Ratgeber

Web-Bilder: Perfekte Schärfe mit Photoshop

Kennen Sie das auch? Sie möchten ein Bild in einer Webgalerie veröffentlichen und verkleinern es auf die entsprechende Größe. Doch irgendwie fehlt dem Ergebnis danach die ursprüngliche Schärfe.

Photoshop-Profi Jan Gropp erklärt auf dieser Doppelseite, wie Sie Ihre Bilder optimal fürs Web nachschärfen.

Grundsätzlich gilt: Ein tatsächlich unscharfes Foto werden Sie auch mit noch so ausgefeilten Schärfungsmethoden nicht schärfen können. Das heißt, das Ausgangsbild sollte schon eine gewisse Schärfe besitzen. Denn beim digitalen Nachschärfen gewinnt ein Bild nicht tatsächlich an Schärfe – es werden lediglich die Kontrastkanten verstärkt, sodass der Eindruck entsteht, das Foto sei schärfer.

Wann lohnt es sich also zu schärfen? Hauptsächlich, wenn es darum geht, ein Bild für ein bestimmtes Ausgabemedium aufzubereiten. Das kann das Betrachten am Bildschirm oder in einer Fotoshow sein, die Präsentation im Web oder der Ausdruck auf Fotopapier oder als Poster. In diesem ersten Workshop wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie Bilder optimal fürs Internet nachschärfen. Denn durch das Verkleinern eines Fotos auf Webformat verliert es nicht nur an Auflösung, sondern automatisch auch an Schärfe, da der Inhalt der nun in geringerer Zahl vorhandenen Pixel neuberechnet wird. Dabei werden auch die Informationen der wertvollen Kantenpixel verändert. Es ist daher sinnvoll, jedes Bild nach dem Verkleinern noch einmal nachzuschärfen. Grundsätzlich bietet Photoshop Ihnen für diesen Zweck verschiedene Werkzeuge und Methoden an. In den Schritten der folgenden Seite zeigen wir Ihnen eine sehr wirkungsvolle Methode mit Hilfe des Hochpassfilters.

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