Test

Nikon D850 Test: Neuer Spitzenreiter in der Profiklasse

Die Nikon D850 überzeugt in unserem Testlabor mit einer tollen Bildqualität und einem rasanten Autofokus. Auch bei der Ausstattung bleiben kaum Wünsche offen. Die Vollformatkamera bringt einen hochauflösenden Touch-Monitor, einen doppelten Kartenslot, ein wetterfestes Gehäuse und weitere Highlights mit.

Nikon D850: Testurteil SUPER

Die Nikon D850 tritt in große Fußstapfen. Der Vorgänger Nikon D810 lieferte bereits ein hervorragendes Gesamtpaket. Dennoch schafft es die Neuheit, die Messlatte nochmals höherzulegen und die Klasse der Profi-DSLRs aufzumischen. Die Kombi aus auflösungsstarkem Sensor, grandiosem Ausstattungsumfang und exzellentem Handling lässt nicht viel Luft nach oben und bringt die Konkurrenz ins Schwitzen. Wir sind uns sicher, dass sich das Update lohnt und die Nikon D850, wie schon ihr Vorgängermodell, Fotografen begeistert.

Top Bildqualität

In puncto Bildqualität bewegt sich die Nikon D850 auf einem absolut professionellen Niveau. Die 45,7 Millionen Pixel des rückwärtig belichteten Vollformatsensors scheinen genau das zu machen, was von ihnen verlangt wird. Im Bildzentrum löst die Kamera bei ISO 100 satte 3015 Linienpaare pro Bildhöhe aus. Damit vergrößert sich nicht nur die Auflösung im Vergleich zum Vorgängermodell. Auch die Abbildungsleistung in Summe erreicht mit über 95 Prozent ein traumhaftes Ergebnis. Von professionellen Kameras ist allerdings nicht nur im Low-ISO-Bereich eine Topbildqualität gefragt, sondern auch bei höherer Lichtempfindlichkeit. Und die liefert die Nikon D850.

Wie sich die Nikon D850 gegen den Konkurrenten Canon EOS 5D IV schlägt, erfahren Sie in unserer DigitalPHOTO-Ausgabe 11/2017.

Rasanter Autofokus

Um ihrem Vorgängermodell das Wasser zu reichen, erbt die D850 Technik vom High-End-Modell D5. Das Autofokussystem mit 153 Messfeldern (99 davon kreuzförmig angeordnet) kennen wir aus dem rund 6.500 Euro teuren Nikon-Flaggschiff. Entsprechend überzeugend gibt sich die D850 im Praxis- und Labortest. Die Kamera stellt schnell und präzise scharf. Doch nicht nur das Autofokussystem ist uns aus der Nikon D5 bekannt. Mit dem Expeed-5-Bildprozessor verfügt die D850 über ein weiteres Highlight ihrer großen Schwester. Die Datenverarbeitung geht rasant von der Hand.

Optionaler Multifunktionshandgriff für Nikon D850

Apropos Serie: Das kann die D850 trotz der hohen Auflösung und der entsprechend großen Bilddateien ebenfalls. Zwar konnten wir die vom Hersteller angegebenen sieben Bilder pro Sekunde nicht erreichen, mit gut 6,7 RAW-Dateien pro Sekunde ist die Nikon dennoch zügig unterwegs. Mit dem optional erhältlichen Nikon Multifunktionshandgriff MB-D18 (439 Euro) lässt sich die Serienbildgeschwindigkeit auf bis zu neun Aufnahmen pro Sekunde steigern.

D850 Highlights

  • Wer komplett lautlos fotografieren möchte, wählt bei der Nikon D850 im Live-View-Modus „Stille Live-View-Auslösung“.
  • Als Speichermedien kommen im doppelten Kartenslot eine SD- sowie eine XQD-Karte zum Einsatz.
  • Nachtfotografen werden sich freuen: Die rückseitigen Tasten der D850 leuchten auf Tastendruck. 
  • Zeitgemäß: Wie es sich für eine Profi-DSLR gehört, nimmt die Nikon D850 Videos in bis zu 4K-Auflösung auf.

Den kompletten Testbericht zur Nikon D850 finden Sie in der neuen DigitalPHOTO-Ausgabe 11/2017. Hier erfahren Sie auch, wie sich die neue Kamera gegenüber dem Vorgängermodell und der Konkurrentin Canon EOS 5D IV schlägt.

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Produkthinweis

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Bewertung
Name
Nikon D850
Website
Pro
  • Großartige Bildqualität mit massiver Auflösung erfüllt Profianforderungen
  • Kippbarer, hochauflösender Touch-Monitor
  • High-End-Technik von der D5 geerbt (z. B.: AF-System, Expeed-5-Prozessor)
  • Griffiges, wetterfestes Gehäuse
  • Doppelter Kartenslot
Contra
  • Kein integrierter Aufklappblitz
Preis
3.799 EUR
Bewertung
(95%)
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