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Test

Olympus OM-D E-M1 Mark III im Test: Systemkamera für Profis

Die Profiklasse der spiegellosen Systemkameras hat eine neue Mitstreiterin: Die Olympus OM-D E-M1 Mark III punktet in unserem Test mit einem riesigen Funktionsumfang und sehr guter Bildqualität im kompakten Kameragehäuse. Doch wo sind die Schwächen der Olympus? Wir haben alle Infos und Eckdaten zur MFT-Kamera für Sie zusammengefasst.

Olympus OM-D E-M1 Mark III im Test - kompakter Kraftprotz

Pro & Kontra 

Pro

  • Sehr gute Bildqualität, insbesondere bei viel Licht
  • Integrierter Bildstabilisator
  • Starkes AF-System inkl. Gesichtserkennung
  • Rasantes Serienbild: 15,3 Bilder/s
  • 4K-Video und Zeitlupenfunktion in Full HD

Kontra 

  • Mit 1.798 Euro kein Schnäppchen. Für das Geld gibt es viele Vollformat-DSLRs/ -CSCs.

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Olympus feierte im vergangenen Jahr 100-jähriges Jubiläum und stellte dazu die Olympus OM-D E-M1X als neues Flaggschiff vor.

Die Kamera spaltete die Gemüter in der Fotobranche: Für die einen war die neue OM-D der perfekte Mix aus sehr guter Bildqualität, nahezu grenzenloser Ausstattung und professionellem Handling mit Batteriegriff. Für andere war die E-M1X mit MicroFourThirds-Sensor für 2.999 Euro zum Verkaufsstart einfach nur viel zu teuer.

Nun ist die dritte Generation der OM-D-Topmodellreihe ohne integriertem Batteriegriff erhältlich – mit einigen Extras des größeren und teureren Schwestermodells.

Erbstücke aus der Olympus OM-D E-M1X

Gleich ist unter anderem der Bildsensor im Format 17,3 x 13 Millimeter mit einer Aufl ösung von 20,4 Megapixel. Die Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 6400 und kann auf 25.600 erweitert werden.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich etwas an der internen Bildstabilisierung getan, die nun auf eine Kompensation von bis zu sieben Blendenstufen ausgelegt ist. Ebenso bietet die Neuheit – wie das Flaggschiff auch – einen integrierten ND-Filter

Für die Verarbeitung der Bilddaten steht der TruePic-IX-Bildprozessor zur Verfügung, der die Daten schnell verarbeitet. Das können wir aus unserem Test bestätigen. Die Bildqualität ist sehr gut, nimmt aber ähnlich wie bei der E-M1X bei hoher Lichtempfindlichkeit ab.

Hier sind Kameras mit größeren Sensoren im Vorteil. Weiterhin bietet die neue OM-D im normalen Kameramodus 15,3 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung. Damit eignet sich die spiegellose Systemkamera prima für Natur und Wildtiere.

Olympus OM-D E-M1 Mark III Body

Rückseite

1. Ergonomische Einstellräder

Die E-M1 Mark III bietet trotz ihres kompakten Gehäuses eine sehr ergonomische Bedienung, dank Gummierungen und Einstellrädern. 

2. Übersichtlicher Sucher

Der Sucher ähnelt dem des Vorgängermodells und löst 2,36 Millionen Bildpunkte bei 100-prozentiger Bildfeldabdeckung ab.

3. Joystick + Steuerkreuz

Ein echter Bene t ist das von der E-M1X übernommene Bedienfeld aus Joystick und Steuerkreuz. Das erhöht den Komfort.

4. Beweglicher Monitor

Der 3-Zoll-Monitor ist berührungsemp ndlich​ und löst etwa 1,04 Millionen Bildpunkte auf. Zudem ist er dreh- und schwenkbar.

Ansicht von oben

1. Im Kit verfügbar

Zusammen mit dem Standardzoom M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro kostet die OM-D E-M1 Mark III 2.499 Euro.

2. Schnelles Serienbild

In Serie sind 15,3 Bilder pro Sekunde drin. Ohne Tracking verspricht das Kamerasystem sogar bis zu 60 Bilder pro Sekunde. Rasant!

3. Üppiger Videomodus

Der Videomodus reicht bis C4K-Auflösung (4096 x 2160 px). Hier ist die hervorragende Bildstabilisierung ein weiterer Pluspunkt.

Olympus OM-D E-M1 Mark III vs. Olympus OM-D E-M1 Mark II

In Bezug auf die Abmessungen und das Gewicht des wetterfesten Gehäuses der OM-D E-M1 Mark III hat sich im Vergleich zur OM-D E-M1 Mark II kaum etwas verändert.

Allerdings punktet die dritte Kamerageneration mit einer optimierten Tastenanordnung. Insbesondere der Joystick auf der hinteren Bedienoberfläche, schräg oberhalb des Steuerkreuzes, ist ein echter Mehrwert. So lässt sich das aus 121 Kreuzsensoren bestehende Hybrid-AF-System gut bedienen.

Zudem ermöglichen der elektronische Sucher sowie das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-Touchdisplay einen optimalen Blick auf das Motiv. Unverändert zur Vorgängerin ist die Akkulaufzeit mit bis zu 900 Fotos.

Schön, dass die OM-D nun mobiles Laden via USB unterstützt. Der Verschluss ist für 400.000 Aufnahmen ausgelegt. Einer der zwei SD-Kartenslots unterstützt Speicherkarten mit UHS-II-Geschwindigkeit.

Olympus OM-D E-M1 Mark III Alternativen

Mit einem Neupreis von 1.798 Euro ist die OM-D kein Schnäppchen. Für 49 Euro mehr ist bereits die spiegellose Vollformatkamera Sony Alpha 7 III erhältlich. Daher gilt unsere Kaufempfehlung der Olympus OM-D E-M1 Mark III nur den Fotografen, die von der riesigen Ausstattung profitieren und diese auch einsetzen. Eine günstigere MFT-Alternative bietet z. B. Panasonic mit der Lumix G9.

Produkthinweis

Panasonic DC-G9EG-K Lumix G Systemkamera (20 MP, 4K/6K, Dual I.S., OLED-Sucher, WiFi, Staub und Spritzwasserschutz, schwarz)

Preislich ist das Lumix-G-Fotoflaggschiff mit aktuell 999 Euro klar im Vorteil und schnitt bei uns im Test (Panasonic Lumix G9 im Test - Schneller als die GH5) nur geringfügig schlechter ab.

Olympus OM-D E-M1 Mark III Datenblatt

HerstellerOlympus
Webseitewww.olympus.de
TypSpiegellose Systemkamera
Preis (Handel/UVP)1.789 €/ 1.799 €
Zielgruppe(Semi-)Profis
Sensor4/3"-Live-MOS (17,3 x 13 mm)
Auflösung (max)5184 x 3888 px - 20,4 MP
EmpfindlichkeitISO 200-6400 (64/25600)
Autofokus-Felder121 (Hybrid-AF, Kreuz)
Belichtungszeit1/8000-60s - Bulb
Bildserie (JPEG Fine)15,3 Bilder/s
Video-Format4096 x 2160 px (C4K), 24p
Sucherelektronisch, 2,36 Mio. BP, 100 %
Monitor3"-Touch-LCD, 1,04 Mio. BP, beweglich
BajonettMicroFourThirds
Größe (B x H x T)134 x 91 x 69 mm
Gewicht (ohne Akku)504 g

Produkthinweis

Olympus OM-D E-M1 Mark III Micro Four Thirds Systemkamera Gehäuse, 20 MP Sensor, 5-Achsen Bildstabilisierung, Leistungsstarker Autofokus, 4K Video, Wi-Fi, Bluetooth, Schwarz

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