Ratgeber

Foto-Basics: Unscharfe Fotos vermeiden

Die Kamera in der Hand, das Motiv fokussiert und dann das, ein unscharfes Foto. Wer aus der Hand fotografiert kann mit einem stabilen Stand und einer ruhigen Kamerahaltung die Stabilität verbessern, vorausgesetzt die Verschlusszeit liegt in einem angemessenen Rahmen.

Unschärfe kann ein tolles Stilmittel sein, sofern das Motiv selbst nicht davon betroffen ist. Fotografiert man aus der Hand heraus, kann man jedoch trotz korrekter Scharfstellung von unscharfen Bildergebnissen überrascht werden. Die Ursache hierfür liegt meist auf Seiten der Verschlusszeit. Ist diese nicht kurz genug gewählt, führen die Kamerabewegungen, die während der Auslösung auftreten, zu unscharfen Fotos. Gerade bei größeren Brennweiten treten die ungewünschten Verwacklungsunschärfen schnell auf. Damit Sie Ihr Motiv stets scharf ablichten, beherzigen Sie zunächst eine einfache Faustregel:

Die längste Verschlusszeit sollte maximal dem Kehrwert der Brennweite entsprechen.

Haben Sie Ihre Einstellungen gewählt, ist es zudem hilfreich, wenn Sie selbst noch einen stabilen Stand einnehmen. Stellen Sie sich dazu breitbeiniger auf oder nutzen Sie eine Wand zum Anlehnen. Legen sie eine Hand unter das Objektiv, so dass ihr Handballen als Stütze fungiert. So können Sie die Kamera noch ruhiger halten und dabei weiterhin den Fokus und die Brennweite bequem anpassen. Alternativ lässt sich natürlich auch eine Mauer oder Bank als stabiler Kamerauntergrund nutzen.

Seemänner aber aufgepasst – bei starkem Wellengang lässt sich die Kamera nur schwer in Zaum halten. Setzen Sie bei schwankenden Untergründen daher auf besonders kurze Verschlusszeiten.

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