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Testergebnis: Nikon 1 V3

Die Nikon 1 V3 bringt einen 18,4 Megapixel CMOS Sensor im CX-Format mit und verfügt als erstes Modell der Reihe über ein bewegliches Touch-Display.

Kompakt und schnell präsentiert sich das Nikon 1-Familienmitglied. Der 18,4 Megapixel CMOS Sensor (13,2 x 8,8mm) ohne Tiefpassfilter soll in Kombination mit dem Bildverarbeitungsprozessor EXPEED 4A hochwertige Aufnahmen und eine rasante Serienfunktion liefern. 20 Bildern pro Sekunde sind bei kontinuierlichen Autofokus möglich. Mit bis zu 40 RAW-Bildern in Folge falle, laut Hersteller, die Serienbildaufnahme ohne Fokus-Nachführung schneller als bei DSLR-Kameras aus. Im Test kommt die Nikon 1, sowohl im JPG- als auch im JGP+RAW-Format, auf diese 40 Bilder und das innerhalb von nur 0,6 Sekunden. Für die automatische Scharfstellung verwendet die Nikon 1 V3 ein Hybrid-Autofokus-System mit insgesamt 171 Messfeldern, davon 105 Felder mit Phasenerkennung. Ein schneller Autofokus ist damit garantiert.

Bewegliches Touch-Display

Als erstes Modell der Nikon 1 Serie bringt die 1 V3 einen neigbares Touch-Display mit. Neben Parametereinstellungen lässt sich per Finger fokussieren und auslösen. Wer hin und wieder auf die Touch-Funktion des 3 Zoll (7,5cm) großen Monitors mit 1.037.000 Bildpunkten verzichten möchte, kann diese auch deaktivieren.

Zu den weiteren Neuerungen zählen die kreativen Filmmodi, wie Zeitraffer, Jump Cut oder 4-Sekunden-Film sowie die Funktion Multi-Moment-Auswahl.

Die Nikon 1 V3 ist für 849,00 Euro (Gehäuse) erhältlich. Im Kit mit dem 1 Nikkor VR 10-30mm PD-Zoom ist die 1 V3 für 949,00 Euro verfügbar. Der Preis für das Nikon 1 V3 Kit mit 1 Nikkor VR 10-30mm, elektronischem Sucher und Handgriff liegt bei 1.249 Euro.

Ebenfalls vorgestellt: Das Supertele-Objektiv 1NIKKOR VR 70-300mm 1:4,5-5,6 sowie das PD-Zoom 1NIKKOR VR 10-30mm 1:3,5-5,6.  

Testlabor

Die Nikon 1 V3 punktet im Labor mit einem rasanten Autofokus und schnellen Serienbildern. Bei der Bildqualität liefert die V3 in Verbindung mit dem Testobjektiv 1 NIKKOR 18,5 mm 1:1,8 gute Resultate. Rauscharme und ansehnlich aufgelöste Bilder gelingen bis Empfindlichkeiten von ISO 800. Ab ISO 1600 macht sich langsam Rauschen in der Bildschirmansicht bemerkbar, das aber erst ab ISO 6400 störend wirkt. Insgesamt erzielt die Nikon 1 V3 ein sehr gutes Ergebnis.

Ein ausführlicher Testbericht wird in der DigitalPHOTO Ausgabe 08/2014 erscheinen.

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