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Kurztest: Handschuhe für Fotografen

Wenn die Hände bei eisigen Temperaturen kalt werden, wird das Fotografieren schwer. Ob die Winterhandschuhe von Roeckl helfen? Wir haben die funktionalen Handschuhe ausprobiert. Die Was sie wirklich können, zeigt der Test.

Handschuhe sind im Winter unerlässlich. Wichtig beim Fotografieren sind dabei natürlich uneingeschränkte Bedienungsmöglichkeiten. Die neuen Karun Windstopper Kapuzenfotohandschuhe von Roeckl lassen sich, wie bei Kapuzenhandschuhen üblich, in zwei Varianten tragen: einerseits als halbe Handschuhe, wo Daumen und Handfläche geschützt werden, und andererseits als kompletter Fäustling, mit einer Kapuze über den Fingern. Beim Fotografieren soll so sehr schnell zwischen komplettem Handschuh und optimaler Bewegungsfreiheit der Finger gewechselt werden können. Bei hochgeklappter Kapuze sorgt ein Klettverschluss dafür, dass die Kapuze auf dem Handrücken festhält. Die Handschuhinnenflächen sind mit rutschfestem Silikon für sicheren Halt ausgestattet. Beim Ausziehen der Handschuhe steht ein Pull-Off-System an der Handschuhinnenseite zur Verfügung.

Im Test konnten die Handschuhe überzeugen

Sie fühlen sich sehr wertig an und halten angenehm warm. Auch wenn man, bedingt durch die Kapuzenkonstruktion, denken könnte, dass Luft zwischen Kapuze und den Fingern eindringen würde, störte dies im Praxistest nicht. Auch die Gore Windstopper-Technik sorgt am Handschuhbund für Winddichtigkeit. Der Klettverschluss sitzt da, wo er sitzen muss und verhindert störendes Herumflattern der Kapuze. Die Pull-Off-Ausziehhilfe ist zwar eine nette Funktion, dass sie aber besser funktioniert, als ein leichtes Ziehen an der Kapuze oder dem Daumen, konnten wir nicht feststellen. Die Handschuhe bieten darüber hinaus dem Daumen eine eigene Abdeckung. Diese fällt aber zu klein aus, um dort den Daumen durchstecken zu können. Mit rund 50 Euro ein stolzer Preis für tolle Handschuhe, made in Germany.

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