In Photoshop gibt es neben dem Bereichsreparatur-Pinsel weitere Retusche-Werkzeuge zu entdecken, etwa den Reparatur-Pinsel, das Ausbessern-Werkzeug oder das Inhaltsbasiert-verschieben-Werkzeug. Alle basieren auf ähnlichen Berechnungen, verhalten sich in der Anwendung aber recht unterschiedlich.
In der Optionsleiste stellen Sie die Pinselgröße und bei Bedarf den Modus ein. Die Quelle wird genau wie bei dem Kopierstempel bei gehaltener Alt-Taste aus einem Dokument aufgenommen. Sie könnten alternativ aber auch ein Muster einsetzen. Dazu erscheint ein weiterer Button in der Optionsleiste zur Auswahl.
Retusche mit Reparatur-Pinsel:
Erstellen Sie eine neue Ebeneund aktivieren Sie in der Optionsleiste Alle Ebenen. Klicken Sie bei gehaltener Alt-Taste in das Dokument, um die Quelle zu definieren und malen Sie dann über die zu retuschierende Stelle. Nehmen Sie immer wieder neue Quellenauf und passen Sie die Pinselgröße entsprechend an.
Die Fotografie ist oft spontan und muss mit den Begebenheiten leben, die vor Ort zu sehen waren. In der Nachbearbeitung aber müssen Sie nicht alle Makel akzeptieren. Lag auf der Wiese etwa ein Stück Papier, das Ihnen während der Aufnahme nicht aufgefallen ist, so lässt sich dieses digital leicht entfernen. Auch unerwünschte Blendenflecke können Sie herausrechnen lassen. Dazu bietet Ihnen Photoshop unterschiedliche Retusche-Werkzeuge an wie den Kopierstempel oder den Bereichsreparatur-Pinsel. Doch es gibt noch weitere Optionen, von denen wir Ihnen hier drei vorstellen möchten.
Unsere ausführliche Serie "Photoshop einfach erklärt" finden Sie in unserer DigitalPHOTO ab Ausgabe 04/2018, beginnend mit Teil 1 "Ebenen und Werkzeuge".