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Test

Sigma 135mm F1.4 DG | Art im Test: tolles Bokeh

Mit dem Sigma 135mm F1.4 DG | Art präsentiert der japanische Hersteller eine ungewöhnlich lichtstarke Tele-Festbrennweite. Besonders für eine bestimmte Zielgruppe dürfte der Neuling von großem Interesse sein.

Sigma 135mm F1.4 DG | Art im Test

Pro & Kontra 

+ sehr schneller Autofokus
+ beeindruckendes Bokeh
+ hohe Auflösung
- kein Bildstabilisator

Bewertung

  • Auflösung (45 %): 93,4 %
  • Objektivgüte (30 %): 95,7 %
  • Ausstattung (15 %): 90,0 %
  • Autofokus (10 %): 95,5 %
  • Gesamtbewertung: SUPER, 93,8 %

Lichtstarke Festbrennweiten im Telebereich? Logisch, dass man bei solchen Objektivspezifikationen direkt an die Porträtfotografie denkt. Doch bei gewöhnlichen Porträts genügen schon Lichtstärken von f/2,8, um das Model ansprechend vom Hintergrund freizustellen und für ein schönes Bokeh zu sorgen. Wofür braucht man dann ein Objektiv mit einer Lichtstärke von f/1,4, wie es beim neuen Sigma der Fall ist?

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Ganz einfach: Die neue Festbrennweite richtet sich an anspruchsvolle Porträtfotografinnen und -fotografen, die Wert darauf legen, falls nötig mit sehr geringer Schärfentiefe arbeiten zu können. Die Zielgruppe des Sigma-Objektivs dürften also vornehmlich Profis und sehr anspruchsvolle Enthusiasten sein. Mit rund 1.900 Euro ist das Objektiv teuerer als manche Vollformatkamera.

Doch dafür bekommen Sie auch eine Menge geboten! Ergänzend zur ungewöhnlich hohen Lichtstärke punktet das neue Sigma-Modell mit einer hochwertigen Ausstattung. So gehört eine abnehmbare Stativschelle zum Lieferumfang. Am Objektiv selbst stehen zwei frei konfigurierbare Funktionstasten zur Verfügung, die so angebracht sind, dass Sie sowohl im Hoch- als auch im Querformat Zugriff auf eine der Tasten haben.

Der duale HLA-Antrieb (High-response Linear Actuator) des Sigma 135mm F1.4 treibt jede der beiden Fokusgruppen mit einem eigenen Linearmotor an. Der Autofokus arbeitet in der Praxis schnell und präzise. Wirklich Eindruck hat im Testlabor aber vor allem das atemberaubende Bokeh hinterlassen.

Für anspruchsvolle, kreative Porträtfotografen ist das neue 135 mm definitiv eine Kaufempfehlung.

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