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TV-Tipps für Fotografen im Monat Juni 2018

Von Dokumentationen, Spielfilmen, Rundfunkbeiträgen, Wissenssendungen und Reportagen, hier finden Sie eine Auswahl an TV- und Radiosendungen, die das Thema „Fotografie“ behandeln. Damit Sie keinen Beitrag verpassen, haben wir für Sie die interessantesten Beiträge für den Monat Juni 2018 bereitgestellt. Wir wünschen gute Unterhaltung!

Geheimnisvolle Adria

Freitag, 1. Juni - Dokumentation

3sat, 11:30 - 12:20 Uhr

An den Küsten der Adria liegt kultureller Reichtum eingebettet in eine eindrucksvolle Naturkulisse. 1500 Weißkopfmöwenpaare umschwirren den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der Insel Palagruza, Scharen von Flamingos tummeln sich in den Salinen Istriens.

Die Wein- und Olivenhaine Dalmatiens sind von Griechischen Landschildkröten bewohnt. Von der Lagunenlandschaft im Nordwesten bis zu der von schroffen Felsen gesäumten Dalmatinischen Steilküste im Osten - wilde Natur ist hier nie weit von Kultur entfernt.

Der Rhythmus des Eises. Ein Jahr bei den Inuit

Samstag, 2. Juni

3sat, 5:05 - 5:50 Uhr

Die Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen - zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen.

Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.

Heimat Helgoland. Der Fotograf und seine Insel

Montag, 4. Juni - Dokudrama

hr fernsehen, 1:00 - 2:30 Uhr (Nacht von Sonntag auf Montag)

Helgoland, 18. April 1947. Die Vorbereitungen für eine der größten nichtnuklearen Sprengungen in der Menschheitsgeschichte sind abgeschlossen. Nach 13.00 Uhr soll nichts mehr an die jahrzehntelangen Bestrebungen erinnern, Helgoland in eine waffenstarrende Hochseefestung zu wandeln. Sämtliche Überreste der militärischen Aufrüstung vergangener Jahrzehnte sollen, so der Plan der britischen Besatzer, mit über 6.000 Tonnen Sprengstoff in die Luft gesprengt werden. Hubertus Meyer-Burckhardt, Moderator, Journalist, Fernsehproduzent und Autor, blickt in dem Dokudrama „Heimat Helgoland“ auf ein bewegtes Stück deutscher Geschichte zurück. Wie konnte es dazu kommen, dass ein gerade einmal ein Quadratkilometer großer Fels in der Weite der Nordsee zum Spielball der Weltmächte wurde?

Die Inseln der Queen. (1/5). Die Shetlandinseln

Montag, 4. Juni

3sat, 13:25 - 14:05 Uhr

Die Natur der Shetlands ist beinahe unberührt, die Felsen der baumlosen Landschaft gehören zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde. In den Sommermonaten nisten Tausende Papageientaucher in den Klippen, und Orcas jagen Seerobben. Die Naturfotografen Richard Shucksmith und Brydon Thomason haben das Leben der Fischotter studiert, die hier besonders gut zu beobachten sind. Aus dem dicken Pelz der Shetland-Schafe spinnt Elizabeth Johnston feine Wolle für die berühmten Pullis mit Fair-Isle-Mustern, die auch von der königlichen Familie getragen werden. Und nicht zuletzt kommt auch das Maskottchen der königlichen Garde von hier - das Shetlandpony.

Planet Wissen: Cuba Libre? – Eine Insel im Aufbruch

Mittwoch, 6. Juni

SWR Fernsehen, 11:15 - 12:15 Uhr und WDR Fernsehen, 13:00 - 14:00 Uhr

In Kuba stehen die Zeichen auf Aufbruch. Die Marktwirtschaft hält Einzug in das karibische Inselreich. Doch wie weit ist der Weg zu einem freien Kuba? Nach über einem halben Jahrhundert Kommunismus verändert sich das Leben der Kubaner. Ein Leben, das zwischen staatlicher Zensur, Bevormundung und Planwirtschaft auf der einen Seite und sozialen Errungenschaften wie Bildung, medizinischer Versorgung und nahezu kostenlosen Grundnahrungsmitteln für alle auf der anderen Seite steht. Der Fotograf Tobias Hauser und die Journalistin und Projektmanagerin Daniela Spannagel verfolgen die Entwicklungen auf Kuba seit langer Zeit und geben einen Einblick in den Stand der Reformen und das kubanische Lebensgefühl in der ausklingenden Castro-Ära.

Space Night. The Blue Planet

Samstag, 9. Juni

Phoenix, 4:45 – 5:45 Uhr (Nacht von Freitag auf Samstag)

Eine Reise um die Erde, gesehen aus einer Höhe von rund 400 km.  „The Blue Planet“ zeigt faszinierende Bilder der Polarlichter, atemberaubende Aufnahmen des Himalaya, Sonnenauf- und Untergänge, vom Weltraum aus gesehen.

Terra X. Troja ist überall – Der Siegeszug der Archäologie

Samstag, 9. Juni

ZDFneo, 9:40 - 10:25 Uhr

Die beiden Rivalen Teobert Maler und Edward Thompson nehmen die Zuschauer mit nach Mittelamerika. Sie waren besessen von dem Wunsch, als Maya-Forscher Geschichte zu schreiben - jeder auf seine Art. In den Regenwäldern von Mexiko und Guatemala entwickelte sich ein Wettlauf um Ruhm, Geld und Anerkennung. Ihr Ringen miteinander spiegelt die beiden Philosophien wider, die die Archäologie des 19. Jahrhunderts bestimmten: Erkenntnisgewinn und Erhaltung contra Raub im Namen der Wissenschaft.

Maler war Dokumentarist, Archivar und vor allem ein hervorragender Fotograf. Seine Bilder sind für moderne Wissenschaftler noch immer oft der erste und einzige Anhaltspunkt für das Verstehen und Interpretieren versunkener Tempel und Paläste der ebenso rätselhaften wie faszinierenden Kultur der Maya. Seine Expeditionen führten den Deutschen kreuz und quer durch das gesamte Maya-Reich. Tausende Kilometer legte er im Dschungel zurück. Monatelang war er ohne Unterbrechung unterwegs - um zu zeichnen und zu fotografieren und so die Kultur der Maya zu bewahren.

700 Haie in der Nacht

Samstag, 9. Juni - Dokumentarfilm

arte, 20:15 - 21:45 Uhr

Ein kleines Südsee-Atoll erlebt alljährlich einen wahren Ansturm von Riffhaien. Bis zu 700 Exemplare versammeln sich bei Fakarava jeden Winter in einem 100 Meter breiten und 30 Meter tiefen Meereskanal – die weltgrößte Ansammlung dieser Raubfische, die Forscher bislang kennen. Was ist der Grund für das Massenstelldichein? Ein Forscherteam unter Leitung des französischen Meeresbiologen und Wildlife-Fotografen Laurent Ballesta – bekannt aus „Antarktis - Die Reise der Pinguine“ – wollte in einem groß angelegten Experiment herausfinden, nach welchen Strategien die Grauen Riffhaie jagen und leben. Erstmals in der Wissenschaftsgeschichte tauchten die Forscher ohne Käfig oder sonstigen Schutz mitten in den Haischwarm und drehten atemberaubende Unterwasserbilder.

Discovery Atlas 4D. Hawaii

Sonntag, 10. Juni

Phoenix, 21:00 - 21:45 Uhr

Hawaii gilt als Inbegriff für Sonne, Palmenstrände, exotische Blütenpflanzen und riesige Wellen. Doch wie ist das Surferparadies im Pazifik eigentlich entstanden? Und was macht es so einzigartig? Von Ni‘ihau über Maui bis Big Island: Der Film von Paul Spillenger dokumentiert die beeindruckende Naturvielfalt der hawaiianischen Inseln in fantastischen Bildern und zeigt, wie sie im Lauf der Erdgeschichte zu dem wurden, was sie heute sind.

Bob Dylans Amerika (1/5). New York

Montag, 18. Juni

arte, 17:10 - 17:40 Uhr

Der Kölner Musiker Wolfgang Niedecken hat sich auf die Suche nach Bob Dylans Amerika gemacht. In New York trifft er die Menschen, die ihm Dylan und dessen Amerika wirklich näher bringen können: Künstler, Fotografen, Journalisten und natürlich Musiker. New York und Bob Dylan sind untrennbar miteinander verbunden. Schließlich nahm die Karriere des legendären Musikers vor mehr als 50 Jahren dort ihren Anfang. Doch was hat sich seit damals im "Big Apple" verändert und wie sieht das Greenwich Village, Dylans Wohn- und Schaffensort während der 1960er Jahre, heute aus?

Sehnsuchtsorte (5/5). Barcelona und Picasso

Freitag, 22. Juni

arte, 18:35 - 19:20 Uhr

In der Hauptstadt Kataloniens, in Barcelona, verbrachte Pablo Picasso seine Jugend. Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war eine stilprägende Epoche – sowohl für die aufstrebende Kulturmetropole als auch für den jungen Künstler. Die Dokumentation folgt Picassos Spuren und präsentiert zahlreiche Motive, die in seinen Bildern verewigt sind: die Kathedrale von Barcelona, das Rotlichtviertel und die Berglandschaft Terra Alta weiter südlich in Katalonien. 1917 malte er seinen letzten Blick auf Barcelona. Es ist die Aussicht auf die Kolumbussäule am Hafen.

Picasso ist längst ein berühmter Maler und genießt das Künstlerleben in Frankreich. Doch Barcelona wird immer eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen und ihn an seine Anfänge erinnern. Das Museu Picasso ist Ausdruck seiner engen Verbundenheit mit Barcelona. Der Maler hat es durch Schenkungen seiner Frühwerke ermöglicht. Dort arbeitet die Kunsthistorikerin Claustre Rafart. Für sie ist Picasso ein Stadtführer durch das Barcelona seiner Zeit. Mit Hilfe alter Fotografien erforscht sie die konkreten Motive in seinen Gemälden.

Zwischen Himmel und Erde. Kourou, das Tor ins All

Dienstag, 26. Juni

arte, 6:40 – 7:10 Uhr

Serge Brunier beobachtet und fotografiert seit 30 Jahren den Himmel. Die Dokumentationsreihe folgt Serge Brunier auf seiner spannenden Suche nach den Highlights der Astronomie. Diesmal führt ihn seine Reise durch Raum und Zeit ins australische Outback und nach Los Angeles; er besichtigt das Hubble-Teleskop, den Weltraumbahnhof Kourou und entdeckt die Milchstraße und riesige Quasare, um die Geheimnisse des Universums zu lüften.

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Kurzfristige Programmänderungen sind nicht auszuschließen.

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