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Test

Die EOS R6 Mark III im Test: Neues Mittelklasse-Flaggschiff

Auf diese Kamera haben viele Canon-Fans sehnsuchtsvoll gewartet! Die EOS R6 Mark III ist das neue Mittelklasse-Flaggschiff von Canon und richtet sich an anspruchsvolle Foto-Enthusiasten. Lesen Sie, was sie besser kann als die Vorgängerin und wie sie sich im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Die EOS R6 Mark III im Test

Pro & Kontra 

+ sehr gute Bildqualität
+ hohe Geschwindigkeit
+ erstklassiger Autofokus
- Detailtreue bei hohen ISO-Werten

Bewertung

  • Bildqualität (40 %): 92,7 %
  • Ausstattung & Bedienung (35 %): 93,5 %
  • Geschwindigkeit (15 %): 97,9 %
  • Video (10 %): 95,8 %
  • Gesamtbewertung: SUPER, 94,1 %

Canon der Sony? Ende des Jahres 2025 lieferten sich die beiden Schwergewichte der Branche nochmal einen packenden Zweikampf darum, wer sein neues Mittelklasseflaggschiff zuerst auf den Markt bringt.

Letztendlich war Canon mit seiner neuen EOS R6 Mark III einige Wochen schneller als Sony mit seinem neuen Enthusiasten-Spitzenmodell Alpha 7 V. Doch viel wichtiger als der Marktstart ist natürlich die Frage, wer technisch und qualitativ die Nase vorn hat!

Wichtigste Neuerungen 

Canon hat der EOS R6 Mark III im Vergleich zum Vorgängermodell einen Sensor mit einer deutlich höheren Auflösung spendiert. So bringt das neue Modell 32 Megapixel mit.

Das Upgrade im Vergleich zu den 24 Megapixel der EOS R6 Mark II dürfte vor allem Landschaftsfotografinnen und -fotografen freuen. Trotz der höheren Auflösung leidet im Übrigen nicht die Geschwindigkeit.

Mit elektronischem Verschluss schafft die EOS R6 Mark III bis zu 40 Bilder pro Sekunde. Nutzen Sie den mechanischen Verschluss sind immer noch bis zu 12 Bilder pro Sekunde drin. Beim Autofokus bringt die neue EOS einen Dual Pixel CMOS AF II mit, der Menschen, Tiere und Fahrzeuge automatisch erkennt und die Schärfe nachführt.

Eine interessante Funktion für die Hochzeits- und Sportfotografie: Die Kamera bringt die Option mit, Personen zu priorisieren. So lassen sich in der Kamera bis zu zehn Gesichter speichern, auf die automatisch scharfgestellt werden soll, wenn sie im Bildausschnitt erkannt werden.

Ebenfalls ein Upgrade hat Canon der Video-Funktionalität spendiert. Hier ist nun eine Auflösung von bis zu 7K im Open Gate möglich. Bei voller Auflösung sind dann jedoch nur 30 Bilder pro Sekunde möglich. Schalten Sie auf 4K herunter, kann die Kamera bis zu 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen.

Gelungenes Hybridkonzept

Bei der EOS R6 Mark III wechseln Sie in Sekundenschnelle zwischen dem Foto- und Video-Modus und starten die Aufnahme. Praktisch ist zudem die frei belegbare Funktionstaste.

Im Testlabor

Im Testlabor weiß die EOS R6 Mark III in allen Disziplinen zu überzeugen und erreicht Spitzennoten. Sie stellt ein gelungenes Upgrade zur EOS R6 Mark II dar und bietet ein top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den direkten Vergleich mit dem ebenfalls brandneuen Konkurrenzmodell Sony Alpha 7V verliert sie jedoch knapp. So hat die Sony-Kamera vor allem in puncto Dynamikumfang deutlich die Nase vorn und muss sich leistungsmäßig nicht einmal vor Kameras der Profiklasse verstecken.

DigitalPHOTO-Fazit 

Canon hat mit der EOS R6 Mark III abgeliefert. Die Kamera stellt zwar keine Revolution dar, wohl aber eine gelungene Evolution. Vor allem die erhöhte Auflösung ist ein Pluspunkt. Im Hause Canon ist das neue Modell jetzt die erste Wahl für anspruchsvolle Foto-Enthusiasten.

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