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8 Fotodrohnen im Test: DJI, Yuneec, Parrot & Co. (+ Checkliste sicher fliegen)

Inhaltsverzeichnis

Fotodrohnen sind ideal, um neue Perspektiven bei der Fotografie zu erschließen. Moderne Drohnen bieten beste Bildqualität bei hervorragender Akkulaufzeit. Grund genug, einen Blick auf aktuelle Modelle, Regelungen und Funktionen der kompakten fliegenden Augen zu werfen.

Fotodrohnen im Hobbybereich für Einsteiger*innen

Der Traum vom Fliegen ist für Fotografen längst Realität: Mit modernen Fotodrohnen können Bilder und Videos aus völlig neuen Perspektiven aufgenommen werden. Dabei punkten aktuelle Geräte mit hervorragender Akkulaufzeit und vor allem hoher Bildqualität: 4K-Videos in HDR-Qualität sind inzwischen Standard.

Viele Modelle unterstützen zudem auch Fotos im Rohdatenformat (DNG) für die professionelle Nachbearbeitung mit entsprechender Fotosoftware. Und nicht nur das: Bilder werden inzwischen in Echtzeit auf die Steuereinheit – in der Regel ein Smartphone oder kleines Tablet – übertragen, wodurch die Drohnen inzwischen buchstäblich als (stark) verlängerter Arm des Fotografen arbeiten.

Der Vergleich ist insofern besonders passend, weil manche Modelle wie die Parrot Anafi sogar als eine Art autonomer Selfie-Stick und Kameramann arbeiten und den Protagonisten eines Videos selbstständig erkennen und verfolgen können. Kurzum: Die aktuelle Generation der fliegenden Kameras ist so leistungsfähig wie nie – und damit ein ideales Werkzeug für Fotografen, Videoproduzenten oder YouTuber, die einfach mal so richtig schön in die Luft steigen möchten.

Achtung: 2021 gibt es neue Regeln für Drohnenpilot*innen

Mit dem Jahreswechsel 2021 gelten in der EU einheitliche Grundlagen für den zivilen Gebrauch von Drohnen. Daraus ergibt sich auch eine Verschärfung bisheriger Regelungen. Drohnenpiloten, deren „unbemanntes Luftfahrzeugsystem“ mehr als 250 Gramm wiegt und/oder eine Kamera an Bord hat, müssen sich nun zwingend beim Luftfahrtbundesamt registrieren (https://uas-registration.lba-openuav.de/#/registration/ uasOperator). Die Registriernummer muss an der Drohne angebracht werden.

Wichtig auch: Für Fluggeräte über 500 Gramm ist nun zwingend ein EU-Kompetenznachweis oder ein EU-Fernpilotenzeugnis erforderlich. Ältere Kenntnisnachweise bleiben gültig. Diese Regelung wird am 01.01.2022 auch für Drohnen zwischen 250 und 500 Gramm gültig.

Und auch die führerscheinfreien Drohnen werden künftig strenger an die Leine genommen: Auch für den Betrieb von Spielzeugen ohne Kamera gilt seit Januar ein Mindestalter von 16 Jahren.

FAQ UAS beim Luftfahrtbundesamt

Führerschein für Drohnen

Merkmale einer guten Drohne

Doch was macht eine gute Drohne aus? Auf den ersten Blick gibt es keine allzu großen Unterschiede: Die Physik gibt ein bestimmtes Design vor, weshalb sich die derzeit auf dem Markt verfügbaren Drohnen oft gleichen wie ein Ei dem anderen.

Die einen sind etwas größer, die anderen kleiner, doch beim Blick auf das Preisschild dürfte der eine oder andere Kaufinteressent dann doch die Stirn runzeln: Wie kommt der Unterschied zwischen den Spielzeugen unter 100 Euro und professionellen Drohnen für Filmschaffende oder Spezialanwendungen, die oft mehrere tausend Euro kosten, zustande?

Nun: Das Innenleben entscheidet: Hochwertigere Komponenten, bessere Motoren und Materialien, zusätzliche Funktionen und vor allem bessere Kameras trennen bei aktuellen Drohnen die Billig-Spreu vom Profiweizen. Selbst anspruchsvolle Fotografen müssen aber nicht gleich den Gegenwert eines Kleinwagens investieren: Bereits ab 335 Euro gibt es durchaus brauchbare Fotodrohnen wie die Xiaomi Fimi X8SE 2020, die den Einsteiger- Ansprüchen an hochwertige Luftbilder genügen sollten.

Die Drohnen-Mittelklasse im Blick

Doch auch die Drohnen-Mittelklasse hat es in sich: Der Markt für Drohnen ist relativ klein, die Zahl der Modelle hingegen ausgesprochen groß. Es gibt allerdings zum Glück auch eine ganze Reihe Unterscheidungsmerkmale, anhand derer die Auswahl der passenden Drohne nicht mehr ganz so schwierig ist.

Da ist zunächst natürlich der Preis: Wie viel soll für die Drohne ausgegeben werden? Wer auf diese Weise entscheidet, umgrenzt ein in aller Regel recht deutlich definiertes Feld von technisch recht ähnlichen Geräten. Wer allerdings besonderen Wert auf die Qualität der von der Drohne geschossenen Fotos und Videos legt, sollte sein Augenmerk vor allen Dingen der verbauten Kamera zuwenden:

Während preisgünstigere Modelle in aller Regel die von Kompaktkameras altbekannten 1/2,3''-Bildsensoren an Bord haben – in manchen Modellen kommen sogar nur 1/3'' oder noch kleinere Sensoren zum Einsatz –, sind hochpreisigere Modelle wie die DJI Mavic 2 Pro in aller Regel mit den mehr als doppelt so großen 1-Zoll-Sensoren ausgestattet, die dafür aber auch deutlich höher auflösen.

Trotzdem liefern größere Sensoren mit besserer Optik – etwa einer einstellbaren Blende – wie bei regulären Kameras immer auch bessere Bildqualität bei Fotos und Videos. Größere Kameras haben allerdings auch den Nachteil, dass sie zumeist schwerer sind – womit sie sich nicht in Drohnen der kleinsten Gewichtsklasse betreiben lassen. In diese Gewichtsklasse schafft es in unserer Übersicht lediglich die DJI Mini 2 – die kleinste Drohne des aktuellen Marktführers. Vor- und Nachteile der Drohne finden Sie weiter oben.

RAW-Fotos aus der Luft 

Unabhängig vom Gewicht der Drohne sind sich die Kameras in der Praxis relativ ähnlich: Analog zum Kamera- und Smartphone- Markt sind Auflösungen von mindestens zwölf Megapixeln Standard, größere Sensoren runden nicht selten bis 20 Megapixel auf. Eine angenehme Ausnahme bildet hier die DJI Mavic Air 2, die Fotos mit bis zu 48 Megapixeln aufnehmen kann.

Alle Drohnen der Mittelklasse zeichnen inzwischen auch RAW-Fotos im mit Smartphones und Tablets kompatiblen DNG-Format auf. Beim Drohnenflug besonders relevant ist natürlich die Videoaufzeichnung: 4K-Videos sind bei allen Drohnen an Bord, bei der Unterstützung der Formate unterscheiden sich die Modelle dann allerdings gravierend.

Wer Cinema-Formate oder 10-Bit-HDR benötigt, muss zumeist tiefer in die Tasche greifen und auch eine größere Drohne wählen. Hier sind besonders die Modelle von Yuneec interessant, die aber einerseits durch ihre Gewichtsklasse von knapp zwei Kilogramm nicht nur einen „Drohnenführerschein“ benötigen, sondern natürlich auch bei Weitem nicht so handlich sind wie die kleineren Mitbewerber.

Dafür liefern sie die für professionelle Aufnahmen notwendigen Videoformate. Übrigens: Unterschiede gibt es vor allem bei der Bildrate des 4K-Videomaterials. Die eine Drohne schafft gerade 30 Bilder pro Sekunde, andere Modelle schaffen durch 60 FPS Spielraum bei der Nachbearbeitung des Bewegtbildes aus der Luft. Wer fotografieren und filmen möchte, sollte also genau auf die Spezifikationen der Kamera achten.

Gimbals sorgen für Stabilität

Neben der Kamera selbst spielt natürlich auch die Aufhängung der Optik eine Rolle: Immer mehr Hersteller setzen selbst bei den Modellen der unteren Mittelklasse nicht mehr auf fest verbaute Kameras, sondern integrieren einen Gimbal. Der sorgt einerseits für mehr Bildstabilität und ermöglicht andererseits Kamerafahrten und -drehungen bei einer in der Luft stehenden Drohne: Diese wird dadurch zu einem fliegenden Stativ.

Während sich eine einfache Drohne älterer Bauart mit fester Kamera zum Beispiel für einen Schwenk selbst drehen musste und das Bild entsprechend wackelte, kann eine Drohne mit Gimbal hier einfach in der Luft stehen bleiben und die Kamera separat bewegen. Besonders interessant ist auch hier der Yuneec Typhoon H Plus: Hier gibt es einen Betriebsmodus, in dem Kamera und Drohne von zwei Personen unabhänig gesteuert werden können.

In den technischen Daten der Drohne wird in aller Regel angegeben, welchen Schwenkbereich der Gimbal hat – das wiederum erlaubt Rückschlüsse auf die Möglichkeiten, die die Drohne bietet. So hat zum Beispiel die DJI Mini 2 einen steuerbaren Bereich von bis zu 110 Grad in der Neigung, kann also nach unten und leicht nach hinten fotografieren und filmen. Das höherpreisige DJI-Modell Mavic 2 Pro neigt um bis zu 120° und schwenkt zusätzlich um bis zu 150°.

Der Typhoon H Plus hingegen besitzt sogar einen unbegrenzten Schwenkbereich von 360°: Die Kamera kann also um die eigene Achse rotieren, um vollständige Panoramen aufzunehmen. Das nach oben fahrbare Landegestell des Hexacopters macht es möglich.

Flugdauer und Akkukapazität

Wichtig für den Betrieb sind natürlich auch Faktoren wie die Flugdauer mit einer Akkuladung. Fotografen, die einfach ein Luftbild schießen möchten, haben hier natürlich ganz andere Anforderungen als Videoproduzenten, die ein fahrendes Fahrzeug von oben filmen möchten oder gar Personen und Objekte verfolgen wollen. Wechselbare Akkus sind hier natürlich praktisch, Hobbyisten schätzen aber vielleicht eher die Möglichkeit, einen vorhandenen Akku unterwegs laden zu können.

Kleinere Drohnen können daher zum Beispiel direkt per USB-C-Stecker aufgeladen werden, was auch Powerbanks oder Adapter für die KFZ-Steckdose einschließt. Auf diese Weise bleibt die Drohne auch „im Feld“, etwa bei Wanderungen, einsatzbereit, wenn weit und breit keine Steckdose und kein Wechselakku vorhanden ist.

Intelligente Spezialfunktionen

Natürlich ist Drohne nicht gleich Drohne: Einfache Modelle sind zum Beispiel eher mit etwas intelligenteren Modellflugzeugen vergleichbar. Kamerafahrten und Ähnliches muss der Pilot manuell durchführen. Höherwertige Drohnen bieten hingegen intelligente Modi, die bestimmte Flugrouten oder sogar die Verfolgung von Objekten erlauben, automatische Kameraführung inklusive.

Auf diese Weise können spektakuläre Aufnahmen entstehen, ohne dass sich der Pilot mit der Steuerung der Drohne befassen muss. Viele Geräte besitzen sogar die Möglichkeit, ein bestimmtes Objekt so zu verfolgen: Die Drohne agiert dann als Kameramann, fokussiert automatisch auf eine Person oder den Piloten selbst und behält ihn in der Bildmitte.

Kein Flug ohne Erlaubnis

So gut moderne Drohnen sind, so eng ist inzwischen das vom Gesetzgeber vorgesehene Korsett, das mit den Neuregelungen zum Jahreswechsel 2021 noch einmal verschärft wurde. Mal eben eine Drohne kaufen und direkt auf dem Parkplatz ausprobieren ist aber schon lange nicht mehr möglich: Es gibt viele Vorgaben, darunter Kenntnisnachweise und Versicherungspflicht, hinzukommen die vielfältigen Flugverbotszonen und Höhenbeschränkungen sowie Regelungen bezüglich des Datenschutzes und der Flugsicherheit.

Drohnen-Flugorte per App aufspüren

Der Betrieb von Drohnen ist inzwischen aus Gründen der Flugsicherung und Privatsphäre streng reglementiert. Künftig soll laut EU-Drohnenverordnung ein GEO-System etabliert werden, auf das auch die Drohnen selbst zugreifen können. Bis dahin müssen Drohnen-Piloten die alten Regeln anwenden:

>> 1,5 km Abstand zu Flugplätzen

>> 100 Meter Abstand zu Autobahnen/ Bundesstraßen, Wasserstraßen, Bahnanlagen, Kraftwerken und Oberleitungen und anderen vergleichbaren Strukturen

>> Kein Flug über Wohngrundstücke ohne Genehmigung des Eigentümers

>> Abstand zu Menschenansammlungen

Fasst man all diese Regeln zusammen, bleiben zumindest in dicht besiedelten Regionen Deutschlands nicht viele Orte, an denen Drohnen legal gestartet werden dürfen. Die hohe Kunst ist es, diese Orte zu finden. Dabei hilft inzwischen die neue, kostenlose Droniq-App für iOS und Android der Deutschen Flugsicherung und der Telekom: Hier kann die Art der verwendeten Drohne mit einigen anderen Parametern eingegeben werden, anschließend werden auf einer Karte die möglichen Flug- und Flugverbotszonen angezeigt.

Ein Klick auf die Karte zeigt direkt an, ob eine Drohne an dieser Stelle gestartet werden darf. Das schafft Klarheit und erhöht die Sicherheit aller.

8 Fotodrohnen im Test

DJI Mini 2 – leistungsstarke Kompaktklasse

Die DJI Mini 2 ist mit einsatzbereiten 242 Gramm eine Drohne der besonders kompakten Klasse unter 250 Gramm, wodurch sie auch nach der neuen EU-Verordnung ohne „Drohnenführerschein“ verwendet werden kann. Technisch bietet die kleine, auf Jackentaschenformat faltbare Drohne einiges: Mit an Bord ist eine 12-Megapixel-Kamera mit 24mm-Weitwinkel, die an einem Gimbal montiert ist und 180°-Panoramen ermöglicht.

Die kann nicht nur Standbilder, sondern natürlich auch 4K-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Praktisch: Statt Wi-Fi wird OcuSync 2.0 für die Bildübertragung verwendet, was die Reichweite der Videoübertragung auf bis zu zehn Kilometer erhöht. Die Flugdauer ist mit 31 Minuten bei Windstille für eine Drohne dieser Größe gut, zudem bleibt sie bis Windstärke fünf flugfähig.

Praktisch ist, dass sie mitsamt der Fernbedienung einfach per USB-C geladen werden kann, unterwegs etwa mit einer Powerbank oder an einer Auto-Steckdose. Insgesamt ist die DJI Mini 2 eine klug konstruierte Kompaktdrohne, die sich auch aufgrund ihrer Unterstützung des RAW-Formats vor allem für Drohnen-Einsteiger*innen und Fotograf*innen auf Reisen hervorragend eignet.

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DJI Mavic Air 2 – Hochauflösung deluxe 

Die faltbare DJI Mavic Air besitzt gegenüber den Mitbewerbern einen gigantischen Vorteil: Die Fotoauflösung ist mit bis zu 48 Megapixeln deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Drohnen. Dass sich diese enorme Pixelzahl auf einem kleinen 1/2''-Bildsensor drängelt, ist allerdings nicht ganz optimal. Dafür profitieren Drohnenpiloten aber von HDR-4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde mit einem speziellen Farbprofil, das mehr Bildinformationen speichert.

Die Mavic Air 2 besitzt eine intelligente Verfolgungstechnologie namens FocusTrack, die ein zuvor markiertes Motiv im Fokus behält und verfolgt, wodurch spektakuläre Kamerafahrten möglich sind. Interessant auch die Hyperlapse- Funktion, die Zeitraffer-Kamerafahrten ermöglicht, sowie die QuickShots-Funktion für attraktive Kamerafahrten ohne Zeitraffer. Beide Modi werden von verschiedenen Flugmodi unterstützt, die dem Ganzen einen sehr professionellen Touch geben. Die Mavic Air kann bis zu 34 Minuten in der Luft bleiben und trotzt Windstärke fünf.

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DJI Mavic 2 Pro – Hasselblad-Kamera an Bord 

Für den professionellen Bereich hat DJI die Mavic 2 im Angebot, die es in zwei Varianten gibt: einmal als Mavic 2 Pro und einmal als Mavic 2 Zoom. Die 28mm-Kamera L1D-20c der Mavic 2 Pro stammt von der Traditionsmarke Hasselblad und überzeugt durch ihre extrem hohe Bildqualität: Mit einem großen 1-Zoll-Bildsensor und 20 Megapixeln richtet sie sich an Drohnen-Fotografen, die zum Beispiel auch die Blende anpassen möchten.

Mit echter 10-Bit- Farbaufzeichnung ist die Nachbearbeitung des Bildmaterials auf professionellem Niveau möglich. Auch bei der Videoaufzeichnung kommt echtes 10-Bit zum Einsatz, allerdings sind die Videofähigkeiten vergleichsweise eingeschränkt, die Mavic 2 Pro zeichnet 4K-Videos nur mit maximal 30 Bildern pro Sekunde auf.

Die Drohne selbst ist mit 907 Gramm relativ schwer, was ihr in der Luft jedoch ordentlich Stabilität verleiht. Trotz ihres relativ hohen Gewichts kann sie dank des leistungsstarken Akkus bis zu 31 Minuten in der Luft bleiben – und das mit bis zu 71 km/h!

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DJI Mavic 2 Zoom – große Drohne mit Zoomoptik

Die Mavic 2 Zoom ist der kleine Bruder der Mavic 2 Pro. Während die Drohne identisch ist, unterscheiden sich beide Modelle über die verbaute Kamera. Bei der Zoom gibt es keine Hasselblad, stattdessen ist eine „normale“ 12-Megapixel-Kamera mit 1/2,3-Zoll-Bildsensor verbaut, deren technische Daten der Kamera in der DJI Mavic Air 2 ähneln. Der große Unterschied ist allerdings die Möglichkeit, einen optischen 2x-Zoom (24-48mm äquivalent Kleinbild) einzusetzen, der völlig neue Wege der Bildgestaltung bietet und die Drohne sehr flexibel verwendbar macht.

Die Funktion „Dolly Zoom“ ermöglicht zum Beispiel das Aufnehmen eines speziellen Video-Zoom-Effekts, der sehr dynamische Landschaftsaufnahmen ermöglicht, bei denen Vorderund Hintergrund aufeinander zulaufen – ohne Zoom unmöglich. Der Zoom bietet Fotografen zudem die Möglichkeit, Details näher heran zu holen, ohne die Drohne zu bewegen – in der Praxis spart das je nach Einsatz deutlich Akkulaufzeit. Wie die Mavic 2 Pro kann auch die Mavic 2 Zoom bis zu 31 Minuten in der Luft bleiben.

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Parrot Anafi – robust und kompakt

Die Anafi-Reihe von Parrot steht für eine Serie besonders robuster Kameradrohnen, die sich durch hohe Stabilität in der Luft und Einsatz auch bei extremen Temperaturbedingungen eignen. So kommt die faltbare Parrot Anafi mit Außentemperaturen von -10 bis +40 Grad Celsius zurecht und hält Wind mit bis zu 50 km/h (Windstärke 6) stand. Einzelne Böen steckt die Drohne sogar bis 80 km/h weg, was Windstärke acht entspricht.

Auch kameraseitig ist die kleine Drohne sehr robust: Der recht kleine 1/2,4''-Sensor kann Bilder mit bis zu 21 Megapixeln aufzeichnen, HDR-4K-Videoaufzeichnung ist ebenfalls möglich, wenn auch nur mit 30 Bildern pro Sekunde. Dafür wird das größere Cinema-4K-Format unterstützt. Zudem besitzt die Drohne eine 1,4-fach-Zoomoptik, die im Full-HD-Modus auf den Faktor 2,8 erhöht.

Praktisch ist die Möglichkeit, die kompakte, nur 320 Gramm schwere Drohne unterwegs per USB-C aufzuladen, was zum Beispiel auch mit einer Powerbank möglich ist. Leider muss von dieser Option öfter Gebrauch gemacht werden, denn die Anafi bleibt nur 26 Minuten in der Luft. Immerhin ist sie mit 1,5 Stunden Ladezeit auch schnell wieder einsatzbereit.

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Yuneec Typhoon H3 – leistungsstarke Leica-Kamera

Beim Yuneec Typhon H3 handelt es sich um eine recht große Drohne klassischer Bauform, deren augenscheinlichster Unterschied zum Mitbewerb die sechs Rotoren sind: Es handelt sich also um einen Hexacopter. Diese Bauart hat den Vorteil, die Drohne deutlich präziser steuern und stablisieren zu können. Mit an Bord ist die Leica-Kamera ION L1 Pro, die speziell für den Typhoon H3 entwickelt wurde.

Mit einem großen 1''-Bildsensor zeichnet das unter der Drohne montierte Kameramodul Fotos mit bis zu 20 Megapixeln und 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde mit 10 Bit Farbtiefe auf. Dabei wird das Cinema-4K-Format unterstützt. Zudem besitzt der Yuneec Typhoon H3 eine Ultraschall-Hinderniserkennung, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Bemerkenswert ist der große Schwenkbereich der Kamera mit einem Sichtfeld von 91 Grad und ein uneingeschränkter 360°-Schwenkbereich, ergänzt durch die hohe Manövrierbarkeit der Drohne. Dadurch sind z. B. auch beeindruckende Hyperlapse-Videos möglich. Stark ausgestatteter Hexacopter!

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Yuneec Typhoon H Plus – Drohne für Filmschaffende

Auch der Hexacopter Yuneec H Plus richtet sich an professionelle Fotografen und Filmschaffende. Letzteres zeigt sich vor allem durch die Team-Mode-Funktion: Hierbei wird die Drohne von zwei Personen mit zwei Fernbedienungen gesteuert, wodurch sich der Pilot voll und ganz auf die Flugstrecke konzentrieren kann, während der Kameramann die gewünschten Aufnahmen macht. Das Ganze ist garniert mit intelligenten Automatik-Modi sowie einem eingebauten Hindernis-Sonar.

Für Filmschaffende besonders interessant ist natürlich die verbaute Yuneec C23-Kamera: Diese ist um 360 Grad drehbar und zeichnet Fotos und Videos auf einem großen 1''-Sensor auf und unterstützt in Sachen Video alle gängigen Standards. Was gegenüber dem Schwestermodell aber fehlt, ist ein HDR-Modus mit 10-Bit-Aufzeichnung, allerdings ist die Dynamik des Sensors erhöht. Interessant ist übrigens der Controller der Drohne: Dieser besitzt wie auch der Controller der Yuneec Typhoon H3 einen integrierten Bildschirm, womit der Einsatz eines Smartphones oder Tablets obsolet ist.

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Fimi X8SE 2020

Die chinesische Marke Fimi ist noch relativ neu am Drohnen-Markt. Mit der Fimi X8SE 2020 hat das Unternehmen allerdings direkt eine brauchbare Einsteiger-Drohne auf den Markt geworfen. Die Drohne lässt sich mit wenigen Handgriffen in ein sehr kompaktes Format falten, in der Luft überzeugt sie hingegen mit einer Vielzahl praktischer Funktionen: So kann sie sich laut Hersteller satte 35 Minuten in der Luft halten, und das, obwohl sie mit einem Gewicht von 765 Gramm nicht gerade ein Leichtgewicht ist.

Die Kamera mit kleinem 1/2,6''-Sensor besitzt eine relativ hohe Lichtstärke von f/2,0 und kann Fotos mit bis zu 12 Megapixeln aufzeichnen. Videos werden im 4K-Format mit maximal 30 B/s festgehalten. Wer mehr möchte, muss die Auflösung zurückschalten – und erhält im Full-HD-Modus eine leichte Zeitlupe mit 90 Bildern pro Sekunde.

Interessant an der Kamera ist auch ihr 3-Achsen-Gimbal, der stabilisierend wirkt und einen 90°-Schwenkbereich zulässt. Natürlich merkt man der Drohne hier und da ihren günstigen Preis an. So ist der Micro-USB-Anschluss für das Aufladen des Controllers sicher nicht mehr zeitgemäß.

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DigitalPHOTO-Fazit

Insgesamt ist erstaunlich, welchen Leistungsumfang selbst einfache Kameradrohnen inzwischen haben. Fotografen können davon ebenso profitieren wie YouTuber oder Hobbyfilmer. Allerdings sind Drohnenflüge nur noch in einem sehr eng gesetzten Rahmen frei und legal möglich. Wer fliegen will, muss zunächst eine Vielzahl an Anforderungen erfüllen.

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