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Test

8 Premium Telezoom-Objektive im Test

Geht es um Objektive, die sich für möglichst viele Motive eignen, sind Standard- und Telezoomobjektive nicht weit. Um Letztere geht es in diesem Beitrag: Wir haben uns im Objektivmarkt für Sie umgeschaut und stellen Ihnen hier die top Telezoom-Objektive acht verschiedener Hersteller im Test vor.

Der Brennweitenbereich von etwa 70-200mm bietet viele Vorteile und ist daher nicht nur bei Reportage- oder Sportfotografen beliebt. Auch Natur- und Porträtfotografen haben längst die Vorteile der flexiblen Teleobjektive für sich erkannt. In der nachfolgenden Übersicht stellen wir Ihnen die aktuellen Telezoom-Topmodelle von Canon, Fujifilm, Nikon, Olympus, Panasonic, Sigma, Sony und Tamron vor. Dabei handelt es sich bis auf das neue Panasonic-Objektiv fürs Leica-L-Bajonett um Zoomobjektive mit Offenblende f/2,8.

Telezoom-Objektive im Test

Der Benefit liegt auf der Hand: Die Brennweitenabdeckung eines Telezoom-Objektivs ermöglicht großflächige Aufnahmen, ohne ins Geschehen eingreifen zu müssen. Ebenso unaufgeregt sind Fotos bei Reportagen aus dem Hintergrund möglich, die dennoch den Anschein erwecken, mittendrin Teil der Szenerie zu sein.

Eines haben alle professionellen Telezoomobjektive gemeinsam: ein hohes Gewicht. Das ist der meist aufwendigen optischen Konstruktion und den vielen Glaselementen (s. Bild unten) im Objektivgehäuse geschuldet. Zudem ist das Gehäuse in der Regel gegen äußere Einflüsse geschützt. Zusätzliche Tasten am Gehäuse, mit denen beispielsweise der Fokus oder der Bildstabilisator eingestellt werden kann, sind keine Seltenheit. Wenn Sie ein Stativ einsetzen, ist es in jedem Fall ratsam, von der Stativschelle Gebrauch zu machen, um das Kamerabajonett zu entlasten.

Checkliste: Darauf ist beim Kauf eines Telezoom-Objektivs zu achten

  • Sensorformat > Kleinere Sensoren als Vollformat (36 x 24 mm) verlängern die Brennweite.
  • Bildstabilisierung > Bietet Ihre Kamera interne Bildstabilisierung, ist die des Objektivs nur optional. Fotografieren Sie vorrangig vom Stativ, können Sie darauf verzichten.
  • Größe und Gewicht > Sind sie oft zu Fuß unterwegs, fällt ein Objektiv mit Offenblende f/2,8 und integriertem Bildstabilisator eventuell zu schwer ins Gewicht.
  • Preisliche Unterschiede > In der Regel sind Objektive mit Offenblende f/2,8 und Bildstabilisator deutlich teurer als mit Blende f/4.

Canon EF 70-200mm f/2,8L IS III USM

ProKontra
+ Hervorragende Abbildungsleistung im Blendenbereich f/2,8 bis f/8- Mit einem Neupreis von ca. 2.000 Euro ist das Canon vergleichbar teuer
+ Kaum Randabdunklung, zweifach abgeblendet nur noch maximal 1/3-Blendenstufe dunkler als im Bildzentrum
+ Verzeichnung nur minimal vorhanden

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Nikon AF-S Nikkor 70-200mm F2,8E FL ED

ProKontra
+ Sehr gute Auflösung. Bei f/8 und 70mm Brennweite beste Abbildungsleistung- Der Neupreis des Nikkor-Telezooms ist mit 2.149 Euro hoch bemessen
+ Nur geringe Verzeichnung im Telebereich
+ Die Vignettierung fällt gering aus und ist zweifach abgeblendet nicht mehr messbar
+ Extrem gut verarbeitet, sehr gutes Handling

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Sony FE 70-200mm F/2,8 GM OSS

ProKontra
+ Starke Auflösungswerte, wenig Verzeichnung und wenig Vignettierung- Hoher Preis
+ Top ausgestattet dank leistungsstarkem Bildstabilisator
+ Der Autofokus arbeitet schnell und leise
+ Perfektes Handling
+ Inklusive Fokushaltetaste

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Fujifilm Fujinon XF50-140mm F2,8 R LM OIS WR

ProKontra
+ Hohe zentrale Auflösungsleistung bereits bei eingestellter Offenblende f/2,8- Hoher Preis
+ Minimale Vignettierung
+ Dreifach-Linearmotor für einen schnellen und sehr leisen Autofokus
+ Staub-, spritzwassergeschützt und bis minus 10 Grad Celsius kälteresistent

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Panasonic Lumix S Pro 70-200mm F4 O.I.S.

ProKontra
+ Inklusive Bildstabilisator- Schwäche bei Offenblende und recht teuer
+ Keinerlei Verzeichnung messbar- Die Auflösung ist bei Offenblende f/4 über den gesamten Brennweitenbereich eher mäßig. Abblenden verbessert die Leistung
+ Die Vignettierung fällt erfreulich gering aus
+ Staub-, spritzwasser-, kältegeschützt

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Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2,8 Pro

ProKontra
+ Hohe Auflösung, die mit zunehmender Brennweite etwas an Leistung verliert- Ambitionierter Preis
+ Sehr geringe Verzeichnung
+ Schneller und beinahe lautloser Autofokus
+ Programmierbare Fn-Taste
+ Staub-/spritzwassergeschützt und frostsicher
+ Verschiebbare Gegenlichtblende

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Sigma 70-200mm F2.8 DG OS HSM Sports

ProKontra
+ Sehr gute Abbildungsleistung: Die Auflösung ist über den gesamten Zoombereich top- Mit 1,8 Kilogramm Gewicht schwer
+ Professionelle Laborergebnisse in Verzeichnung und Vignettierung
+ Schneller, präziser Autofokus
+ Lichtstark, stabilisiert, wettergeschützt
+ Hervorragendes Handling

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Tamron SP 70-200mm f/2,8 Di VC USD G2

ProKontra
+ Tolle Auflösung über den gesamten Zoombereich, beste Bildqualität bei Blende f/8- Mit 1,5 Kilogramm kein Leichtgewicht
+ Features wie internes Fokussystem, Bildstabilisator und Ultraschallmotor inklusive
+ Kurze Naheinstellgrenze von 95 cm
+ Hochwertige Vergütung, wetterfestes Design
+ Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Auf der Suche nach einem günstigen Telezoom-Objektiv?

Was ist, wenn Sie nicht auf höchste Vergütung und Offenblende f/2,8 angewiesen sind? Für diesen Fall haben die Objektivhersteller günstigere Telezooms mit weniger Ausstattung im Portfolio. Vorteil dieser semiprofessionellen Modelle ist eine kompaktere Bauweise und ein daraus resultierend leichteres Gewicht. Viele Hersteller bieten daher sowohl ein professionelles f/2,8-Telezoom wie auch ein günstigeres Modell mit Offenblende f/4 an.

Diese möchten wir vor allem Landschaftsfotografen ans Herz legen, die durch die Verwendung eines Stativs nicht auf eine integrierte Bildstabilisierung angewiesen sind. Canons "günstige" Tele-Optik (EF 70-200mm f/4L IS II USM) ist derzeit für ca. 1.300 Euro im Handel und konnte mit 91,65% Gesamtwertung in unserem Testlabor punkten! Auch Telezooms mit einer größeren Brennweitenabdeckung, wie bspw. 70-300mm oder 150-600mm, sind erhältlich. Doch in der Regel gilt: Je kleiner der Zoombereich, desto besser ist die Auflösungsleistung des Objektivs.

Fazit

Im Überblick wird klar, dass die Hersteller bei ihren Telezoom-Topmodellen nichts anbrennen lassen. Alle hier vorgestellten Modelle erzielen hervorragende Testergebnisse von um die 92 Prozent. Das Fujinon kann mit exorbitant hoher Auflösung und einem Gesamtergebnis von 98 Prozent das beste Testergebnis in der Übersicht erzielen. Fotografen, die mit einer DSLR von Canon oder Nikon arbeiten, wird auffallen, dass die Objektive selbiger Kamerahersteller viel teurer sind als die von Sigma und Tamron. In der Gesamtwertung stehen die günstigeren Drittherstellerobjektive den teureren Modellen in nahezu nichts nach. Wer also Geld sparen möchte, ist hier gut aufgehoben. Micro-Four-Thirds-Fotografen sind mit dem Telezoom von Olympus gut beraten. Fotografen, die mit einer E-Mount- Kamera unterwegs sind, können alternativ zum G-Master auch zum FE 70-200mm f/4 G OSS greifen. Von Panasonic soll dieses Jahr noch ein 70-200mm-Telezoom mit Offenblende f/2,8 kommen.

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