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Test

9 Fotodrohnen im Test: DJI, Yuneec, Parrot & Co. (+ Checkliste sicher fliegen)

Checkliste: Drohnen sicher fliegen und Drohnen-Knigge

Inhaltsverzeichnis

1. Drohne auf Flugtauglichkeit prüfen: Bevor es losgeht, sollten Sie die Drohne auf ihren technischen Zustand überprüfen. Sitzen die Rotoren und alle Teile wie vorgesehen? Arbeiten alle Sensoren? Ist die Kamera einwandfrei?

2. Akkus aufladen: Ein voller Akku sorgt nicht nur für größeres Flugvergnügen, sondern auch für zusätzliche Sicherheit. Drohne, Smartphone/Tablet und die Fernsteuerung sollten voll aufgeladen sein.

3. Drohne kalibrieren: Drohnen besitzen einen integrierten Kompass. Dieser muss von Zeit zu Zeit – vor allem beim Standortwechsel – kalibriert werden. Führen Sie diese Kalibrierung am besten vor jedem Flug durch.

4. GPS prüfen: Bevor Sie starten, sollten Sie sicherstellen, dass die Drohne sich ordentlich mit dem GPS oder GLONASS-Navigationssystem verbunden hat. Fliegen Sie ohne Statellitenkontakt los, kann die Drohne nicht automatisch zum Startpunkt zurückkehren.

5. Wetter im Blick behalten: Schlechtes Wetter kann die Drohne unpräzise fliegen lassen oder sogar zum Absturz bringen. Starten Sie nicht bei starkem Wind oder Regen.

6. Temperaturen abschätzen: Die in Drohnen verwendeten Akkus haben eine optimale Betriebstemperatur von ungefähr 20 Grad Celsius. Ist es kälter, ist der Akku schneller erschöpft. Behalten Sie das im Hinterkopf.

7. Verbotszonen beachten: Natürlich dürfen Sie die Drohne nur dort starten, wo es erlaubt ist. Generelle Flugverbotszonen sind in der Nähe von Flughäfen, über Wohngebieten oder in der Nähe von Autobahnen.

8. Auf Sicht fliegen: Fliegen Sie Ihre Drohne immer auf Sicht. Auf diese Weise vermeiden Sie nicht nur Risiken für den Copter, sondern auch für Dritte.

9. Flughöhe beachten: Drohnen aller Kategorien dürfen seit dem 01.01.2021 statt 100 maximal 120 Meter über Grund fliegen. Allerdings sollte dabei die Sicht gewährleistet sein.

10. Sicherheit und Privatsphäre: Zu guter Letzt sollte sich jeder Drohnenpilot Gedanken um Sicherheit und Privatsphäre Dritter machen. Drohnen sollten also auch innerhalb des juristischen Korsetts nur dort eingesetzt werden, wo niemand gestört wird.

Der Drohnen-Knigge

  • ALS PILOT REGISTRIEREN | Seit 2021 müssen sich Drohnenpiloten, die eine Kamera an Bord haben, beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren. Hier gelten bis Ende April 2021 Übergangsfristen.
  • DROHNE KENNZEICHNEN | Mit der Neuregelung in diesem Jahr müssen Drohnen mit der Registriernummer des Piloten gekennzeichnet sein. Für die Kennzeichnung gelten je nach Klasse besondere Regeln.
  • KENNTNISNACHWEIS ERFORDERLICH? | Je nach Größe der Drohne ist aktuell oder künftig ein Kenntnisnachweis notwendig, der bei Verlangen vorgezeigt werden muss. Infos dazu gibt es vom Luftfahrt-Bundesamt (www.lba.de)
  • BETRIEBSVERBOTE IM BLICK BEHALTEN | Es gibt viele Stellen, an denen der Start einer Drohne grundsätzlich verboten ist. Welche das sind, können Sie der Droniq-App der Deutschen Flugsicherung entnehmen.
  • MAXIMALE FLUGHÖHE BEACHTEN | Seit 2021 gilt in Deutschland eine maximale Flughöhe von 120 Metern – allerdings kann diese lokal eingeschränkt sein.
  • VERSICHERUNG ABSCHLIESSEN | Falls eine Drohne abstürzt, ist der Schaden kaum abschätzbar. Deshalb ist eine Drohnenversicherung Pflicht. Eine solche Haftpflicht gibt es bei vielen Versicherungsunternehmen.
  • ERLAUBNIS EINHOLEN | Bei Flügen über Wohngrundstücken muss eine Erlaubnis der Eigentümer eingeholt werden. Ausnahmeregelungen für viele andere Bereiche sind ebenfalls notwendig.
  • NIEMANDEN STÖREN | Es gibt bestimmte Abstandsregeln je nach Drohnen-Klasse. Allerdings sollten Drohnen- Piloten unabhängig davon darauf achten, niemanden zu stören oder zu belästigen. Das gilt auch für Tiere.
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