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Ratgeber

Die 6 besten Monitore für Bildbearbeitung und Fotografie (4K inzwischen Standard)

Egal ob Fotografie, Bildbearbeitung oder Videoschnitt: Ein guter Monitor ist das A und O, um vorhandenes Material auf Qualität zu prüfen – und in der Nachbearbeitung beste Ergebnisse zu erzielen. Doch welche aktuell auf dem Markt verfügbaren Modelle sind dafür am besten geeignet?

Die besten Monitore für Fotografie und Bildbearbeitung 

Wer sein Foto- und Video-Hobby ernsthaft betreibt, gibt nicht selten Tausende Euro für Kameras und Co. aus. Gespart wird aber oftmals am heimischen Computer-Monitor, dabei ist dieser doch das Zentrum für die Sichtung und Nachbearbeitung des vorhandenen Materials.

Umso wichtiger ist, dass ein hochwertiger Monitor zum Einsatz kommt, der Farben korrekt wiedergibt und hoch genug auflöst, um auch Details ordentlich wiederzugeben. Nur so kann gewährleistet werden, dass nach dem Shooting am Editiertisch kein Frust aufkommt.

Ergonomie: Pixeldichte im Auge behalten

Die Pixeldichte eines Bildschirms gibt einen Hinweis darauf, wie groß die Darstellung und wie ergonomisch der Monitor ist. Ein Wert von rund 110 PPI ist dabei bei klassischen Bildschirmen ideal, niedrigere Werte bedeuten größere Darstellung, höhere Werte kleinere. Im Internet finden sich einfache Rechner, um die Pixeldichte herauszufinden, etwa die Website www.sven.de/dpi Geben Sie hier die Werte Ihres Bildschirms ein, um die Pixeldichte zu ermitteln.

Achtung: UHD-Bildschirme besitzen vier Pixel für einen, was bedeutet, dass Sie den PPI-Wert der Diagonalen halbieren müssen. So entspricht die Darstellung eines auflösungsstarken 5K-Monitors mit 5120 x 2880 Pixeln der Darstellungsgröße eines WQHD-Monitors mit 2560 x 1440 Pixeln, nur ist das Bild deutlich schärfer.

Wie wichtig ist die Anschluss-Technik?

Inzwischen haben sich drei Anschluss-Techniken für Monitore durchgesetzt: HDMI, USB-C/Thunderbolt und Display-Port. Alle drei Technologien können untereinander innerhalb gewisser Grenzen adaptiert werden, trotzdem sollte der Anschluss im Auge behalten werden, abhängig vom verwendeten Computer.

So besitzen viele moderne Laptops nur noch USB-C- und/oder Thunderbolt-Anschlüsse, die sich aber mit kostengünstigen Adaptern problemlos mit HDMI- oder Display-Ports am Monitor verbinden lassen. Umgekehrt wird es schwieriger: Unterstützt ein Monitor ausschließlich USB-C oder Thunderbolt, lässt sich dieser rechnerseitig nicht in eine HDMI-Schnittstelle umwandeln.

Für ein Minimum an Kabelsalat empfiehlt es sich jedoch, beim Monitorkauf darauf zu achten, dass die Schnittstellen unterstützt werden, die am Rechner vorhanden sind.

4K Monitore sind inzwischen Standard

Obwohl es viele gute WQHD-Bildschirme (Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel) gibt, die zum Teil auch noch von den Herstellern verkauft werden, kann inzwischen der 4K-Standard mit vierfacher Full-HD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) als Must-have betrachtet werden.

Ausnahmen bilden möglicherweise ältere Computer, die mit den hochauflösenden Monitoren noch nicht umgehen können. Jeder moderne Rechner kann aber ohne Probleme 4K-Bildschirme ansteuern. Mit einer effektiven Auflösung von rund acht Megapixel sind diese Bildschirme bestens geeignet, um Foto- und Videomaterial optimal darzustellen.

Wie groß sollte mein Bildschirm sein?

Im Zusammenhang mit der Auflösung ist natürlich auch die Größe des Bildschirms wichtig, um eine optimale Darstellung zu gewährleisten. Als angenehm werden von den meisten Usern Größen zwischen 24 Zoll und 34 Zoll empfunden.

Ist der Bildschirm deutlich größer, hat er bereits „Fernseherformat“ – der Betrachtungsabstand sprengt dann möglicherweise den Rahmen – und das Gerät passt mitunter nicht mehr auf den Schreibtisch. Die untere Grenze markiert vor allem die Verfügbarkeit entsprechender Geräte: Es gibt einfach kaum noch Monitore, die weniger als 24 Zoll Fläche haben.

Helligkeit und Farbwiedergabe

Natürlich sollte ein Monitor vor allem auch möglichst hell sein, schon um beispielsweise bei Tageslicht beste Ergebnisse zu erzielen. Angaben dazu finden sich meistens in den technischen Spezifikationen des Monitors, hier werden zumeist „Nits“ oder „Candela pro Quadratmeter“ genannt.

Wichtig dabei: Nit und Candela/qm sind das Gleiche. Je höher dieser Wert, desto heller der Bildschirm, allerdings ist das nicht der einzige Faktor: Eine gute Farbwiedergabe – erkennbar an der Größe der sogenannten Lookup-Table (LUT) – sowie eine Farbdarstellung von mindestens 10 Bit für möglichst geringe Farbsäume sind bei jedem ernsthaften Bildschirm für Foto- und Videobearbeitung Pflicht.

Eierlegende Wollmilchsau

Dank IPS-Technik und der zunehmenden Verbreitung von 4K-Bildschirmen mit HDR- und 10-Bit-Darstellung auch im günstigeren Segment sind zunächst die meisten modernen Bildschirme für hobbymäßige Foto- und Videobearbeitung geeignet.

Wer aber ins Profi-Segment schaut, wird feststellen, dass hier vor allem hochwertige Panels, zuverlässige Kalibrierbarkeit und hervorragende Farbdarstellung an der Kostenschraube drehen. Wer beim Editieren auf Genauigkeit Wert legt, kommt also kaum an einem professionellen Gerät vorbei. Vorab: Den ultimativen Alleskönner gibt es nicht.

Kalibrierung ist Pflicht!

Jeder Monitor sollte kalibriert werden, um optimale Darstellungsergebnisse zu erzielen. Besonders hochwertige Bildschirme – etwa manche Geräte von EIZO – haben dafür ein eingebautes Kalibriergerät. Für alle anderen gibt es externe Kalibrierlösungen.

Gerät wie der Calibrite ColorChecker Display Pro oder der Datacolor SpyderX Pro sind für den Privatgebrauch ausreichend. Die teils enormen Preisunterschiede dieser Geräte ergeben sich vor allem aus dem Einsatzbereich und der Qualität der Hard- und Software sowie den zusätzlichen Features (etwa: Druckerkalibrierung). Die Monitorkalibrierung sollte regelmäßig erfolgen, um jederzeit die maximale Bildqualität zu gewährleisten.

EIZO Coloredge CS2740

  • Hersteller: EIZO 
  • Website: www.eizo.de 
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 1.000:1
  • Preis (UVP): 1.547 Euro 

Pro & Kontra 

+ Gute Ausstattung
+ Gute Farbraum-Abdeckung 
+ Hardwarekalibrierbarkeit
+ Integrierte USB-Dockingstation
+ Rauschunterdrückung
+ 10-Bit-Farbwiedergabe
+ 5 Jahre Garantie
- Nur 60 Hz Wiederholrate
- Kalibriergerät optional

Dediziert an Fotograf*innen mit modernen Laptops richtet sich der Coloredge CS2740: Mit einer angenehmen Diagonalen von 26,9 Zoll bietet der 4K-Bildschirm eine Pixeldichte von 164 ppi: Pixel sind damit auch bei geringerem Betrachtungsabstand nicht mehr sichtbar.

Der Bildschirm besitzt ein Wide-Gamut-Display mit 100%iger Abdeckung des sRGB-Farbraums. Dank 16-Bit-Lookup-Table und 10-Bit-Farbwiedergabe liefert der Coloredge CS2740 beste Ergebnisse mit „exzellenter Leuchtdichteverteilung und Farbreinheit“, wie EIZO wirbt.

Interessant ist, dass der mit satten fünf Jahren Garantie ausgestattete Monitor hardwareseitig kalibrierbar ist, um jederzeit beste Ergebnisse zu liefern. Das optionale Kalibriergerät Eizo EX4 kann zusätzlich erworben werden. Praktisch für mobile Kreative ist nicht nur der USB-C-Anschluss, sondern auch der integrierte USB-Hub mit zwei schnellen USB 3.1- und zwei USB 2.0-Ports.

Der Monitor selbst kann Notebooks mit bis zu 60 Watt USB-C-Power-Delivery laden, womit er sich auch als Dockingstation eignet. Mit älteren Computern oder Endgeräten kann er über Display-Port und HDMI Kontakt aufnehmen, wodurch der Bildschirm nicht nur präzise, sondern auch flexibel einsetzbar ist.

Zum EIZO Coloredge CS2740 bei cyberport

Dell Ultrasharp P2720Q

  • Hersteller: Dell 
  • Website: www.dell.de 
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 1.300:1
  • Preis (UVP): 1.384 Euro 

Pro & Kontra 

+ Hervorragende Ausstattung
+ Integrierter Kalibrierungssensor
+ Thunderbolt-Anschluss
+ USB-Dockingstation
+ Mitgelieferte Lichtschutzhaube
+ 3 Jahre Garantie
- Nur 60 Hz Wiederholrate
- Nur 250 cd/qm Helligkeit

In Sachen Monitore ist Computerhersteller Dell schon seit geraumer Zeit eine bekannte Größe. Mit dem Dell Ultrasharp P2720Q bietet Dell einen 27 Zoll messenden 4K-Bildschirm an, der ideal auf die Bedürfnisse von Foto- und Videograf*innen abgestimmt ist. Bemerkenswert ist die integrierte Kalibrierfunktion, die sich per Zeitplan steuern lässt und dafür sorgt, dass Nutzer*innen sich nicht mit der Kalibrierung herumschlagen müssen.

Neben der Fähigkeit, 100 % AdobeRGB und 90 % des DCI-P3-Farbraums wiederzugeben, besitzt der Dell einige weitere interessante Funktionen: Eine besondere Beschichtung hält das Display zum Beispiel blendfrei. Mit im Lieferumfang befindet sich auch eine Lichtschutzhaube, die effektives Arbeiten ermöglicht.

Der UP2720Q bietet zwei Thunderbolt/USB-C-Anschlüsse, mit denen der Monitor bequem Verbindung mit modernen PCs und Notebooks aufnehmen kann. Notebooks kann er mit bis zu 90 Watt aufladen. Vier USB-3-Anschlüsse, zum Teil mit zusätzlicher Ladefunktion, prädestinieren den Dell UP2720Q auch als Dockingstation für Computer, Smartphone und Kamera. Für die Verbindung zu älteren Computern ist durch das Vorhandensein eines Display-Port- und zweier HDMI-Anschlüsse gesorgt.

Produkthinweis

Dell U2720Q, 27 Zoll, 4K UHD 3840 x 2160, 60 Hz, IPS entspiegelt, 16:9, 5 ms (extrem), höhenverstellbar/neigbar/drehbar, VESA, DisplayPort, USB-C, HDMI, 3 Jahre Austauschservice, schwarz/silber

BenQ Photovue SW271C

  • Hersteller: BenQ 
  • Website: www.benq.eu
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 1.000:1
  • Preis (UVP): 1.499 Euro 

Pro & Kontra 

+ Besonders zuverlässige Farbwiedergabe
+ Werksseitige Hardware-Kalibrierung
+ USB-C-Anschluss + Dockingfunktion
+ Integriertes SDXC-Kartenlesegerät
+ Optimiert für 24p-Videomaterial
+ Blendschutzhaube dabei
- Nur 60 Hz Wiederholrate

Auch BenQ hat mit dem 4K-Monitor SW271C aus der Photovue-Reihe einen 27 Zoll großen Kreativ-Monitor im Angebot. Das Gerät bietet nicht nur einen 16-Bit-Lookup-Table, sondern auch eine 10-Bit-Farbdarstellung bei einer Farbraum-Abdeckung von 100 % sRGB, 99 % AdobeRGB und 90 % DCI-P3.

Der Monitor besitzt eine Hardwarekalibrierung und ermöglicht so zuverlässige Farbwiedergabe, die laut Hersteller den „höchsten Industriestandards“ entspricht – und das direkt ab Werk. Möglich wird das durch BenQs Aqcolor-Technologie, die eine bestmögliche Farbwiedergabe gewährleisten soll.

Der dediziert für Grafiker*innen, Video- und Fotograf*innen entwickelte Monitor besitzt aber noch einige weitere Schmankerl: So ist er in der Lage, HDR-Material darzustellen, und ist darauf optimiert, 24/25p-Inhalte möglichst realistisch wiederzugeben, wie sie in der TV- und Filmproduktion verwendet werden.

Mit an Bord sind zudem die Unterstützung für gängige Kalibriersoftware aus dem Profi-Segment und eine besonders interessante Funktion namens Color Paper Sync: Der Monitor kann die Ausgabe des Bildmaterials auf gedruckten Medien anhand des Druckermodells, Farbraums und Papiertyps anzeigen – ideal für den professionellen Einsatz, etwa im eigenen Fotostudio.

Produkthinweis

BenQ SW271C 68,58 cm (27 Zoll) Monitor (LED, 4K UHD, 3840 X 2160 Pixel, USB-C, AQCOLOR Technologie, 99% Adobe RGB, HDR10, IPS-Technologie), Monitor für Fotografen, schwarz

EIZO Coloredge CG319X

  • Hersteller: EIZO 
  • Website: www.eizo.de
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 1.500:1
  • Preis (UVP): 4.899 Euro 

Pro & Kontra 

+ Großer Monitor für den professionellen Einsatz
+ 24-Bit LUT
+ Selbstkalibrierung
+ Besonders hohe Farbpräzision
+ Integrierte Korrektur von Farbdrift und Farbreinheit
- Nur 60 Hz Wiederholrate
- Kein USB-C/Dockingfunktion
- Hoher Preis

32 Zoll sind viel Fläche für die professionelle Bildbearbeitung: Obwohl der Coloredge CG319X wie seine 27-Zoll-Verwandtschaft nur 4K-Auflösung bietet, bietet er dank HiDPI-Darstellung natürlich trotzdem mehr Raum zum Arbeiten, allerdings auf dieser Größe je nach Betrachtungsabstand nicht mehr ganz pixelfrei.

Neben der großen Fläche hat das Eizo-Flaggschiff aber noch andere Qualitäten: So ist er nach der strengen Softproof-Vorgabe auf Basis der ISO-Norm ISO/CD 12646 zertifiziert und besitzt dementsprechend eine enorme Farbverbindlichkeit. Das liegt auch daran, dass der Bildschirm 98 % des DCI-P3-Farbraums und 99 % des AdobeRGB-Farbraums abdeckt, und sich durch seine nahezu vollständige Unterstützung des CMYK-Farbraums ideal für die Druckvorstufe eignet.

Damit das so bleibt, hat der CG319X einen integrierten Sensor zur hardwarebasierten Selbstkalibrierung. Mit HDR-Unterstützung und der Darstellung besonders tiefer Schwarzwerte unterscheidet er sich ebenfalls deutlich von günstigeren Mitbewerbern. Zudem gibt es einen 10-Bit-Graustufenbereich und einen 24-Bit-Lookup-Table, zudem betont Eizo, dass die Farbreproduktion bei allen CG319X gleich ist.

Zum Coloredge CG319X bei Calumet

Asus Proart PA32UCX

  • Hersteller: Asus 
  • Website: www.asus.de
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 20.000:1
  • Preis (UVP): 3.999 Euro 

Pro & Kontra 

+ 32 Zoll mit Mini-LED-Technologie
+ Hervorragendes Kontrastverhältnis
+ Sehr hell (600 cd/qm)
+ Hardwarekalibrierung
+ Gute Ausstattung
- Hoher Preis

Solide und modern, so präsentiert sich die Proart-Serie von Asus. Der 32 Zoll messende Proart PA32UCX besitzt als einer der wenigen Monitore derzeit ein Mini-LED-Display, wie es derzeit zum Beispiel bei Apple in manchen Macbooks und iPads der Pro-Reihe zum Einsatz kommt: Hierbei handelt es sich um eine Ergänzung der gängigen LED-Technik um sogenannte Zonen, die separat ihre Helligkeit regeln können.

Dadurch wird die Kontrastdarstellung gegenüber klassischen LED-Panels deutlich verbessert. Beim PA32UCX gibt es 1.152 dieser Zonen. Der Monitor gibt 10-Bit-Farbe wieder und kann 99,5 % des AdobeRGB-, 99 % des DCI-P3- und 100 % des sRGB-Farbraums abdecken.

Verschiedene HDR-Formate sind ebenso an Bord wie ein praktischer Thunderbolt-3-Anschluss für die Verbindung mit modernen Notebooks. Der Asus Proart PA32UCX ist werksseitig vorkalibriert, eine Hardware-Kalibrierung gibt es allerdings nicht.

Dank zahlreicher Schnittstellen kann er als Dockingstation eingesetzt werden und betankt Notebooks mit bis zu 60 Watt. Seine hohe Leistung und Flexibilität samt der neuesten Bildschirm-Technologie sorgen leider auch für einen relativ hohen Preis.

Produkthinweis

ASUS ProArt PA32UCX-PK 81,28 cm (32 Zoll) Professional Monitor (4K, HDR, IPS Mini LED, 10 bit, Dolby Vision, 100% sRGB, Thunderbolt 3, HDMI, DisplayPort)

Viewsonic VP2785-4K

  • Hersteller: Viewsonic 
  • Website: www.viewsonic.de
  • Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • Kontrastverhältnis: 1.000:1
  • Preis (UVP): 1.099 Euro

Pro & Kontra 

+ Sehr preiswert
+ Hardwarekalibrierung
+ Integrierter KVM-Switch
+ Umgebungslichtsensor
+ Anwesenheitssensor
+ Gute Farbraumabdeckung
- Kalibrierung nur über separates Kalibriergerät
- Lichtschutzhaube muss separat erworben werden.

Als preisgünstige Alternative bringt Viewsonic den VP2785-4K ins Spiel: Der helle 27-Zöller ist nicht nur mit einer 4K-Auflösung und 10-Bit-Farbwiedergabe ausgestattet, sondern besitzt auch die Möglichkeit zur Hardwarekalibrierung, die mit den bekannten Geräten von X-Rite und Datacolor zusammenarbeitet.

Mit einer Farbraum-Abdeckung von 100 % sRGB, 99 % AdobeRGB und 95,1 % DCI-P3 eignet er sich natürlich hervorragend für die Foto- und Videobearbeitung, zumal Viewsonic nach eigenen Angaben viel Zeit darauf verwendet, den Bildschirm feinabzustimmen.

Interessant ist der integrierte Umgebungslicht-Sensor, der es dem – übrigens relativ hellen – Bildschirm erlaubt, automatisch die Helligkeit an das vorhandene Licht anzupassen. Durch den integrierten USB-Hub an der USB-C-Schnittstelle kann der Bildschirm an modernen Rechnern als Dockingstation arbeiten, Laptops lädt auch dieser Monitor mit 60 Watt.

Neben der USB-C-Schnittstelle gibt es natürlich auch die Möglichkeit, den Monitor per Display-Port, Mini-Display-Port oder HDMI mit dem Computer zu verbinden. Praktisch ist der integrierte KVM-Switch, der mit dem Monitor verbundene Tastaturen und Mäuse dem jeweils aktiven angeschlossenen PC zuordnet.

Produkthinweis

Viewsonic ColorPro VP2785-4K 68,6 cm (27 Zoll) Fotografen Monitor mit Kalibrierfunktion (4K, IPS-Panel, 99% AdobeRGB, PIVOT, HDR10, USB-C, 5 Jahre Austauschservice) Schwarz

Produkthinweis

Datacolor SpyderX Pro: Monitorkalibrierung für eine genaue Farbwiedergabe; entwickelt für engagierte Fotografen und Designer

Benötige ich einen 5K-Monitor?

5K-Bildschirme stellen eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixel dar. Grundsätzlich ist eine möglichst hohe Auflösung sinnvoll und wünschenswert, allerdings dient sie ausschließlich der Bildschärfe. Das ist ein Argument bei der Bildbearbeitung, wird jedoch durch die anderen Faktoren – Ergonomie, Farbraumabdeckung, sonstige Features – relativiert.

So ist ein hochauflösender Bildschirm nicht zwangsläufig besser als einer, der eine geringere Pixeldichte bietet. Der limitierende Faktor bei hochauflösenden Bildschirmen ist übrigens neben dem höheren Preis die Rechenleistung der Grafikkarte: Viermal so viele Pixel benötigen auch viermal so viel Rechenleistung – je nach Computer bedeutet das, dass hochauflösende Displays den Rechner langsamer oder deutlich lauter machen. Ältere Rechner und Grafikkarten können sogar oft gar keine UHD-Auflösungen darstellen

Mit den von uns oben vorgestellen 4K-Monitoren werden Sie noch lange Freude haben!

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