Ratgeber

Photoshop: Kreativ mit Ebenenstilen und Füllmethoden

Sie wollen ein Graffiti an eine Wand zaubern? Ein schneller und vor allem legaler Weg führt über Photoshops Ebenenstile! Wir zeigen Ihnen, wie es geht. 

 

Die Idee zur Street-Art-Montage „Feel so bad“ aus Studiofoto, Wandtextur und digitalem Graffiti hatte Heike Herden während eines Foto-Projektes, bei dem sie sich ein Jahr lang täglich selbst porträtierte. Um ihre Stimmungsschwankungen zu visualisieren, griff sie auch zu ausgefalleneren Requisiten wie dem Bärenkostüm im Ausgangsbild zu diesem Workshop. Da für das Shooting nicht viel Zeit blieb, entschied sich Heike für eine Indoor-Aufnahme vor grauem Hintergrund, statt erst eine geeignete Location zu suchen. „Wichtig ist dabei tatsächlich die mittelgraue Farbe. Sie macht das spätere Freistellen der Person einfacher und im besten Fall sogar überflüssig.“ Im folgenden Workshop zeigt Ihnen die Fotokünstlerin, wie schnell sich der Hintergrund in Photoshop glaubhaft austauschen lässt.

Damit die digital ergänzte Wandbemalung nicht aufgesetzt wirkt, greift Heike auf den Ebenenstil-Dialog zurück: Unter Fülloptionen > Farbbereich lässt sich die Deckkraft einer Ebene für bestimmte Farb- und Helligkeitsstufen einstellen. Mit den dortigen Reglern verrechnen Sie die Transparenz der aktivierten Ebene mit der darunter liegenden. Durch das Verschieben der Pfeile werden bestimmte Bereiche der oberen Ebene ausgeblendet, abhängig von der Helligkeit der Tonwerte der Ebene darunter an derselben Stelle. Bei gedrückter Alt-Taste wird der Pfeil gespalten, und es entstehen halbtransparente Bereiche. Was in der Theorie vielleicht noch etwas kompliziert klingt, ist, einmal ausprobiert, schnell zu verstehen. Probieren Sie es doch gleich einfach selber aus! 

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