Test

Kaufberatung: Preiswerte Fotodrucker für Zuhause

Heimdrucker, mit denen man scannen und kopieren kann und die Fotodrucke in Profiqualität versprechen, gibt es inzwischen schon für deutlich unter 200 Euro. Doch kann man für diesen Preis wirklich gute Ergebnisse erwarten? Wir haben acht Modelle für Sie getestet!

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Übersicht der Drucker im Test

DruckerSeite
CANON Selphy CP 1200(s. oben)
FUJIFILM Instax Share SP-11
EPSON Expression Photo XP-8602
CANON PIXMA MG77503
BROTHER MFC-J880DW4
HP Envy 56405
CANON PIXMA iP87506
EPSON Expression Photo XP-9607

Eines hat sich in all den Jahren nicht geändert: Die spektakulärsten Bilder und beeindruckendsten Fotomontagen will man sich nicht nur am Monitor anschauen, sondern in der Hand halten – als gestochen scharfen, kontrastreichen Ausdruck auf edlem Fotopapier. Doch muss man dafür wirklich einen professionellen Druckdienstleister beauftragen, oder erledigt das auch ein günstiger Heimdrucker in guter Qualität?

Acht Fotodrucker im Test

Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen und haben uns acht aktuelle Modelle für Sie einmal genauer angeschaut. Dabei handelt es sich um vier A4-All-in-one-Drucker von Brother, Canon, Epson und HP, die nicht nur zum Drucken, sondern auch zum Scannen und Kopieren eingesetzt werden können. Echte Fotospezialisten sind nicht alle getesteten Modelle. So stellt HP gar keine ausgewiesenen Fotodrucker für den Heimbereich mehr her. Der Grund: Multifunktionsgeräte, die alle Aufgaben vom Briefdruck über eine Farbkopie bis hin zum Fotoprint übernehmen können, sind bei den Verbrauchern deutlich beliebter! Für die meisten Anwender dürften A4-Prints im Heimbereich ausreichend sein – wer jedoch auch zu Hause A3-Ausdrucke erstellen möchte, für den haben wir zwei aktuelle Modelle von Canon und Epson getestet.

Das Testfeld wird komplettiert durch zwei mobile Fotodrucker von Canon und Fujifilm. Mit dem Canon Selphy CP1200 können Sie per WLAN kabellos Bilder vom Smartphone oder von Ihrem PC ausdrucken lassen. Noch ein wenig kleiner wird’s beim Mini-Drucker Fujifilm Instax Share SP-1. Hier messen die Ausdrucke gerade mal 6,2x4,6 Zentimter. Dafür passt der Drucker aber bequem in jede Hosentasche!

Druckqualität ist auch eine Frage des Papiers

Premiumfotopapier: Selbst der beste Fotodrucker wird keine gute Bildqualität liefern können, wenn Sie beim Papier sparen. So sind für Fotoausdrucke immer Bilderdruckkartons, besser bekannt als Premiumfotopapiere, die beste Wahl. Diese Papiere weisen eine Dicke von mindestens 170g/m2 auf und zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht wellen, die Tinte kontrolliert aufnehmen und somit für ein detailreiches, scharfes Druckergebnis sorgen. Bei den Papieren haben Sie unter anderem die Auswahl aus unterschiedlichen Beschichtungen (z.B. glossy und matt) sowie verschiedenen Weißheitsgraden. Je reiner das Weiß, desto brillanter wirken die Farben.

Struktur und Beschichtung: Premiumfotopapier im A4-Format bekommen Sie im Handel zwischen 0,50 Euro und über 5 Euro pro Blatt. Die Qualitäts- und Preisunterschiede lassen sich dabei nicht nur durch die Dicke und die Herstellermarke begründen, sondern auch durch die Papierart, die Oberfläche und die Papierstruktur. So kann mit der Auswahl des Fotopapiers dafür gesorgt werden, dass beispielsweise Weißtöne cremig oder strahlend hell dargestellt werden.

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