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Märchenhafte Ballettaufnahmen mit dem Sigma 105mm F1,4 DG HSM | Art

Wenig Licht, kein Problem

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Wie eingangs erwähnt, fotografierte Hüttenhain die hier abgebildeten Aufnahmen früh am Morgen. „Der Himmel war bedeckt, was uns zwar ein bisschen Licht nahm, aber eine diffuse Stimmung kreierte, genau richtig für mein Konzept“, sagt Hüttenhain und ergänzt: „Trotz des schwächeren Lichts konnte ich alle Bilder problemlos aus der Hand fotografieren – da kam mir die hohe Lichtstärke von f/1,4 natürlich sehr gelegen.“ Die Lichtstärke machte auch die Verwendung einer Blitzanlage überflüssig. „Ich war tatsächlich erstaunt, mit wie wenig Licht das Objektiv auskommt“, erzählt uns der Fotograf. „Wir haben nur vereinzelt mit Reflektoren aufgehellt, das hat völlig ausgereicht, um die Tänzerin auszuleuchten.“

Um sich freier bewegen zu können, verzichtete Hüttenhain auch auf den Einsatz eines Stativs. „Ich kann so besser und schneller den Ort wechseln, mich auch mal auf den Boden legen, wenn es nötig ist, und viele verschiedene Perspektiven testen.“ Also tanzte zeitweise eher der Fotograf um die Ballerina als umgekehrt. Und während sich Hüttenhain anschließend an den Rechner machte, um die Bilder zu sichten, fuhr die Tänzerin ins Theater, wo noch am selben Abend eine Aufführung stattfand.

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