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Das sind die besten Fujifilm Kameras [2019]

Fujifilm Kameras | Einige Jahrzehnte sind mittlerweile vergangen, seit Fujifilm 1934 mit der Produktion von Kinofilmmaterialien begann. Seitdem hat sich das japanische Unternehmen durch Schwerpunktsetzung auf Forschung und Entwicklung zu einem globalen Technologiekonzern entwickelt und erfreut sich im Bereich Fotografie großer Beliebtheit. Regelmäßig erreicht uns die Frage, welche Fujifilm Kamera denn nun die richtige sei? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen.

Auf der Suche nach der besten Fujifilm Kamera: Wir stellen unsere Favoriten X-H1, X-T3, X-T30 und X100F vor.

Das sind die besten Fujifilm Kameras - Edelkompaktkamera X100F

ProKontra
+ Zentralverschluss arbeitet erschütterungsfrei und erlaubt hohe Blitzsynchronzeiten- Das rückseitige Display wirkt zu elastisch; keine Wetterabdichtungen am Gehäuse
+ Tolle Funktionalität und Geschwindigkeit
+ Einhändig bedienbar durch die neue Tastenanordnung auf der Rückseite
+ Einzigartiger, optimierter Hybridsucher

Für uns gehört die X100F in die Liga der perfekten Kompaktkameras. Warum? Ganz einfach: Mit der X100F hat Fujifilm es auch in der vierten Generation der X100-Serie geschafft, dank eines auflösungsstarken 24-Megapixel-Sensors und einer gewohnt lichtstarken Festbrennweite, ein erstklassiges Testergebnis zu erzielen. Das Herzstück, der APS-C X-Trans CMOS III, liefert hervorragende Bilder. Zudem ist die Wertigkeit der X100F bemerkenswert. Das Gehäuse liegt für mich erstklassig in der Hand und punktet mit seinem eleganten Retrocharme. Ebenfalls top: der Hybrid-Optische-Sucher. Er stellt den perfekten Mix dar und zeigt mir die Motive so, wie ich sie sehen möchte. Fotografiert wird mit dem lichtstarken Fujinon 23mm und Offenblende f/2. Umgerechnet entspricht dies der klassischen Reportagebrennweite von 35mm. Kurzum: Trotz des (leider noch) hohen Preises von aktuell rund 1.250 Euro eine absolute Traumkamera.

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Fujifilm X-T30 - Mittelklasse auf Profiniveau

ProKontra
+ Der X-Trans-4-Sensor liefert eine sehr gute Bildqualität und ausreichend viel Auflösung- Kein externes Ladegerät im Lieferumfang
+ Tolles AF-System inkl. Gesichtserkennung- Max. 4K-Aufzeichnungsdauer: 10 Minuten
+ Kippbares Touchdisplay
+ Schnelle Serienbildfunktion, 4K-Video
+ Tolle Haptik, gute Tastenpositionierung

Noch kein halbes Jahr ist vergangen, seit der japanische Hersteller die Fujifilm Kamera X-T30 vorgestellt hat. Ausgestattet ist sie mit dem aus der X-T3 bekannten X-Trans-4-Sensor mit einer Auflösung von 26,1 Megapixeln sowie dem X-Prozessor 4. Der Lichtempfindlichkeitsbereich reicht von ISO 160 bis 12.800 und lässt sich nach Belieben auf bis zu ISO 51.200 erweitern. In unserem Testlabor lieferte der X-Trans-Sensor erwartungsgemäß eine beachtliche Leistung. Mit sehr hoher Auflösung und einem guten Rauschverhalten erzielt die X-T30 in Summe eine Abbildungsleistung von 91,20 Prozent. Ebenso leistungsstark zeigt sich das Autofokussystem mit 2,16 Millionen Phasendetektionspixel, die auf der gesamten Sensorfläche verteilt sind. Im Testlabor stellte die 332 Gramm leichte Systemkamera innerhalb 0,2 Sekunden scharf. Porträtfotografen dürfen sich zudem über Gesichtserkennung und die Möglichkeit einer Gesichtspriorisierung freuen.

OLED-Sucher, Touchdisplay & 4K

Die Übersicht auf das Motiv schafft ein elektronischer Sucher, der mit 2,36 Mio. Bildpunkten, 100-prozentiger Bildfeldabdeckung und einer 0,62-fachen Vergrößerung ausgestattet ist. Der rückseitige 3-Zoll-Monitor ist nach oben wie unten kippbar, berührungsempfindlich und mit einer Auflösung von 1,04. Mio. Bildpunkten ebenfalls völlig ausreichend ausgestattet. Schön, dass Fujifilm bei der dritten Generation seiner X-T-Mittelklasse auf einen Joystick statt eines klassischen Steuerkreuzes setzt. Das vereinfacht die Bedienung und Positionierung des Autofokusmessfeldes. Im Serienbildmodus kommt die X-T30 auf acht Bilder pro Sekunde. Mit elektronischem Verschluss und 1,25-fachem Crop-Faktor sind sogar bis zu 30 Fotos pro Sekunde drin.

Gespeichert werden sie auf einer SD-Karte. Ein doppelter Kartenslot bleibt nach wie vor dem X-Trans-Topmodell vorbehalten. Das gilt auch für ein wettergeschütztes Kameragehäuse. Filmer gehen ebenfalls nicht leer aus: Fujifilm hat das Mittelklassemodell mit DCI4K-Auflösung bei 30p und 200Mbps ausgestattet. Schade, dass die maximale Aufzeichnungsdauer auf zehn Minuten beschränkt ist. Die Kamera wird über einen USB-C-Anschluss an der Gehäuseseite aufgeladen. Wir hätten uns dennoch ein externes Ladegerät im Lieferumfang gewünscht. Mit einem Neupreis von 949 Euro (ohne Kit-Objektiv) ist die Fujifilm X-T30 angesichts der üppigen Ausstattung fair bepreist.

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Fujifilm X-T3 - Mittelklasse-Alleskönner

ProKontra
+ Professionelle Abbildungsleistung mit extrem hoher Auflösung- Kein interner Stabilisator (bietet die X-H1)
+ Wettergeschütztes Gehäuse
+ Üppiges Autofokussystem mit 425 Messfeldern über die gesamte Bildfläche
+ Dualer SD-Kartenslot
+ Rasante Serienbildgeschwindigkeit

Die Fujifilm X-T3 strahlt Ruhe aus: manuelle Einstellräder, ein wertiges Gehäuse und eine tolle Ergonomie. Ohne Schnörkeleien fährt sie das Design ihrer Vorgängerin fort. Das bestätigt auch ein Blick auf das Datenblatt. Im Vergleich zur X-T2 ist die dritte X-T-Generation nur rund einen Zentimeter tiefer gebaut und etwa 40 Gramm schwerer. Fujifilm hat der Neuheit einen tieferen Handgriff spendiert. Angesichts der Technik, die unter dem wahlweise schwarz- oder graugefärbten Gehäuse steckt, verkörpert die X-T3 Understatement in Perfektion.

Fujifilm hat in seiner neuesten APSC-Systemkamera nämlich die vierte Generation des X-Trans-CMOS-Sensors sowie X-Prozessors verbaut. Fotografen dürfen sich auf Bildmaterial in 26,1 Megapixel Auflösung freuen. Der rückwärtig belichtete Kamerasensor bietet zudem erstmalig in der X-T-Geschichte einen nativen Lichtempfindlichkeitsbereich ab ISO 160. Der Hersteller verspricht sich davon eine herausragende Bildqualität. Dieses Versprechen können wir nach Abschluss unseres Labortests unterschreiben. Zusammen mit dem Fujinon XF56mm F1.2 R APD löste die Fujifilm X-T3 bei ISO 160 satte 2554 Linienpaare pro Bildhöhe auf. In Summe ist die Abbildungsleistung der 490 Gramm leichten Systemkamera marginal besser als die der X-T2 (95,70 % vs. 95,55 %).

Währenddessen sorgt die vierte Generation des X-Prozessors für die nötige Leistung eines extrem schnellen und präzisen Autofokus. Bis zu 425 AF-Messfelder, verteilt auf der gesamten Bildfläche, bieten viel Flexibilität. Porträtfotografen dürfen sich außerdem auf Gesichts- und Augenerkennung freuen. Und wenn es mal schnell gehen muss, leistet die Fujifilm X-T3 bis zu 30 Bilder pro Sekunde in Serie. Dann generiert die Kamera allerdings einen Crop-Faktor von 1,25 und reduziert die Auflösung auf 16,6 Megapixel. Toll ist, dass der Sucher bei elektronischem Verschluss Blackout-frei arbeitet. Wissen Sie nicht genau, wann der entscheidende Moment für das perfekte Foto ist, kann die Kamera auf Wunsch bereits bei halb durchgedrücktem Auslöser beginnen auszulösen. In voller Auflösung und bei mechanischem Verschluss konnten wir im Testlabor gut elf Bilder pro Sekunde messen. Das reicht für alltägliche Situationen locker aus.

Fujifilm Kamera mit genialer Ausstattung

Wie schon die Fujifilm Kamera X-T2 verfügt auch die X-T3 über einen OLED-Sucher und ein neig- und schwenkbares Display. Der elektronische Sucher bietet mit einer Auflösung von 3,69 Millionen Bildpunkten eine sehr hohe Auflösung und bedient mit 100-prozentiger Bildfeldabdeckung die Ansprüche von Profifotografen. Der drei Zoll große Monitor löst 1,04 Millionen Bildpunkte auf, erleichtert dank seiner Beweglichkeit auch ungewöhnlichere Perspektiven und ist außerdem berührungsempfindlich. Seitlich befindet sich eine abnehmbare Abdeckung, die den Zugang zu einem Mini-HDMI-, USB-C- sowie Kopfhörer- und Mikrofon-Eingang bietet.

Dank des USB-C-Anschlusses ist die Fujifilm mit einer Powerbank kompatibel. Das ist besonders für unterwegs oder im Videoeinsatz nützlich. Eine Akkuladung reicht nach CIPA-Standard für bis zu 390 Bilder. Der optional erhältliche Batteriegriff VG-TX3 (295 Euro) erweitert die Akkuleistung um zwei weitere Akkus. Das ist auch für Filmer interessant. Als erste spiegellose Systemkamera unterstützt die neue Fujifilm Videoaufzeichnung in 4K-Auflösung mit einer Bildrate von 60p und interner 4:2:0-10-Bit-Aufnahme direkt auf eine SD-Karte. Außerdem ermöglicht die X-T3 eine 10-Bit-HDMI-Ausgabe. Wie schon die Fujifilm X-T2 kann auch die X-T3 zwei SD-Karten gleichzeitig bespielen. So ist stets eine Sicherungskopie möglich. Beide Speicherkartenschächte unterstützen den UHS-II-Standard. Wer die Filmsimulationen von Fujifilm schätzt, wird auch von der wettergeschützten X-T3 begeistert sein. Der Fotograf kann nämlich aus 16 Filtern wählen und so abhängig von der jeweiligen Szene einen passenden Bildlook wählen. Die Steuerung der Kamera erfolgt wahlweise über die Touch-Funktion des Monitors oder über Steuerkreuz und Joystick, so wie es bereits Nutzer der Fujifilm X-T2 gewohnt sind.

Günstiges Gesamtpaket

Die Fujifilm X-T3 hebt das bereits herausragende Testergebnis ihrer Vorgängerin (hier unser Testbericht) um rund ein Prozent an und beansprucht mit einem Gesamtergebnis von 94,1 Prozent ein SUPER und den zweiten Platz in unserer Bestenliste unter den professionellen spiegellosen Systemkameras. Sie zieht sogar an dem Platzhirsch unter den Fujifilm Kameras vorbei: dem APS-C-Topmodell X-H1 – wenn auch nur um 0,1 Prozent. Da liegt die logische Konsequenz nahe, dass die Fujifilm X-T3 auch teurer ist als ihre Vorgängerin. Doch dem ist nicht so. Die Fujifilm Kamera X-T3 ging zum Verkaufsstart zu einem Neupreis von 1.499 Euro über die Ladentheke. Bei der Fujifilm X-T2 waren zur Veröffentlichung noch 200 Euro mehr nötig. Angesichts der verbesserten Gesamtleistung ist die X-T3 damit schon fast ein Schnäppchen. Doch der Preisansatz der X-T3 leuchtet bei einer Analyse des X-Portfolios ein: Zwischen der X-T2 und X-T3 hat Fujifilm zum Frühling dieses Jahres die X-H1 vorgestellt, die erste X-Kamera mit integriertem Bildstabilisator. Mittlerweile ist die X-H1 für rund 1.400 Euro im Online-Handel verfügbar. Fujifilm kann folglich den Aufpreis von 200 Euro von der X-T3 zur X-H1 mit dem integrierten Bildstabilisator rechtfertigen. Trotz fehlender interner Bildstabilisierung ist die X-T3 Fujifilms neue, beste Systemkamera. Das Fotografieren macht mit dem System einfach Spaß, was auch an den tollen XF-Objektiven liegt.

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Fujifilm X-H1

ProKontra
+ Allrounder-Kamera: super Laborergebnisse in allen drei Testkriterien- Ohne den optionalen Batteriegriff ist die Akkuleistung alles andere als professionell. Dann ist die X-H1 allerdings noch klobiger
+ Der 5-Achsen-Bildstabilisator unterstützt die hervorragende Abbildungsleistung des X-Trans-III-CMOS-Sensors

Was für viele Kameras von Sony, Panasonic und Olympus schon zur Serienausstattung gehört genießen X-Fotografen mit der Fujifilm X-H1 erstmalig: sensorbasierte Bildstabilisierung. Beim Bildsensor der X-H1 setzt der japanische Hersteller auf das X-Trans-III-basierte APS-C-CMOS-Format mit einer Auflösung von 24,3 Millionen Pixeln. Die X-H1 bringt nicht nur eine hervorragende Bildqualität, sondern auch ein üppiges Filter-Portfolio sowie Features wie Intervall- und zahlreiche Bracketingmodi mit. Verarbeitet werden die Bilddaten vom X-Prozessor-Pro, den wir ebenfalls aus einigen X-Kameras der ambitionierten Klasse kennen. Die Fujiflm X-H1 ist eine großartige Kamera, die ihre vollen Qualitäten jedoch erst mit dem optional erhältlichen Batteriegriff ausspielt. Doch wen das hohe Gewicht und die üppigen Abmessungen nicht stören, erhält mit der neuen X-H1 eine der besten Systemkameras, die derzeit auf dem Fotomarkt zu finden sind.

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