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Foto-Basics: Hyperfokale Distanz

Vom Pfad direkt vor dem Objektiv bis hin zu den spektakulären Berggipfeln in der Ferne – maximale Schärfentiefe erfreut sich vor allem bei Landschaftsfotos großer Beliebtheit. Doch wie schafft man es, dass sowohl Vordergrund als auch Hintergrund scharf abgebildet werden?

Vor allem in der Landschaftsfotografie ist durchgehende Schärfe sehr beliebt. Das Zauberwort beziehungsweise die magischen Wörter lauten: hyperfokale Distanz. Um die Hyperfokaldistanz zu verstehen und richtig anzuwenden, sollte man zwei Dinge wissen. Erstens: Die Ausdehnung der Schärfe in Landschaftsfotos wird von drei Faktoren bestimmt – dem Abstand der Kamera zum Fokuspunkt, der Wahl der Blende und der Brennweite. Zweitens: Die Schärfentiefe in einem Bild dehnt sich hinter dem Fokuspunkt doppelt so weit aus wie vor dem Punkt (Fokus auf ein Drittel

der Entfernung). An dieser Stelle kommt dann die hyperfokale Distanz ins Spiel, die den nächstliegendsten Fokuspunkt zur Kamera beschreibt, an dem die Schärfe bis ins „Unendliche“ reicht. Grundsätzlich gilt: Mit einem eher kürzeren Abstand zum Fokuspunkt sowie einer eher geschlossenen Blende wird die höchstmögliche Schärfentiefe im Bild erreicht. Um die Hyperfokaldistanz zu berechnen, gibt es einfache Mittel: So leisten Smartphone-Apps wie „PhotoPills“ (9,99 Euro) oder „Set my Camera“ (kostenlos) praktische und schnelle Abhilfe.

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