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Canon EOS 7D MarkII

Canons 2009 erschienene 7D hat inzwischen fast fünf Jahre auf dem Buckel. Es wurde also höchste Zeit für einen Nachfolger. Den präsentiert Canon nun mit Beginn der photokina: Die Canon EOS 7D Mark II ist eine rasend schnelle APS-C- Kamera mit 20,2 Megapixeln.

Die EOS 7D Mark II kommt als hochwertige APS-C-Kamera mit 20,2 Megapixeln und dem üblichen Crop-Faktor von 1,6 daher. Sie ist eine ideale Aufsteiger-Kamera, weil sie professionelle Features bietet, ohne dass dafür der Objektiv-Fuhrpark mit Vollformatlinsen erneuert werden muss.

Rasend schnell

Mit zehn Bildern pro Sekunde in voller Auflösung oder im RAW-Format gehört die EOS 7D Mark II zu den schnellsten Kameras auf dem Markt. Ein überarbeitetes Autofokus-System (mit 65 Messfeldern), das den Fokus auch bei schlechtem Licht schnell nachführt, sorgt dafür, dass Bilder auch im Serienbildmodus jederzeit optimal fokussiert sind.

Dabei hilft bei Canon der neu entwickelte Belichtungsmesser: 153.600 lichtempfindliche Pixel, die sich auf 252 Messbereichen befinden, entscheiden jederzeit und automatisch über die optimale Belichtung. Hinzu kommt eine neue innovative Flackerlicht-Erkennung, die das leichte Flackern, wie es etwa bei Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen vorkommt, erkennt und kompensiert. Canon weist mit der 7D Mark II damit deutlich ins Profi-Segment.

Dass für den semiprofessionellen Anspruch auch hohe ISO-Empfindlichkeiten von Vorteil sind, liegt auf der Hand. Der ISO-Bereich liegt bei 100 bis 16.000.

Video: kein 4K

Anders als im Vorfeld spekuliert, besitzt die Canon 7D MK II keinen 4K-Videomodus. Videoproduzenten steht für die Aufnahme Full-HD (1080p/24, 50, 60 B/s) zur Verfügung. Canon sorgt mit seinem Dual-Pixel-CMOS-AF für schnelle und kontinuierliche Schärfenachführung im Live-View-Modus, die in drei Geschwindigkeitsstufen einstellbar ist.

Doppelter Kartenslot:

Canon-Nutzer können bei der 7D Mark II auf eine SD- und eine Compact-Flash-Karte zurückgreifen. Bilder können wahlweise doppelt gespeichert oder auf einer Karte als RAW, auf der anderen als JPEG abgelegt werden, wodurch eine Betriebssicherheit gegeben ist, die im (semi-)professionellen Bereich inzwischen zum guten Ton gehört.

Kein WiFi aber GPS

Bei der 7D MK II sind Geo-Funktionen direkt an Bord, ein GPS-Empfänger ist ebenso vorhanden wie ein digitaler Kompass und ein Beschleunigungssensor zur Aufzeichnung von Längengrad, Breitengrad, Höhe und Himmelsrichtung. Dafür gibt es keine Wi-Fi-Funktionalität - schade. Immerhin ist die Datenübertragung der EOS 7D Mark II per Kabel rasant, da sich die Kamera per USB 3.0 mit Computern und anderen Endgeräten verbinden lässt.

Ebenfalls schade: der 7D-MK-II-Monitor ist starr verbaut, kann also weder geschwenkt noch gekippt werden.

Fazit:

Mit der EOS 7D Mark II hat Canon sein semiprofessionelles Segment erfolgreich aktualisiert. Die Neuvorstellung als APS-C-Modell ist für 1.699 Euro (ab November erhältlich) günstiger, als die kürzlich vorgestellte, gleichwertige Nikon D750. Dafür muss hier auf Vollformat verzichtet werden. Aufsteiger wird dagegen freuen, dass APS-C-Objektive weiterhin verwendet werden können. Die Ausstattung der Canon EOS 7D Mark II kann sich überaus sehen lassen.

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