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Test

Einsteiger Spiegelreflexkamera: Canon EOS 250D

Einsteiger Spiegelreflexkamera | Die EOS 250D ist die neueste Einsteiger Spiegelreflexkamera von Canon. Die Neuheit baut auf dem Vorgängermodell EOS 200D auf und ist in vielen Punkten sogar unverändert. Wir haben im Test die Unterschiede beider Kameras ausgemacht und die Frage geklärt, ob sich der Kauf lohnt.

Die neue Canon EOS 250D ist eine sehr gute Einsteiger Spiegelreflexkamera. Wer sich allerdings rein auf die Fotofunktion der Kamera beschränkt, kann auch zum 54 Euro günstigeren Vorgänger-EOS 200D oder zur DSLR-Alternative von Nikon (mehr dazu weiter unten) greifen. In Bezug auf das Testergebnis erzielt die EOS 250D ein minimal besseres Ergebnis als die EOS 200D. Für das EOS-System spricht das riesige Objektivangebot von Canon und anderer Hersteller für das Canon-EF-Bajonett. Daher können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.

Einsteiger Spiegelreflexkamera im Test

Von wegen „DSLR ist tot“. Canon aktualisiert mit der EOS 250D sein üppiges Spiegelreflexkameraportfolio um ein neues Modell. Zugegeben: In der Redaktion blieb ein aufgeregtes Warten auf die Testergebnisse wie bei so manch anderen Kameras aus. Grund dafür war vorab ein Blick auf das Datenblatt, das dem der EOS 200D sehr nahe kommt. Schnell wird klar: Die EOS 250D ist eine nur in einigen Aspekten aktualisierte Einsteiger Spiegelreflexkamera im Vergleich zum Vorgängermodell. Diese Produktphilosophie ist allerdings nicht neu und auch bei anderen Herstellern mit Modellen aus dem Einsteigersegment zu beobachten.

Doch genug der Vorabeinordnung, denn auch, wenn die Kamera auf dem Vorgänger aufbaut, ist die Leistung sehr gut: Der Kamerasensor im APS-C-Format löst 24,1 Megapixel auf und bietet einen Lichtempfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 51.200. Im Testlabor ist die Bildqualität bis einschließlich ISO 1600 sehr gut. Wer den Empfindlichkeitsbereich von ISO 51.200 vollends auskosten möchte, muss gut sichtbares Bildrauschen in Kauf nehmen. Wir haben die EOS 250D übrigens mit dem im Set beiliegenden Kit-Objektiv EF 18-55mm f4-5,6 IS STM getestet.

Nostalgisches AF-System

Wir schreiben das Jahr 2019 und Canon stellt als einer der führenden Hersteller im Bereich der Digitalkameras eine Neuheit mit nur neun Autofokusfeldern vor. Klar, wir befinden uns mit der EOS 250D im Einsteigerbereich und damit bei einem Kameraneupreis von weit unter 1.000 Euro, doch innovativ klingt anders. Tatsächlich: Die vor 15 Jahren vorgestellte EOS 20D verfügte bereits über neun AF-Messfelder. Die Frage, ob das AF-System veraltet ist, dürfte damit geklärt sein. Daher lohnt der Wechsel in den Live-View-Modus und das Dual Pixel CMOS AF-System, das sehr zügig und präzise reagiert. Canon hat hier auch eine Augenerkennung integriert. Zudem hat der japanische Hersteller der EOS 250D einen Videomodus mit 4K-Aufzeichnung verpasst.

Diese ist zwar nicht mit dem Dual-Pixel-CMOS-AF kompatibel, harmoniert aber mit dem dreh- und schwenkbaren Touchscreen wunderbar. Laut CIPA-Standard reicht eine Akkuladung beim Fotografieren durch den Sucher für rund 1070 Fotos. Damit hat Canon die Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgänger (ca. 650 Fotos) deutlich verbessert. Was gleich geblieben ist, betrifft das Kameragehäuse: Von Wetterschutz ist das Gehäuse der neuen EOS 250D genauso weit entfernt wie Canon von einem üppigen Objektivangebot mit EF-M-Bajonett. Apropos Bajonett: Dank des EF-Anschlusses der EOS 250D ist die Neuheit mit unzähligen Objektiven von Canon kompatibel – ein nicht zu vernachlässigender Vorteil des Kamerasystems.

-> Zur Canon 250D

Mögliche Alternative: Nikon D3500

Wer das Kamerasystem von Nikon bevorzugt, kann alternativ zur EOS 250D auch zur Nikon D3500 greifen. Die Nikon ist mit (Stand Juni 2019) 365 Euro günstiger, bietet allerdings keinen dreh- und schwenkbaren Monitor und kein 4K-Video. Mehr zu Nikons Einsteiger Spiegelreflexkamera finden Sie hier.

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