften
Marke
Sony
Vollformat
Anfangsblende
f/1,4
Filtergewinde
67 mm
kleinste Blende
f/16
Bajonett
Sony E
Naheinstellgrenze
27 mm
Brennweite
35mm
Ultraschall
Stabilisiert

Bewertung
Auflösung
(93%)
Haptik
(92%)
Verzeichnung
(100%)
Vignettierung
(93%)

Dieser lässt sich entweder in Drittelstufen oder stufen- und geräuschlos verstellen. Die 35mm-Festbrennweite ist rund zehn Zentimeter lang und besitzt einen Filterdurchmesser von 67 mm. Für ein weiches Bokeh hat Sony eine zirkulare Blende mit elf Lamellen verbaut. Beim Autofokusmotor setzt der japanische Hersteller auf zwei XD-Linearmotoren, für eine geräuschlose, schnelle und sehr präzise Fokussierung.

Um Bildfehler wie Geisterbilder zu vermeiden, hat Sony das Objektiv mit der AR-Nanobeschichtung der zweiten Generation sowie einer Flourbeschichtung ausgestattet. Das ist bereits von G-Master-Modellen wie dem FE 24mm F1.4 bekannt, das auch äußerlich dem 35mm-Modell ähnelt.

Typisch G-Master

Ohne Zweifel wird das neue 35mm-Objektiv seinem Zusatz „G-Master“ im Produktnamen gerecht. Im Labor überzeugte das Objektiv bereits bei Offenblende f/1,4 mit höchster Auflösung im Bildzentrum (96 Prozent). Ebenso beeindruckend ist die Leistung in Bezug auf die Verzeichnung: Hier fährt das Objektiv die volle Punktzahl ein.

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Im Test der Vignettierung gibt es ebenfalls kaum etwas zu bemängeln: Bei Offenblende beträgt die Vignettierung 1,4 Blendenstufen. Zweifach abgeblendet fällt die Randabdunklung eine Blendenstufe weniger aus. In Summe fährt die Festbrennweite völlig zu Recht die Bestnote Super ein. Eine Alternative hat z. B. Sigma mit dem 35mm F1.2 DG DN Art im Angebot (siehe unten).

Alternative: Sigma 35mm F1.2 DG DN Art

Für 1.349 Euro bekommen Sie beim Objektivspezialisten Sigma eine Festbrennweite, die eine Drittelstufe lichtstärker, aber auch deutlich klobiger ist. Das 35mm F1.2 DG DN Art ist eine hervorragende Alternative zum FE 35mm F1.4 GM.

Produkthinweis

Sigma 35mm F1,2 DG DN Art Objektiv für Sony-E Objektivbajonett

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