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Ratgeber

Inspirierte Fotos nach Sonnenuntergang - mehr Fotoideen für die Nacht

Inhaltsverzeichnis

Die Nacht! Sie ist geheimnisvoll und voller Ruhe. Die Dunkelheit gibt der Welt um uns herum einen vollkommen neuen Charakter. Gleichzeitig ist sie eine der Meisterdisziplinen für jeden Fotografen.

Inspiracles Fotoaufgaben

Die hier vorgestellten Kreativtechniken und Aufgaben sind Auszüge aus der Inspiracles Edition „Nachtfotografie“, in der Du Spielkarten mit insgesamt 52 Fotografie-Aufgaben findest, um kreativ herausgefordert zu werden und abwechslungsreichere Bilder bei Dunkelheit zu machen. Die Karten verzichten dabei auf technische Ausführungen und konzentrieren sich komplett auf Inspiration und kreative Herangehensweisen und Denkanstöße.

Wenn Dir die Aufgaben in diesem Artikel gefallen und Du gern mehr davon möchtest, kannst Du Dir unter der folgenden Web-Adresse ein kostenloses PDF mit sieben Herausforderungen zum Thema „Landschaftsfotografie“ herunterladen: www.inspiracles.com/dph-nacht

www.inspiracles.com/dph-nacht

Willst Du nachts herausragende Bilder schießen, musst Du Deine Kamera kennen, Licht verstehen und darfst keine Angst vor schwierigen Lichtsituationen haben. Mit etwas Übung lernst Du, wie sich ISO-Werte, Belichtungszeiten und Blendeneinstellungen in diesen Momenten am besten einsetzen lassen, und wo die Grenzen Deiner Kamera liegen.

Was vielen Fotografen dabei oft fehlt, ist die Motivation und vor allem Inspiration, um auch nachts nach draußen zu gehen und kreative Bilder zu machen. Gehst Du mit Deiner Kamera dunkle Straßenzüge entlang, kannst Du schnell das Gefühl haben, immer das Gleiche zu fotografieren, keine wirklichen Motive zu finden und mit dem vorhandenen Licht einfach nicht klarzukommen.

Der hohe Anteil an dunklen Farben ist ungewohnt und macht die Bildkomposition schwierig. Ein fantastischer Weg, um Deine Nachtbilder abwechslungsreicher zu gestalten und neue Motive zu finden ist, Dir selbst kleine Aufgaben zu stellen, die Du fotografisch umsetzen kannst. Genau diesen Ansatz verfolgen wir auch in unserer Inspiracles Nacht-Edition.

Herausforderungen suchen

Ein kleines, aber sehr ergiebiges Beispiel für eine fotografische Herausforderung, die man nachts umsetzen kann, ist das Fotografieren von Reflexionen. Die vorherrschende Lichtsituation eignet sich perfekt dafür.

Alle Lichter aus der Umgebung spiegeln sich in Schaufenstern, Außenspiegeln von Autos oder auch Pfützen, die nach einem Regenschauer entstehen. Du kannst vor allem in Fußgängerzonen mit den vielen unterschiedlichen Lichtquellen experimentieren und tolle, abstrakte Bilder aus den vorhandenen Lampen und Neonfarben erzeugen. Aber auch eine von Straßenlaternen beleuchtete Allee in einem Park kann in der Spiegelung einer Pfütze oder eines Sees ein interessantes Bild ergeben.

Die eben angesprochenen Neonlichter können aber auch für ganz andere Bildideen herhalten. Für Porträts zum Beispiel. Du wirst feststellen: So ein Neon-Porträt ist gar nicht so einfach zu fotografieren. Man muss den richtigen Abstand zum Licht finden, um die farbigen Bereiche nicht ausbrennen zu lassen. Außerdem wirst Du hier tendenziell auf den manuellen Weißabgleich zurückgreifen müssen, denn Deine Kamera wird vollkommen hilflos bei dem Versuch sein, die Farben korrekt darzustellen.

Eine fantastische Möglichkeit, die Technik besser kennenzulernen und Dich mit den manuellen Einstellungen deiner Kamera vertraut zu machen. Das Ergebnis ist ein erfrischend anderes Porträt – mit einem futuristischen Look.

Den kreativen Prozess starten

Beide Aufgaben, „Spiegelungen“ und „Neon-Porträt“ kannst Du auch perfekt kombinieren. Fotografierst Du durch eine Scheibe hindurch ein Porträt, wirst Du durch vorhandene Lichtquellen einen Effekt erhalten, der wie eine Doppelbelichtung aussieht. Genau hier geht auch der kreative Prozess los, der Dir hilft, neue Sichtweisen in Deine Fotografie zu bringen, neue Blickwinkel zu finden und vor allem neue Bilder zu machen.

Eins kommt zum anderen, und Du wirst immer neue Aufgaben finden, die Du umsetzen kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Langzeitbelichtung? Eine der offensichtlichsten Fotomotive für ein Nachtfoto. Vorbeifahrende Autos werden zu surrealen roten und weißen Streifen in Deinem Bild und sind ein fantastischer Eyecatcher. Am besten funktioniert diese Bildidee beispielsweise von einer Autobahnbrücke herunter fotografiert. Die in den Horizont verlaufenden Linien erzeugen einen Fluchtpunkt, der das Auge des Betrachters durch das Bild führt.

Du kannst die Idee der Langzeitbelichtung aber noch viel weiter treiben. Als Beifahrer in einem Auto kannst Du Deine Kamera auf das Armaturenbrett legen und aus der Frontschreibe heraus fotografieren. Die vorbeiziehende Umgebung und vor allem die Lichter darin werden dabei zu einer Art Tunnel, der aussieht als wäre man mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs.

Eine weitere Idee für Nachtfotografie, die mit Langzeitbelichtungen zu tun hat: das sogenannte Lightpainting. Also das Malen mit Licht. Das funktioniert auf die gleiche Art wie bei den vorbeifahrenden Autos. Durch eine Langzeitbelichtung wird die Bewegung des Lichtes eingefangen und kann Linien und Formen in einem Bild erzeugen.

Mit einer Taschenlampe, Wunderkerze oder einfach einem Smartphone können so unterschiedlichste Dinge in ein Bild gemalt werden. Ein einfacher Anfang sind Buchstaben, wer es etwas herausfordernder will, kann Schemen von Tieren oder Pflanzen malen. Durch gezieltes An- und Ausschalten der Lichtquelle können so abstrakte Formen und kreative Bildideen entstehen.

Lässt Du die Lichtquelle etwa immer nur für einen kurzen Zeitpunkt an und bewegst Dich danach jedes Mal ein Stück weiter, entstehen kleine Lichtpunkte, die wie Glühwürmchen in Deinem Bild aussehen.

Die Komfortzone verlassen

So kann die Ideenfindung ewig weitergehen. Hast Du erst mal angefangen, neue und kreative Ansätze umzusetzen, dann kennt die Inspiration schnell kein Halten mehr. Plötzlich wird die Nacht zu einem Spielplatz für die Fotografie, und alle vorhandenen Lichtquellen laden zu kreativen Experimenten ein.

Ein Jahrmarkt wird zu einer unerschöpflichen Quelle für Langzeitbelichtungen oder für Bilder, die einfach nur aus Bokeh bestehen. Der Sternenhimmel wird zu einem herausfordernden Motiv, der von Dir als Fotograf viel Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Das Wichtigste bei allen diesen kleinen Challenges und Ideen: Sie sollen Dich motivieren, gleichzeitig aber auch herausfordern.

Du sollst gezielt altbekannte Wege verlassen und neues Terrain erforschen. So trainierst Du Deinen fotografischen Blick, kommst mit schwierigen Lichtsituationen besser klar und wirst im Umgang mit Deiner Kamera selbstbewusster. Das wird sich schnell auch auf die restlichen Bereiche Deiner Fotografie, außerhalb von Nachtfotos, positiv auswirken.

Traue Dich, kreativ zu sein, vergiss aber nicht, dass diese Challenges vor allem Spaß machen sollen, dann läuft es wie von alleine.

Weitere neue Inspiracles Sets

Neben der hier vorgestellten Nacht-Edition (u. a. mit vielen Tipps aus dem Bereich Lightpainting, die von dem bekannten Lightpainter Bernhard Rauscher (aka „Lumenman“) zusammengestellt wurden) gibt es noch drei weitere brandneue Inspiracles Kartensets mit jeweils 52 Fotografie-Herausforderungen.

Die Edition „Schwarzweiß“ bietet Dir Inspiration für monochrome Fotografie in vielen unterschiedlichen Situationen wie zum Beispiel Porträt, Street oder Landschaft..

Die Edition „Landschaft“ bietet Dir Inspiration und Ideen, um Deine Landschafts- und Naturfotografie abwechslungsreicher zu gestalten.

In der Edition „Fotohacks“ findest Du viele DIY-Anregungen, um zweckentfremdete Alltagsgegenstände so zu verwenden, dass mit ihnen kreative und ungewöhnliche Fotos entstehen. Die Kartensets werden in einer Metallbox (19,90 €) oder Pappschachtel (14,90 €) angeboten und sind auf Amazon erhältlich.

inspiracles.com/produkte/fotoaufgaben-karten-sets

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