Es gibt Reisefotografie-Abenteuer, die man wegen der Tiere in Erinnerung behält. Und es gibt Reisen, die man wegen der Menschen nicht vergisst. Namibia war für mich beides!

Reisefotografie in Namibia: Wenn jede Begegnung unvergesslich wird
Natürlich denke ich beim Blick zurück auf Namibia an Leoparden, Nashörner und die vielen Vogelarten, die wir beobachten durften. Aber genauso denke ich an die Menschen, mit denen ich diese Momente teilen durfte. Menschen, die dieselbe Begeisterung für Natur und Wildtiere mitbringen.
Die verstehen, warum man freiwillig vor Sonnenaufgang aufsteht, stundenlang auf eine Begegnung wartet oder sich über einen Vogel freut, den andere vielleicht nicht einmal bemerken würden. Gerade in einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist, sind solche Begegnungen unglaublich wertvoll. Namibia selbst hat mich überrascht. Wenn man an das Land denkt, hat man oft Bilder von trockenen Wüstenlandschaften im Kopf.

Umso schöner war es zu sehen, wie viel Leben diese Landschaften beherbergen. Natürlich waren die großen Säugetiere beeindruckend, aber genauso begeistert hat mich die Vogelwelt. Und obwohl wir nur einen kleinen Teil des Landes kennenlernen durften, hatte ich das Gefühl, ständig etwas Neues zu entdecken.
Wir haben Leoparden mit Jungtieren gesehen, Nashörner, Zebras und viele andere beeindruckende Tiere und trotzdem waren es oft die Giraffen, die mich besonders begeisterten. Ihre Ruhe, ihre Eleganz und die Art, wie sie sich durch die Landschaft bewegen, haben mich jedes Mal aufs Neue fasziniert.
Suche nach den Nashörnern

Der emotionalste Moment der Reise hatte allerdings nichts mit Fotografie zu tun. Gemeinsam mit einer Anti- Poaching Unit waren wir zu Fuß auf der Suche nach Breitmaulnashörnern. Anders als bei klassischen Pirschfahrten sitzt man dabei nicht sicher im Fahrzeug. Man bewegt sich zu Fuß durch die Landschaft, liest Spuren und nähert sich den Tieren Schritt für Schritt.
Als wir die Nashörner schließlich fanden und nur wenige Meter vor ihnen standen, wurde mir erst bewusst, wie besonders dieser Moment eigentlich war. Diese Tiere in freier Wildbahn zu erleben, ihre Größe zu spüren und gleichzeitig zu wissen, wie bedroht sie vielerorts noch immer sind, hat mich tief berührt. In diesem Moment sind tatsächlich ein paar Tränen geflossen.
Durch die Weiten des Landes

Neben den Tierbeobachtungen ging für mich noch ein ganz anderer Traum in Erfüllung: Namibia mit einem Land Rover Defender zu erkunden. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine kleine Schwäche für Autos habe.
Mit einem Defender durch die Weite Namibias zu fahren, war deshalb fast genauso aufregend wie die Tierbeobachtungen selbst. Staubige Schotterpisten, endlose Horizonte und das Gefühl, jederzeit einfach weiterfahren zu können – genau so hatte ich mir dieses Abenteuer vorgestellt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir auch die Nächte im Dachzelt.
Als jemand, der gerne draußen unterwegs ist und regelmäßig in der Natur übernachtet, habe ich diese Zeit geliebt. Ehrlicherweise waren das sogar die Nächte, in denen ich am besten geschlafen habe. Mit den Geräuschen der Wildnis einzuschlafen und mitten in einer beeindruckenden Landschaft aufzuwachen, fühlt sich für mich ein bisschen nach Freiheit an.

Ich habe oft das Gefühl, dass die Natur meine Art von Luxus ist. Nicht ein großes Hotelzimmer, sondern das Einschlafen unter Sternen und das Aufwachen mitten in der Natur. Ein unerwartetes Highlight war der Besuch einer Ginsterkatze an unserem Campingplatz bei Spitzkoppe. Solche Begegnungen sind oft die, die man nicht planen kann und vielleicht gerade deshalb nie vergisst.

Als Tochter einer Biologin wurde Hannah Assil schon sehr früh für die Natur sensibilisiert. Die Wildtier- und vor allem die Vogelfotografie hat für die gebürtige Grazerin einen besonders hohen Stellenwert eingenommen.
Website: www.hannahassil.at | Instagram: @hannahassil | YouTube: @hannahassil
Fotografischer Begleiter
Fotografisch war die OM SYSTEM OM-1 Mark II mein ständiger Begleiter. Was mich dabei am meisten begeistert hat, war nicht eine einzelne Funktion, sondern das Gefühl, jederzeit bereit zu sein.
Die Bildstabilisierung erlaubt Aufnahmen und Filmsequenzen aus der Hand, die ich mit meinem bisherigen Equipment oft nur mit zusätzlichem Stativ umgesetzt hätte. Gleichzeitig arbeitete die Tiererkennung zuverlässig und half dabei, mich stärker auf den Moment als auf die Technik zu konzentrieren.


Je länger ich mit OM SYSTEM fotografiere, desto öfter lasse ich Stativ und schweres Equipment einfach im Auto.
Hannah Assil Wildlife-Fotografin
Lichtstark unterwegs
Das M.Zuiko 150–400mm F4.5 TC1.25x IS PRO war während der Reise fast dauerhaft an meiner Kamera. Gerade für die Vogelwelt war die enorme Reichweite ein großer Vorteil. Obwohl viele Tiere in Namibia deutlich weniger scheu sind als bei uns in Mitteleuropa, gab es unzählige Situationen, in denen ich froh war, diese Reichweite zur Verfügung zu haben.
Gleichzeitig ermöglicht die Lichtstärke von F4.5 auch in den stimmungsvollen Morgen- und Abendstunden Aufnahmen mit wunderschöner Freistellung. Beim Rhino-Tracking kam dagegen häufig das M.Zuiko 50–200mm F2.8 IS PRO zum Einsatz. Die Brennweite war für größere Tiere in geringer Distanz oft perfekt und die Lichtstärke von F2.8 erwies sich besonders bei der nächtlichen Begegnung mit der Ginsterkatze als Vorteil.
Optimal für Wildlife

Selten hat mich neues Equipment so schnell überzeugt wie die Kombination aus der OM-1 Mark II und den beiden PRO-Objektiven. Gerade für die Wildlife-Fotografie fühlt sich das System für mich wie der nächste logische Schritt an.
Die Kombination aus Reichweite, Mobilität, hervorragender Stabilisierung und vergleichsweise geringem Gewicht passt perfekt zu meiner Art zu fotografieren und der Abenteuerlust. Denn die schönsten Momente entstehen oft dann, wenn man einfach loszieht, ohne lange über Ausrüstung nachdenken zu müssen. Und genau davon gab es in Namibia mehr als genug.

Der Lesertest
Machen Sie mit beim großen Lesertest und überzeugen Sie sich davon, was OM SYSTEM für Wildlife-, Vogel- und Makro-Fotografen zu bieten hat. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie mit etwas Glück einer von drei Lesertestern, die ein maßgeschneidertes Foto-Equipment von OM SYSTEM auf ihrer nächsten Fototour testen dürfen.
Testen Sie dann in der Praxis das hochwertige Set, bestehend aus einer OM-1 Mark II + M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 PRO II + M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO + M.Zuiko Digital ED 50-200mm F2.8 IS PRO, von OM SYSTEM auf Herz und Nieren und berichten Sie den anderen Lesern von Ihren Erfahrungen und zeigen Sie Ihre schönsten Fotos in einem ausführlichen Bericht in einer der kommenden Ausgaben von DigitalPHOTO.
Formular ausfüllen
Tragen Sie Ihre Daten auf www.digitalphoto.de/om ein und schreiben Sie uns kurz, warum Sie die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat sind.
Frist beachten
Die Bewerbungsphase endet mit dem Erscheinungstermin der DigitalPHOTO 09/26 am 10. August 2026.
Weitere Informationen zum Equipment unter: explore.omsystem.com/de
