Nikon hat mit dem NIKKOR Z 70-200mm f/2.8 VR S II sein lichtstarkes Telezoom neu aufgelegt. Das Modell ist nicht nur leichter und kompakter, sondern hat auch technisch einige Verbesserungen zu bieten.

NIKKOR Z 70-200mm f/2.8 VR S II im Test: Neuauflage
Pro & Kontra
+ sehr hohe Auflösung
+ exzellenter Autofokus
+ durchgängig hohe Lichtstärke
- hoher Preis
Bewertung
- Auflösung (45 %): 95,1 %
- Objektivgüte (30 %): 97,5 %
- Ausstattung (15 %): 100 %
- Autofokus (10 %): 98,1 %
- Gesamtbewertung: SUPER, 96,9 %
Nikon legt eines seiner drei Trinity-Objektive neu auf. Rund sechs Jahre nach der Vorstellung des Nikon Z 70-200 mm F2.8 VR S folgt jetzt mit dem Nikon Z 70-200 mm F2.8 VR S II der Nachfolger.
Und der bringt schon beim Gehäuse einige signifikante Änderungen mit. So hat Nikon das Gewicht des Objektivs um 362 Gramm reduziert. Ohne Schelle kommt das S II auf ein Gewicht von nur noch 998 Gramm. Zudem ist es auch noch 12 mm kürzer als das Vorgängermodell.
Ausgelegt ist das lichtstarke Telezoom auf alle erdenklichen Lichtsituationen. Neben der hohen Lichtstärke punktet es nämlich auch noch mit einer integrierten Bildstabilisierung mit bis zu sechs Blendenstufen. Auch beim Autofokus hat Nikon dem Objektiv ein spürbares Upgrade verpasst.
So ist das neue Modell mit einem Silky Swift Voice Coil Motor (SSVCM) ausgestattet, der laut Nikon bis zu 3,5mal schneller arbeitet als der beim alten Objektiv. Tatsächlich schnitt das neue Modell beim Autofokus-Test noch einen Tick besser ab als das Vorgängermodell – das beim damaligen Test ebenfalls schon einen Top-Wert erzielte.
Vor allem im Praxistest gefiel uns zudem auch die geringe Lautstärke des flüsterleisen AF-Motors. In puncto Ausstattung lässt das Trinity-Objektiv keine Wünsche offen. Das neue Modell zoomt intern, was das Handling beim Fotografieren und Filmen sehr vereinfacht.
Auch einen Einstellring mit Klickstopp hat das neue Nikkor zu bieten. Doch natürlich haben die hohe Lichtstärke und die umfassende Ausstattung auch ihren Preis. Mit aktuell rund 3.300 Euro ist das neue Modell über 1.000 Euro teurer als der Vorgänger.

