Ratgeber

So klein, so weit! Architekturfotografie mit Sonys Weitwinkel-Trio

Schritt für Schritt: Scharfe Architekturfotos! Das kompakte und lichtstarke Sony FE 28 F2 eignet sich ideal für die Architekturfotografie unterwegs. In Verbindung mit Vollformat-CSCs wie der A7 II haben Sie Ihr „Architekturset“ immer dabei. Wir haben für Sie einen Schritt für Schritt-Workshop zusammengestellt. Kameraeinstellungen und Praxistipps inklusive.

Architekturfotografie ist ein spannendes Genre, mit vielen kreativen Möglichkeiten. Insbesondere mit Sonys Weitwinkel-Trio: Im Gegensatz zu den meisten Weitwinkel-Festbrennweiten verfügt das FE 28mm F2 (ca. 450 Euro) über ein Frontbajonett, an welches Sie den Weitwinkelkonverter SEL-075UWC sowie den Fisheye-Konverter SEL-057FEC anschließen können. So erweitern Sie die Brennweite auf 21mm beziehungsweise auf 16mm – wohlgemerkt am Vollformatsensor der Alpha 7 II, was atemberaubende Bildwinkel ermöglicht. Zu vergleichsweise günstigen Preisen stehen Ihnen die drei Brennweiten zur Verfügung, die allesamt in eine kleine Fototasche passen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach in wenigen Schritten geniale Architekturaufnahmen mit dem kompakten Set erzielen können und was Sie dabei unbedingt beachten sollten.

Schritt 1 Kamera einstellen

Arbeiten Sie im Modus Blendenvorwahl (A/AV) und wählen Sie eine Blende zwischen f/8 und f/16. Stellen Sie den ISO-Wert auf 100 ein. Ganz wichtig: Wenn Sie Ihre Kamera sicher abstellen oder ein Stativ benutzen, schalten Sie den Bildstabilisator unbedingt ab. Sonst können durch den Stabilisator unerwünschte Unschärfen erzeugt werden. 

Schritt 2 Sicherer Stand

Insbesondere bei Architekturaufnahmen sollten Sie Wert auf möglichst erschütterungsfreies Arbeiten legen. Ein Stativ ist hierbei ein Muss. Ihr Motiv hält praktischerweise dabei vollkommen still. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich die Spiegelvorauslösung und den Selbstauslöser beziehungsweise einen Fernauslöser einsetzen.

Schritt 3 Display-Unterstützung

Gerade bei tiefen oder hohen Perspektiven ist ein Klappdisplay nützlich, um Ihre Komposition einfach zu steuern. Unser Tipp: Blenden Sie Gitterlinien und den virtuellen Horizont bzw. die elektronische Wasserwaage ein. Das erleichtert die optimale Bildkomposition deutlich. So können Sie bereits bei der Aufnahme erkennen, ob Ihr Bild gerade ausgerichtet ist. 

Schritt 4 Perspektiv-Korrekturen

In Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom & Co. stehen Ihnen bei Bedarf umfangreiche Werkzeuge zur Perspektiv-Korrektur zur Verfügung. So können Sie auch stürzende Linien korrigieren – vorausgesetzt, die Bildwirkung profitiert nicht sogar von ihnen. Mitunter wirken Gebäude so noch mächtiger und imposanter. 

Schritt 5 Konverter ansetzen

Für einen noch größeren Bildwinkel setzen Sie einfach einen der beiden Konverter an das Frontbajonett des Objektivs an. Halten Sie die Markierungspunkt ineinander und lassen SIe den Konverter sicher einrasten. Zusätzliche Einstellungen an der Kamera sind nicht notwendig. Bei Offenblende am Objektiv nutzt der Konverter automatisch f/2,8.

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