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Foto-Apps 2019: Bildbearbeitung unterwegs

Bildbearbeitung unterwegs | Unzählige Apps zur Bildbearbeitung finden sich im Netz. Wir stellen die spannendsten Kandidaten vor und zeigen, ob sie den klassischen Desktop-Programmen tatsächlich das Wasser reichen können. Außerdem warnen wir vor der Kostenfalle durch In-App-Käufe.

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Bildbearbeitung unterwegs

Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, ernsthafte Foto-Optimierung am Smartphone durchzuführen. Heute aber besteht die Möglichkeit, dank hochentwickelter Kameras, wie sie beispielsweise im neuen Huawei P30 Pro verbaut sind, brillanter Displays, leistungsstarker Chips und anwenderfreundlichen Applikationen, die gerade aufgenommenen Bilder auch direkt „vor Ort“ zu bearbeiten. Mehr noch: Dank cloudbasiertem Arbeiten lassen sich Bilder immer und überall mit hinnehmen und Änderungen vornehmen, die dann auf jedes vom Anwender benutzte Gerät übertragen werden. In diesem Test konzentrieren wir uns in erster Linie auf Foto-Apps, mit denen wir Bilder bearbeiten, die wir mit dem Smartphone aufgenommen haben, und stellen Ihnen eine Auswahl der bekanntesten und beliebtesten Foto-Apps am Markt vor. Sehr erfreulich, dass die hier vorgestellten Applikationen allesamt in der Basisversion kostenlos den Weg aufs Smartphone finden und zudem bis auf wenige Ausnahmen sowohl für Android als auch für iOS vorliegen.

Hier haben wir übrigens aktuelle Top-Smartphones auf ihre Foto-Tauglichkeit getestet! 

Premiumfunktionen durch In-App-Käufe

In jeder App kann der Funktionsumfang durch sogenannte In-App-Käufe deutlich erweitert werden. Ob die jeweiligen Extras ihr Geld wert sind, das können Sie während der Arbeit entscheiden. Im Test haben wir uns darauf beschränkt, den Umfang der kostenfreien Basis-Versionen zu bewerten. Unser Fazit vorweg: Grundsätzlich sind die Foto-Apps ideal, um ein Bild schnell für den Upload in die Social Communities oder die schnelle Weitergabe vorzubereiten. Hier leisten die vorgestellten Kandidaten durchweg gute Arbeit. Der Erfolg einer Bearbeitung hängt natürlich auch vom verwendeten Gerät ab – je größer das Display, desto komfortabler lässt es sich arbeiten, idealerweise nutzt man sogar ein Tablet. Ein Ersatz für die klassische Desktop-Fotobearbeitung sind die Apps aber aufgrund des deutlich eingeschränkten Funktionsumfangs jedoch nicht. Das Konzept von Lightroom, durch die nahtlose Verzahnung von App und Desktop-Software das Beste aus „beiden Welten“ zu vereinen, ist daher sicherlich der richtige Weg, der allerdings auch teuer bezahlt werden muss.

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