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Test

Canon EOS C50 im Test: Modell für Solo-Filmer

Canon präsentiert mit der EOS C50 eine neue kompakte Systemkamera mit dem Schwerpunkt Videografie. Dabei tritt das neue Modell in direkte Konkurrenz zur beliebten Sony FX3 und der neuen Nikon ZR. Wir haben die Kamera, die auch einen dedizierten Foto-Modus mitbringt, für Sie getestet.

Canon EOS C50 im Test: leistungsstarke Filmkamera

Pro & Kontra 

7K-Videos
+ erstklassige Videofunktionen
+ leistungsstarker Autofokus
- kein Bildstabilisator

Bewertung

  • Bildqualität (40 %): 92,5 %
  • Ausstattung & Bedienung (35 %): 67,5 %
  • Geschwindigkeit (15 %): 98,3 %
  • Video (10 %): 95,7 %
  • Gesamtbewertung: GUT, 84,9 %

Filmen können Sie problemlos mit jeder aktuellen Systemkamera. Schließlich sich die Geräte von Canon, Nikon, Sony und Co. schon seit vielen Jahren als Hybridkameras ausgelegt.

Allerdings erkennt man bei den meisten Modellen deutlich, dass der Schwerpunkt eigentlich auf der Fotografie liegt und Videofunktionen eher als nützliches Zusatz-Feature taugen. Bei der neuen EOS C50 ist das anders.

Zwar können Sie mit der Kamera auch fotografieren, doch Zielgruppe sind eindeutig Video Creator, die ein Gerät suchen, mit dem sie filmen und gegebenenfalls noch zusätzlich das eine oder andere Foto aufnehmen können.

Diese Ausrichtung der EOS C50 erkennt man schon deutlich am Gehäuse, bei der das gewohnte Programmwahlrad einer Fotokamera fehlt und durch Video- Funktionstasten ersetzt wurde.

Leistungsstarker Sensor

In der EOS C50 ist ein Vollformatsensor mit einer Auflösung von 32 Megapixeln und Open Gate RAW Aufzeichnung verbaut. Dabei handelt es sich um den gleichen Sensor, der auch im neuen Mittelklasse-Flaggschiff EOS R6 Mark III verbaut wurde. Filmen können Sie damit maximal in 7K-Auflösung.

In voller Auflösung liegt die maximale Bildrate bei 30 Bildern pro Sekunde. Bei UHD-Auflösung erhöht sich die Zahl auf 120 fps. Slow-Motion-Videos sind also auch bei hoher Auflösung mit der EOS C50 möglich.

Damit Sie auch bei hohen Auflösungen problemlos längere Clips aufnehmen können, bringt die Kamera eine eigene, aktive Kühlung mit. Dieses Feature fehlt der EOS R6 Mark III. Um Fotos und Videos zu speichern stehen ein CFexpress- sowie ein SD-Kartenslot zur Verfügung.

Sowohl bei Foto- und Videoaufnahmen steht ein bei der EOS C50 ein leistungsstarker Autofokus mit automatischer KI-unterstützter Objekterkennung zur Verfügung. Diese ist allerdings bei Videos auf Menschen und Tiere beschränkt. Im Fotomodus erkennt der Autofokus zusätzlich auch noch unter anderem Flug- und Fahrzeuge sowie Eisenbahnen.

Im Testlabor

Im Testlabor erreicht die EOS C50 in den Bereichen Bildqualität, Geschwindigkeit und Video Spitzenwerte. Kein Wunder, denn die Kamera ist technisch identisch zum Mittelklasse-Flaggschiff EOS R6 Mark III. Federn lassen muss die EOS C50 nur bei der Ausstattung. Hier kostet unter anderem der fehlende Stabilisator Punkte.

DigitalPHOTO-Fazit 

Die neue Canon EOS C50 ist eine erstklassige Filmkamera, mit der sich auch fotografieren lässt. Dass sie in unserem Test „nur“ die Note „gut“ erhält, liegt daran, dass die Testkriterien klar auf die Fotografie ausgerichtet sind. Vor allem die Ausstattung verhindert eine bessere Note.

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