Zeitgleich zum Flaggschiff 17 Ultra hat Xiaomi auch das kompaktere und preisgünstigere Modell Xiaomi 17 vorgestellt, das ebenfalls gemeinsam mit Leica entwickelt wurde. Ob es fotografisch überzeugen kann?

Xiaomi 17 im Test: überzeugt nicht nur bei guten Lichtverhätnissen
Bewertung:
- Bildqualität (40%): 5/5
- Optische Zooms (20%): 4,5/5
- Profi-Funktionen (15%): 4/5
- Videoqualität (15%): 4,5/5
- Blende (10%): 4/5
- Gesamtbewertung, SEHR GUT, 4,5/5
Wem das Xiaomi 17 Ultra zu groß oder zu teuer ist, wer aber dennoch nicht auf ein neues Smartphone mit Leica-Optiken verzichten möchte, für den ist das Xiaomi 17 eine interessante Alternative.
Auch das Xiaomi 17 ist mit drei Kameras mit Leica Summilux Linsen ausgestattet. Hauptkamera ist dabei ein 1/1.31“ großer Light Fusion 950 Bildsensor mit Bildstabilisator und fixer Blende f/1.67. Ergänzt wird die Hauptkamera durch eine Ultraweitwinkelkamera und eine Floating-Telekamera.
Mit dieser lassen sich sogar Makroaufnahmen machen mit einem Abstand von 10 cm. Dass das Xiaomi 17 sich hauptsächlich an fotoaffine Nutzer richtet, zeigt auch die Kamera-App, die einige Besonderheiten zu bieten hat. So können Sie Ihren Fotos wahlweise eine Leica-Athentic- oder Leica-Vibrant-Look verleihen.
Zudem finden sich auch etliche Filter, viele davon ebenfalls von Leica, im Angebot. Spannend ist jedoch vor allem der Pro-Modus, bei denen Fotografen einige Einstellmöglichkeiten und Anzeigen wiederfinden, die sie sonst nur in ihrer Systemkamera finden. So blendet das Xiaomi 17 beispielsweise ein Histogramm ein, das die Verteilung der Helligkeitswerte im Bild anzeigt.
Per Schieberegler lassen sich zudem Belichtungszeiten manuell vorgeben oder die Farbtemperatur vorgeben, um das Bildergebnis individuell zu beeinflussen. Apropos Bildergebnis: Hier liefert das Xiaomi 17 nicht nur bei guten Lichtverhätnissen Top-Ergebnisse. Unser Gesamteindruck: sehr gut!

