Test

Diese Dienstleister liefern tolle Fotoabzüge

Eines hat sich auch im Digitalfoto-Zeitalter nicht geändert: Die schönsten Aufnahmen wollen die meisten immer noch auf Papier verewigt wissen. Heutzutage werden die Fotoabzüge meistens auf digitalem Weg erledigt. Es gibt allerdings ein großes Spektrum an Dienstleistern, die ihren Service online anbieten. Wir haben drei ausgewählte Dienstleister getestet und zeigen Ihnen in unserer Foto-Klickstrecke, welche Qualität sie liefern.

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Die Qual der Wahl

Als die Fotografie noch analog war, glich der Umschlag mit den Fotoabzügen einer Wundertüte. Erst jetzt konnte man kontrollieren, welche Aufnahmen tatsächlich so spektakulär wie erhofft geworden waren und welche schnurstracks den Weg in den Papierkorb nahmen. Inzwischen ist das natürlich anders. Die Bildkontrolle erfolgt direkt am Kameradisplay, und die Ausschussware wird gelöscht. Zudem wird nur noch ein Bruchteil der aufgenommenen Fotos auf Papier verewigt. Wenn allerdings Abzüge bestellt werden, bleiben die meisten der analogen Tradition treu. 10x15-Abzüge liegen heute wie damals hoch im Kurs. Allerdings gibt es auch erhebliche Unterschiede. Statt mit einem Fotofilm zu einem Fachgeschäft gehen zu müssen, werden die Aufnahmen über das Internet hochgeladen und bequem direkt nach Hause geliefert. Bei der Auswahl der Anbieter haben Fotografen die Qual der Wahl. Dutzende Dienstleister bieten entsprechende Services an. Wir haben für Sie drei der namhaftesten Anbieter getestet und verraten Ihnen, bei wem Ihre Bestellungen besonders gut aufgehoben sind.

Getestet haben wir die Anbieter Fujidirect, PixelNet und Pixum. Außerdem stellen wir Ihnen als Referenz mit WhiteWall einen zusätzlichen Anbieter vor. Während die drei erst genannten Foto-Dienstleister für Abzüge zwischen 8 Cent und 15 Cent pro Bild berechnen, kostet ein 10x15-Abzug bei WhiteWall stolze 5,90 Euro. Das hat aber seinen Grund, wie wir im späteren Verlauf des Artikels noch erläutern werden. Zunächst aber zu den drei Testkandidaten. Die Aufgabe war simpel. Bei allen Anbietern sollte über das Internet eine Auswahl von Testbildern bestellt werden. Entscheidend für das Testergebnis war dann natürlich vor allem die Bildqualität, aber auch andere Kriterien wurden bei der Benotung berücksichtigt. So hat auch die Qualität des Bestellprozesses Einfluss auf die Gesamtnote.

Eine Frage des Formats

Ein wichtiger Faktor beim Test des Bestellprozesses ist die Frage, wie die Anbieter mit dem „Formatproblem“ umgehen. Das 2:3-Seitenverhältnis eines 10x15-Abzugs stammt noch aus der analogen Zeit. Digitalfotos weisen jedoch ein Seitenverhältnis von 3:4 auf. Das bedeutet: Würde man ein Digitalfoto auf 10x15cm drucken, müsste man entweder einen Bildausschnitt wählen oder einen weißen Rand mitdrucken. Die Alternative: Man passt die Größe des Ausdrucks dem digitalen Seitenverhältnis entsprechend auf 10x13,33cm an. Möglich sind alle drei Varianten. Die Aufgabe der Foto-Dienstleister ist es, die Nutzer auf dieses Problem hinzuweisen und bestenfalls ihm selbst die Wahl zu überlassen.

Bei Pixum wird man schon am Anfang des Bestellprozesses darauf aufmerksam gemacht, dass die 10er-Abzüge je nach Bildvorlage eine tatsächliche Größe zwischen 10x10 und 10x18cm haben können. Die Ausdrucksgröße wird also dem Originalseitenverhältnis angepasst. Diese Lösung ist gut, denn so müssen sich Kunden nicht über Abzüge ärgern, die ungewollt beschnitten wurden. Zusätzlich können die Kunden bei Pixum auswählen, ob der Abzug mit einem Rand versehen werden soll oder nicht.

Noch besser gelöst ist die Formatfrage bei PixelNet. Hier können Sie auswählen, ob Sie das klassische 2:3-Format bevorzugen oder das Bild im digitalen Seitenverhältnis erstellt werden soll. Im ersten Fall haben Sie die Möglichkeit, bei jeder einzelnen Aufnahme selbst den gewünschten Bildausschnitt auszuwählen. Bei Fujidirekt hingegen findet sich zu der Formatfrage auf den ersten Blick kein Hinweis. Hier wählen Sie als gewünschtes Produkt 10er-Abzüge aus und können anschließend den kompletten Bestellprozess durchlaufen. Erstellt werden in diesem Fall Abzüge im Digitalformat – also keine 10x15-Bilder. Fujidirekt bietet jedoch die Möglichkeit, die Bilder im Warenkorb zuzuschneiden und dabei beispielsweise ein Seitenverhältnis von 2:3 auszuwählen. Ansonsten bieten alle drei Anbieter einen Online-Bestellprozess auf einem vergleichbar hohen Niveau. Die gewünschten Bilder werden einfach ausgewählt und anschließend hochgeladen. Pfiffig bei Pixum: Mit der Option „Express-Upload“ wird das Hochladen beschleunigt, indem die Auflösung der Bilder so weit reduziert wird, dass sie immer noch für die bestellten Produkte optimal geeignet ist. Insbesondere für große Urlaubsbestellungen von 10er-Abzügen lässt sich so eine Menge Zeit sparen.

Fazit unseres Fotoexperten: Die Abzüge der Foto-Dienstleister liegen allesamt qualitativ auf einem sehr hohen Niveau.

Edelabzüge für besondere Fotos

Weniger für die kompletten Urlaubsfotos als vielmehr für eine Auswahl der spektakulärsten Bilder eignet sich das Angebot von WhiteWall, das wir Ihnen zusätzlich als Referenz vorstellen möchten. Hier können Sie Abzüge in allen erdenklichen Größen bestellen – also auch im klassischen 10x15. Das Besondere: Sie haben die Auswahl zwischen sechs unterschiedlichen Premium-Fotopapieren. Zum Beispiel Kodak Pro Endura oder Ilford S/W-Papier. Die Lightjet-Abzüge versprechen eine Bildqualität auf Galerie-Niveau. Praktisch zudem: Sie können die gewünschte Größe Ihrer Abzüge zentimetergenau vorgeben. Alle Abzüge werden vor der Auslieferung von Hand überprüft. Zum Cent-Preis lässt sich das natürlich nicht realisieren. Ein Premium-Service, der sich für ganz besondere Aufnahmen empfiehlt!

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