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CIPA-Report: Kameraumsätze in Japan gehen weiterhin zurück

Die Camera & Imaging Products Association, kurz CIPA, ist der Interessenverband der japanischen Fotoindustrie. Er publiziert regelmäßig Marktanalysen und hat kürzlich seinen Report für 2017 und 2018 aktualisiert. Weiterhin sieht es für die Verkäufe von Digitalkameras nicht gut aus. Im Januar gab es bei der Auslieferung von Kameras aus Japan deutliche Einbrüche. Insbesondere bei Kompaktkameras gehen die Zahlen weiterhin nach unten.

Die CIPA entstand aus der 1954 gegründeten Japan Camera Industry Association und setzt sich aus Vertretern der bildverarbeitenden Industrie zusammen. Zu den Mitgliedern des Verbandes zählen große Hersteller der Branche wie Canon, Nikon, Panasonic und Fujifilm. Der CIPA-Report, in dem der Verband Einblick in seine Umsatzzahlen gewährt, wurde jetzt aktualisiert. Die Prognose sieht weiterhin alles andere als rosig aus, insbesondere im Markt der Kompaktkameras. Hier müssten Hersteller durch die immer weiterentwickelten Kameras in Smartphones, schon seit Jahren mit Einbrüchen kämpfen. 

Konkret ist aus den Zahlen jetzt ersichtlich, dass im Januar 2018 gerade einmal 665,137 Kompaktkameras ausgeliefert wurden. Im Vergleich zu 2016 stellt dies einen Einbruch um fast ein Drittel dar. Bei den Kameras mit Wechselobjektiv sieht es nur marginal besser aus, und auch nur da hier die schweren Verluste durch Erdbebenschäden im Jahr 2016 in wichtigen Produktionsstätten im Folgejahr wieder aufgeholt werden konnten. Dennoch wurden auch hier nur rund 80% der Auslieferungen im Vergleich zu 2016 erreicht. 

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