Sportfotografie lebt nicht nur von Action, sondern auch von guter Gestaltung. Sehen Sie hier, wie die Leser der DigitalPHOTO die Herausforderung gemeistert haben.
Platz 3: Landschaftsbild mit Auto (Bild: Johannes Brock, Hatzenbühl)
Idee:
Schöne Landschaft – und ein Auto kommt auch vorbei –, hier komponierte der Fotograf ein Landschaftsfoto als Mitzieher-Aufnahme. Zu sehen ist der Mercedes SLS von Luca Ludwig und Sebastian Asch und die Landschaft der Steiermark.
Gestaltung:
Durch den erhöhten Standort öffnet der Fotograf den Blick weit nach hinten bis zu den im Dunst gestaffelten Bergen. Der Mitzieher wurde mit kurzer Belichtungszeit so gestaltet, dass die Landschaft ausreichend scharf bleibt.
Technik:
Aufgenommen bei den ADAC GT Masters auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich). Freihand mit einer Brennweite von 24mm.
Canon EOS-1Dx | EF 4/16-35 mm | 1/100 s | F/9 | ISO 320
In der Sportfotografie entscheidet vor allem der Standort des Fotografen über die Aufnahme: Je näher der Fotograf herankommt, je besser er störende Elemente wie Werbung ausblenden kann und je freier er in der Perspektivwahl ist, desto besser werden die Bilder. Daher findet der wichtigste Teil der fotografischen Arbeit schon vor dem Sportereignis statt: In Absprache mit dem Veranstalter wählt man den idealen Standort aus.
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Mit Ausnahme der inszenierten Fotos der Plätze 4 und 7 (und auch von Bild 8) wurden alle anderen Fotos nur durch sorgfältige Standortwahl möglich. Während Toppositionen beim Boxen (Platz 1) oder auf hochwertigen Autorennen (Platz 3) für Anfänger schwer zu erreichen sind, ist es bei Motocross (Platz 5), Speedway (Platz 10) oder den Wintersportarten deutlich einfacher. Und wer den teilnehmenden Sportlern und dem Veranstalter später gute Fotos schenkt, hat bei den nächsten Sportereignissen gute Karten, wieder eine der Topfotopositionen zu ergattern.