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Böse Überraschung für Photobucket-User

Der Onlinedienst Photobucket hat von einem auf den anderen Tag auf einen kostenpflichtigen Service umgeschaltet. Benutzer, die auf ihre langjährig angelegte Fotosammlung zugreifen möchten, müssen jetzt dafür bezahlen.

Die Zeiten des reichen Angebots an kostenlosen Upload-Services für Fotos ist schon länger vorbei. Viele Anbieter haben ihr Angebot inzwischen eingeschränkt, umgebaut oder wurden ganz eingestellt. Ab sofort betrifft dies auch den Onlineservice Photobucket, einer der ältesten noch laufenden Dienste. 2003 ging Photobucket ins Netz und hostete seitdem über 10 Billionen von hochgeladenen Fotos für Webseiten, Blogs und soziale Netzwerke - bisher gratis.

In den letzten Tagen erlebten viele Benutzer von Photobucket eine böse Überraschung. Statt ihrer eingebundenen Fotos erschien ab Ende Juni auf ihren Webseiten eine unschöne graue Grafik mit dem Hinweis, den Account aufzustocken. Um den Service weiter zu nutzen, ist nun eine Gebühr fällig. Das Preismodell von Photobucket fängt eigentlich mit etwas über zwei Euro an und ist mit rund 53 Euro für 50 Gigabyte pro Jahr eher moderat kalkuliert. Doch um wieder Zugriff auf die jahrelang angesammelten Bilder zu haben, müssen User sofort die höchste Stufe buchen - 352 Euro im Jahr für 500 GB. Auch ein Download der Bilder ist ohne Umwege vorher nicht möglich. Die Reaktionen waren dementsprechend unfreundlich.

Der Kundenservice von Photobucket ist derzeit stark überlastet. Eine kurzfristige Lösung für das Verschwinden von Bildern auf Webseiten, in Foren und an anderen Orten im Internet ist wohl im Moment daher nur entweder bezahlen, oder das Foto bei einem anderen Dienstleister hochladen. Einige der aktuellen Cloudservices haben wir Ihnen hier vorgestellt.

(via Petapixel)

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