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TV-Tipps für Fotografen im Monat Dezember

Hier finden Sie eine Auswahl an TV- und Radiosendungen, die das Thema „Fotografie“ behandeln: Dokumentationen, Spielfilme, Rundfunkbeiträge, Wissenssendungen und Reportagen. Damit Sie keinen Beitrag verpassen, haben wir die interessantesten Beiträge des Monats Dezember für Sie bereitgestellt. Viel Spaß und gute Unterhaltung beim Anschauen. 

Die Frau mit der Kamera

Sonntag, 4. Dezember - Film von Caudia von Alemann

hr-fernsehen, 1:45 - 3:15 Uhr (Nacht von Sonntag auf Montag)

„Die Frau mit der Kamera“, das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann, ist eine berührende Biografie, ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft und ein nuancenreiches Zeitporträt. Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 Schwarz-Weiß-Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.

Die Filmautorin Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat.

6. Dezember 1901: Todestag der Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann  

Dienstag, 6. Dezember - Sendung von Maren Gottschalk aus der Reihe "ZeitZeichen"

WDR 5 (Hörfunk), 9:45 - 10:00 Uhr

Das bekannteste fotografische Atelier in Leipzig wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von einer Frau geführt, deren Name zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist: Bertha Wehnert-Beckmann war nämlich nicht nur die Grande Dame der Lichtbildnerei in Leipzig, sondern gehörte auch zu den Pionierinnen der Papierfotografie in den USA.

Sie war eine der ersten Fotografinnen Europas überhaupt und ist definitiv die erste fotografierende Frau, von der ein umfangreiches Werk erhalten ist. Sie verstand sich als Künstlerin und setzte nicht nur das Licht auf besonders beeindruckende Weise ein, sondern sorgte auch mit Posen und Requisiten für besonders lebendige und realitätsnahe Porträts.

Fotografieren          

Sonntag, 11. Dezember - Sendung für Kinder

Das Erste, 7:00 - 8:00 Uhr

Wir kennen sie alle - die Schnappschüsse aus dem Urlaub. Oft sind die Bilder verschwommen, zu dunkel oder einfach nicht besonders schön. Aber: Wie macht man eigentlich ein gutes Foto? Welcher Bildausschnitt ist gut? Welche Perspektive wirkt wie? Und welche Rolle spielt das Licht? Benjamin Jaworskyi erklärt, worauf es beim Fotografieren ankommt. Menschen, wilde Tiere und atemberaubende Landschaften - Benjamin hatte schon so ziemlich alles vor seiner Linse und hält diese Momente in beeindruckenden Bildern fest.

SCHWEIZWEIT: Den Kopf in den Wolken - die Füße auf dem Boden

Sonntag, 11. Dezember - Film von Benoît Aymon aus der Reihe "SCHWEIZWEIT"

3sat, 18:30 - 19:00 Uhr

Bergführer, Fotograf, Filmemacher, Extrembergsteiger, Skicrack und Gletscherpilot - Ruedi Homberger, in seinem Bündner Heimatort Arosa kurz Hombi genannt, hat viele Talente. Er wuchs in Arosa auf und absolvierte im Geschäft seiner Eltern eine Lehre als Fotograf. Später spezialisierte er sich im Bereich der Landschafts- und Berg-Fotografie. Neben Aufnahmen der einheimischen Fauna, Flora, von Gletschern und Bergen, fotografierte er immer auch während seiner Expeditionen in Südamerika, Alaska und dem Himalaja. Seit ihm das infolge seines Alters nicht mehr möglich ist, steigt er als Gletscherpilot in die Luft. Nun bannt er aus dieser Perspektive die Bergwelt in eindrückliche Bilder.

Mein Germany - US-Soldaten im Trümmerland

Mittwoch, 14. Dezember - Film von Mathias Haentjes

WDR Fernsehen, 0:10 - 1:00 Uhr (Nacht von Mi. auf Do.)

"Mein Germany" erzählt die Geschichte der deutsch-amerikanischen Annäherung aus der Sicht ehemaliger Besatzungssoldaten. Für die Amerikaner, die die Deutschen bis dahin nur vom Schlachtfeld und aus der Propaganda kannten, änderte sich die Sichtweise im konkreten Zusammenleben.

"In Deutschland wurde ich erwachsen", erzählt Tony Vaccaro "Ich spürte, ich wachse als Mensch. Deshalb blieb ich dort.." Damals ist er ein junger Infanterist mit dem Berufswunsch Fotograf. Immer hat er seine Leica dabei, Deutschland nach der Kapitulation wird für ihn zur bewegenden menschlichen und künstlerischen Herausforderung. Tony Vaccaro wird offizieller Fotograf für das US-Hauptquartier in Frankfurt und dokumentiert in Tausenden von Fotos den Alltag im Ruinendeutschland.

Im Bann des Polarlichts

Samstag, 17. Dezember - Film von Clas Oliver Richter aus der Reihe "Weltreisen"

NDR Fernsehen, 12:15 - 12:45 Uhr

Sonnenstürme, die ihre Energie auf die Erde schicken, sorgen für das Phänomen und damit für die Faszination. Hoch im Norden Europas zieht das Naturschauspiel die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann, wenn im Winterhalbjahr das Polarlicht Aurora Borealis am nächtlichen Himmel zu sehen ist.

Der US-Amerikaner Chad Blakely ist vor einigen Jahren nach Abisko gekommen, einem kleinen Ort kurz vor der schwedisch-norwegischen Grenze an der Erzbahntrasse von Kiruna nach Narvik. Er veranstaltet Fotokurse für Touristen, die von den bizarren Lichterscheinungen angelockt werden. In jedem Winter kommen sie zu Tausenden, sogar aus China, und hoffen, bei Temperaturen bis minus 30 Grad die Aurora Borealis in Lappland einmal selbst erleben zu können.

Typisch! Ein Leben für Bücher. Gerhard Steidl

Donnerstag, 22. Dezember - Film von Karoline Grothe

NDR Fernsehen, 18:15 - 18:45 Uhr

Gerhard Steidl gehört er zu den erfolgreichsten Verlegern weltweit. Künstler aus ganz Europa, Amerika, Asien reisen zu ihm in die 120.000-Einwohner-Stadt Göttingen, um bei Steidl ihre Bücher verlegen zu lassen. Steidl ist Perfektionist. Für das Fotobuch des kanadischen Rocksängers und Fotografen Bryan Adams hat er extra ein besonderes Papier in Schottland anfertigen lassen.

Das Porträt begleitet Gerhard Steidl bei seiner Arbeit, etwa wenn er zusammen mit Bryan Adams den letzten Feinschliff an dessen Fotobuch vornimmt. Eigentlich wollte er Fotograf werden, doch als er sah, dass andere besser sind, gründete er seinen Verlag und legte damit den Grundstein für seinen heutigen Erfolg.

Jack London - Ein amerikanisches Original

Mittwoch, 28. Dezember - Dokumentarfilm von Michael Viotte

arte, 17:30 - 19:10 Uhr

Der Dokumentarfilm zeigt, wie der Schriftsteller Jack London (1876 - 1916) sein abenteuerliches Leben zum Stoff für seine Romane machte: das arme Leben als junger Austernräuber in der Bucht von San Francisco, die Entdeckung Alaskas während des Goldrauschs von 1897, die Erfahrung als Korrespondent und Fotograf während des Russisch-Japanischen Krieges, des Erdbebens von San Francisco im Jahre 1906 und der Mexikanischen Revolution 1910.

Der Film wurde anlässlich Jack Londons 100. Todestag am 22. November 2016 gedreht und zeigt beeindruckende und zum Teil unveröffentlichte Archivbilder, beispielsweise Londons eigene Fotografien von seinen zahlreichen Reisen.

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Kurzfristige Programmänderungen sind nicht auszuschließen.

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