Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]
Test

Nikkor Z 17–28mm f/2.8 im Test: Tipp für Nikon Z

Sie suchen ein kompaktes Weitwinkelzoom für eine Nikon-Z-Kamera? Dann ist das neue Nikkor Z 17–28 mm f/2.8 eine gute Wahl. Warum, zeigt das Laborergebnis: 92,7 Prozent sprechen für sich.

Nikkor Z 17–28mm f/2.8 im Test

Pro & Kontra 

+ Tolle Auflösung 
+ Sehr guter Autofokus
+ Kompaktes, wertiges Gehäuse
- Überschaubare Ausstattung

Bewertung

  • Auflösung (45 %): 95,7 %
  • Objektivgüte (30 %): 93,8 %
  • Ausstattung (15 %): 79,3 %
  • Autofokus (10 %): 95,9 %
  • Gesamtbewertung: SUPER, 92,7 % 

Rückblick ins Jahr 2019: Objektivspezialist Tamron stellt mit dem 17–28 mm F2.8 Di III RXD ein für spiegellose Vollformatkameras optimiertes Objektiv vor. Einziger Kameraanschluss: Sony E-Mount. Nun ist ein äquivalentes Modell von Nikon für die Z-Kameras erhältlich, das in Bezug auf Brennweitenabdeckung, Lichtstärke und optischen Aufbau identisch ist.

Das Tamron 17–28 mm F2.8 Di III RXD konnte in unserem damaligen Test mit der Bestnote Super abschneiden (92,2 Prozent). Wie steht es um die Version für die spiegellosen Nikon-Z-Kameras?

EXKLUSIV-ANGEBOT
Luminar
20 % Rabatt auf Luminar
Bearbeite deine Fotos mit leistungsstarken KI-Werkzeugen und verwandle deine Aufnahmen mit wenigen Klicks.
Mit dem DigitalPHOTO-Rabattcode
DPH20

Jetzt 20 % sparen →

Luminar
20 % Rabatt auf Luminar
DigitalPHOTO-Rabattcode
DPH20
Bearbeite deine Fotos mit leistungsstarken KI-Werkzeugen und verwandle deine Aufnahmen mit wenigen Klicks.

Jetzt 20 % sparen →

Sehr gute optische Qualität

Der preisliche Unterschied beider Objektive ist groß: Während das gut drei Jahre alte Tamron 17–28 mm F2.8 Di III RXD für aktuell 799 Euro über die Ladentheke geht, ist das neue Nikkor-Z-Modell satte 550 Euro teurer.

Im Testlabor erzielte das Nikkor, angeschlossen an der hochauflösenden Nikon Z 7II, tolle Abbildungswerte: Obwohl das Objektiv nicht der professionellen S-Serie angehört, überzeugt das Weitwinkelzoom bereits bei Offenblende. Die Auflösung ist über den gesamten Brennweitenbereich sehr hoch.

Allerdings fällt mit 1,3 Blendenstufen die Vignettierung bei 17 mm Brennweite und Offenblende f/2,8 ebenfalls hoch aus. Abblenden hilft hier. Verzeichnung wie auch chromatische Aberration sind zwar messbar, allerdings kein wirklicher Kritikpunkt. Deutlich kritischer ist der Ausstattungsumfang zu bewerten: Hier müssen Sie Kompromisse eingehen.

Es gibt weder einen AF/MF-Schalter noch eine Fokushaltetaste oder einen Bildstabilisator. Verzicht auf Letzteres ist aufgrund des Weitwinkelbereichs zu verschmerzen. Im Autofokustest überzeugt das kompakte Nikkor. Mit hoher Genauigkeit und schneller Fokussierung sichert sich das Weitwinkelzoom in Summe unsere Bestnote Super.

Eine gleichwertige Alternative gibt es nicht. Zwar hat Nikon mit dem Nikkor 14–28 mm f/2.8 S ein weiteres lichtstarkes Weitwinkelzoom im Angebot, das aber mit 2.368 Euro deutlich teurer ist als das neue Nikkor Z 17–28 mm f/2.8.

Nikkor Z 17–28mm f/2.8 Alternative: Nikkor Z 14–30 mm f/4 S

Eine gleichwertige Alternative gibt es aktuell nicht. Wenn Sie auf die Lichtstärke f/2,8 verzichten können, erhalten Sie mit dem Nikkor Z 14–30 mm f/4 S (1.038 Euro) eine günstigere Top-Alternative.

Testurteil: 92,6 %, SUPER

Lesetipp

Die besten kompakten Vollformat-CSCs 2022 im Test (spiegellose Systemkameras ab 990 Euro)

Ein großer Vorteil der spiegellosen Kameratechnik ist, dass sie deutlich kompaktere Gehäuse ermöglicht. Selbst im Vollformatsegment gibt es... mehr

Mehr zum Thema