Sportfotografie lebt nicht nur von Action, sondern auch von guter Gestaltung. Sehen Sie hier, wie die Leser der DigitalPHOTO die Herausforderung gemeistert haben.
Platz 1: Jab-Konter (Bild: Eric t’Kindt, B-Orroir)
Idee:
Schon im letzten Jahr konnte Eric t’Kindt uns mit einem Boxfoto überzeugen – diesmal hat er sich selbst noch übertroffen. Dieses Foto des Duells zwischen Mitch Williams und Ryad Merhy ist ein echter Meilenstein der Boxfotografie! Im Übrigen hat trotz des gelungenen amerikanischen Konters der Belgier Ryad Merhy den Kampf in Charleroi gewonnen.
Gestaltung:
Der perfekte Moment, eine perfekte Belichtung und bis hin zum Blick des Ringrichters und des Videomanns stimmt einfach alles.
Technik:
Freihand vom Rand des Boxrings aus.
Nikon D4s | Nikkor 2,8/24-70 mm | 1/800 s | F/4 | ISO 2500
In der Sportfotografie entscheidet vor allem der Standort des Fotografen über die Aufnahme: Je näher der Fotograf herankommt, je besser er störende Elemente wie Werbung ausblenden kann und je freier er in der Perspektivwahl ist, desto besser werden die Bilder. Daher findet der wichtigste Teil der fotografischen Arbeit schon vor dem Sportereignis statt: In Absprache mit dem Veranstalter wählt man den idealen Standort aus.
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Mit Ausnahme der inszenierten Fotos der Plätze 4 und 7 (und auch von Bild 8) wurden alle anderen Fotos nur durch sorgfältige Standortwahl möglich. Während Toppositionen beim Boxen (Platz 1) oder auf hochwertigen Autorennen (Platz 3) für Anfänger schwer zu erreichen sind, ist es bei Motocross (Platz 5), Speedway (Platz 10) oder den Wintersportarten deutlich einfacher. Und wer den teilnehmenden Sportlern und dem Veranstalter später gute Fotos schenkt, hat bei den nächsten Sportereignissen gute Karten, wieder eine der Topfotopositionen zu ergattern.