Test

Das taugen die XPRO Einbeinstative von Manfrotto

Manfrotto aktualisiert mit den neuen XPRO Einbeinstativen sein Produktportfolio. Ob sich der Kauf eines der neuen Einbeiner lohnt, haben wir getestet und für Sie im nachfolgenden Artikel beschrieben. Zudem finden Sie Informationen zu zwei weiteren nützlichen Fotogadgets.

Stabil auf nur einem Bein

Die Vorteile eines Einbeinstativs liegen klar auf der Hand: Schwere Teleobjektive können komfortabel abgestützt werden, während das Einbein dank der Stabilisierung längere Verschlusszeiten als aus der Hand ermöglicht. Der italienische Fotozubehörhersteller Manfrotto hat nun seine neue XPRO Einbeinstativ-Serie vorgestellt.

Die insgesamt sechs neuen Stative sind in drei Klassen (Prime, Over, Land) unterteilt und richten sich an ambitionierte Fotografen. Die zwei Prime-Versionen aus Aluminium sind mit bis zu 10 Kilogramm Belastbarkeit für schwere Teleobjektive ausgerichtet. Die beiden Modelle verfügen auch über ausziehbare Standfüße. Das dritte Modell der Prime-Serie ist aus Karbon und bis fünf Kilogramm ausgelegt. Weiterhin gibt es zwei Einbeinstative in der Over-Variante: eine Aluminium- sowie eine Karbon-Version. Diese Stative sind mit einer maximalen Arbeitshöhe von 180 bzw. 176 Zentimetern für große Fotografen geeignet. Wer viel reist und auf der Suche nach einem Einbeiner ist, sollte einen Blick auf die Land-Variante werfen. Dieses Stativ ist zwar aus Aluminium gefertigt, wiegt aber nur 700 Gramm und lässt sich bis auf 41,5 Zentimeter einfahren. Wir haben die Over-Variante in Aluminium-Verarbeitung getestet und sind begeistert. Im Vergleich zu den Vorgängern hat Manfrotto bei den neuen XPRO Einbeinstativen den Bedienkomfort der Schnellspannverschlüsse erhöht. Außerdem weist die Stativbauweise eine bessere Stabilität auf.

Die sechs neuen Einbeinstative sind ab sofort im Handel erhältlich. Mit rund 78 Euro ist das kleinste Modell der Prime-Serie das kostengünstigste. Wer stattdessen auf Einbeinstative mit fünf Segmenten aus einer Karbon-Verarbeitung besteht, muss mit rund 237 Euro (Over-Variante) schon deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen. Auf www.manfrotto.de können Sie die Stative erwerben. 

Unsere Bewertung: Mit 4,5 von 5 Sternen SEHR GUT. Den ausführlichen Testbericht können Sie in der DigitalPHOTO 5/2016 nachlesen.

Weitere Artikel zu Produkten des Herstellers finden Sie hier.

Gadgets für Fotografen: Wetterschutz & Panoramakopf

Gegen Wind und Wetter

Das Aprilwetter macht nicht nur uns Fotografen zu schaffen – auch Kameras ohne ein spritzwassergeschütztes Gehäuse sollten bei Regen entsprechend versorgt werden. Peak Design hat dafür nun wetterfeste Schutzhüllen entworfen. Diese sind je nach Größe (S, M oder L) für CSCs bis hin zu professionellen DSLRs erhältlich. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz der Schutzhülle in Verbindung mit seiner Capture-Kameraclip-Serie oder der PD-Kameragurte. Im Test lieferte die Hülle eine Top-Leistung und konnte mit wasserabweisendem Stretch-Material überzeugen. Je nach Länge des Objektivs sollte darauf geachtet werden, dass sich die Hülle nicht im Bildausschnitt befindet. Der Kameraschutz ist ab ca. 40 Euro beispielsweise auf www.enjoyyourcamera.de erhältlich.

Unsere Bewertung: Mit 4,5 von 5 Sternen SEHR GUT

Für Freizeitpanoramen

Mit dem Smartpano 360CP hat Cullmann ein Panoramazubehör für Hobbyfotografen entworfen. Der elektronische Panoramakopf ist für Kompaktkameras, Smartphones und Action-Cams ausgelegt. Das Aufnahmegerät kann über ein 1/4-Zoll-Gewinde oder eine der beiliegenden Halterungen für GoPro-Action-Cams und Smartphones befestigt werden. Mit einer Infrarot-Fernbedienung kann der Panoramakopf ferngesteuert werden. Android- sowie iOS-betriebene Smartphones können über Bluetooth ausgelöst werden. Fazit: tolles Zubehör für zwischendurch. Für perfekte Panoramen wäre zusätzlich ein Nodalpunktadapter nötig. Inklusive Magnesit Copter Tischstativ kostet das Panorama-Set inklusive Schutzbeutel rund 65 Euro und kann zum Beispiel auf www.cullmann.de erworben werden.

Unsere Bewertung: Mit 4 von 5 Sternen GUT

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