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Foto-Basics: in 4 Schritten zum Makrofoto

Heute zeigen wir Foto-Einsteigerinnen und -Einsteigern, wie diese in 4 einfachen Schritten eine perfekte Makroaufnahme kreieren.

Für alle, die noch wenig Erfahrung beim Fotografieren von Makromotiven haben, haben wir hier einige Grundlagen zusammengefasst. So komponieren Sie in nur 5 einfachen Schritten ein bezauberndes Foto.

1. Motiv wählen

Am besten Sie suchen sich ein Motiv mit möglichst vielen Details und feinen Strukturen. Wie wäre es beispielsweise mit farbenfrohem Obst oder einer frühlingshaften Tulpe?

2. Bild aufbauen

Dieser Schritt ist entscheidend für die Spannung im Bild. Versuchen Sie doch beispielsweise Ihr Motiv seitlich zu inszenieren. So kommen die Strukturen und Details am besten zur Geltung. Gibt es schöne Linien, die Sie hervorheben können oder ist es hilfreich die Kamera auf dem Boden zu platzieren? Verändern Sie die Blickrichtung. So gewährleisten Sie, dass Ihre Fotos abwechslungsreich werden. Sind einige Stellen zu dunkel? Verwenden Sie einen hellen Karton oder einen Reflektor um störenden Schatten entgegenzuwirken.

3. Kamera einstellen

Stellen Sie Ihre Kamera am besten auf ein Stativ. Den Bildstabilisator schalten Sie infolgedessen aus. Wählen Sie nun die Zeitautomatik. Nun können Sie die Blende verstellen und die Kamera regelt den Rest ganz von alleine. Für eine geringe Tiefenschärfe im Bild, die Vorder- und Hintergrund trennt, wählen Sie eine möglichst kleine Blendenzahl (z .B. f/2,8). Achten Sie anschließend beim Zoom darauf, dass Sie die Naheinstellgrenze nicht überschreiten. In diesem Fall kann die Digitalkamera nämlich Ihr Motiv nicht mehr fokussieren. Sie sollten dann wieder ein Stückchen zurück. Nehmen Sie als Fokuspunkt stets einen markanten Punkt im Motiv. Doch Vorsicht: In einer Nahaufnahme liegen Schärfe und Unschärfe nur wenige Millimeter voneinander entfernt. Diese Tatsache kann das Fokussieren erheblich erschweren. Das Scharfstellen kann dadurch erleichtert werden, dass Sie mit dem Lupensymbol in den Live-View hineinzoomen. So können Sie im Handumdrehen den exakten Fokus wählen und kontrollieren.

4. Auslösen

Dieser Punkt ist der einfachste! Wählen Sie am besten den Zeitauslöser, um die geringste Erschütterung während des Auslösens zu vermeiden.

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