Ratgeber

Photoshop einfach erklärt - Die fünf großen Filter

Photoshop ordnet die Filter in verschiedenen Abteilungen. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, welche prominent für sich alleine stehen. Neben Camera Raw sind das fünf große Filter, die in keine klassische Kategorie passen und eine eigene Bedienoberfläche mitbringen.

Photoshop einfach erklärt

Adaptive Weitwinkelkorrektur

Manche Objektive produzieren Verzerrungen, die sich leicht korrigieren lassen, so etwa mit dem Filter > Adaptive Weitwinkelkorrektur. Mit dem Constraint- Werkzeug ziehen Sie Linien ein, die über einen Rechtsklick darauf eine Ausrichtung ermöglichen, die horizontal, vertikal oder frei Hand erfolgt.

Objektivkorrektur

Eine weitere Option, um Verzerrungen eines Objektivs zu korrigieren, führt über Filter > Objektivkorrektur. Mit dem Gerade-ausrichten-Werkzeug ziehen Sie eine Linie entlang des Horizonts, wodurch das Bild gedreht wird. Wölbungen werden mit dem Verzerrung-entfernen-Werkzeug korrigiert.

Filtergalerie

Drei Filter aus der Filtergalerie haben Sie schon angewendet. Die Besonderheit dieser Funktion ist, dass Sie gleichzeitig mehrere Filter der Galerie anwenden könnten. Nach der Auswahl eines Filters und dessen Einstellungen gehen Sie unten rechts auf das Icon Neue Effektebene. Jetzt kann der nächste Filter ausgewählt und eingestellt werden. Um die Reihenfolge der Anwendung zu verändern, ziehen Sie die Einträge in der Liste auf die gewünschte Position.

Fluchtpunkt

Der Filter > Fluchtpunkt ermöglicht das Spiel mit der Perspektive. Mit dem Ebene-erstellen-Werkzeug erzeugen Sie ein Gitternetz entlang der vorgegebenen Fluchtpunkte. Über Strg+V fügen Sie eine Grafik ein, die Sie zuvor kopiert haben. Strg+T ermöglicht die Anpassung der Größe. Mit dem Stempel-Werkzeug können Sie auch perspektivisch retuschieren. Dazu nehmen Sie wie gewohnt mit gehaltener Alt-Taste die Quelle auf, um dann im Gitternetz zu malen.

Verflüssigen

Verflüssigen verschiebt Pixel, etwa mit dem Mitziehen-Werkzeug, dem Strudel- oder auch dem Zusammenziehen-Werkzeug. Faszinierend ist dabei die Gesichtserkennung. Photoshop erkennt Merkmale wie Augen, Nase oder das Kinn und stellt Regler wie Augengröße, Nasenbreite, Stirn und Lächeln zur Verfügung, um die Gesichtsform schnell beeinflussen zu können. Das gelingt numerisch über die Regler oder auch direkt im Dokument über die Greifpunkte.

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