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Profi unterwegs: USA-Reise mit nur einem Objektiv

Skepsis macht sich bei Profifotograf Philip Ruopp breit, als er und sein Freund Sebastian Feuerle mit nur einem Objektiv in die USA fliegen. Zwei Vollformat-Kameras sowie mehrere Festbrennweiten und lichtstarke Zoom-Objektive sind normalerweise Teil seines Gepäcks. Für knackige Fotos soll jetzt eine APS-C-DSLR gepaart mit einem Tamron 18-400mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD sorgen. Ob die Optik wohl seinen hohen Erwartungen gerecht wurde?

Schon vor der Ankunft in New York hatten die zwei Fotografen eine Motivwahl getroffen: Schwarz-Weiß, Nachtaufnahmen sowie (Werbe-)Schilder standen auf dem Plan. Nach den ersten Aufnahmen in der Stadt wurde schnell klar, dass die mitgebrachte Optik den hohen Ansprüchen gerecht wird. Dabei verlangten vor allem die abendlichen Fototouren viel vom Objektiv und das Equipment musste sich unter schwierigen Lichtbedingungen beweisen.

Tamron 18-400mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD

„Der Bildstabilisator ist genial“, sagt Ruopp. „Damit haben wir selbst mit 1/4 Sekunde aus der freien Hand scharfe Aufnahmen machen können.“ Die längere Telebrennweite half den Fotografen schließlich beim Fotografien der bunt leuchtenden Neonschilder. Diese Nachtaufnahmen entstanden im M-Modus, auf eine automatische Belichtung wurde demnach verzichtet. Eine leichte Abblendung sorgte für eine noch etwas bessere Bildqualität als bei Offenblende. „Die Kameraautomatik würde das Bild zu stark aufhellen. Durch die manuelle Belichtungskontrolle kann ich verhindern, dass die Lichter ausbrennen“, erklärt Ruopp. „Bei Blende F/4 sind die einzelnen Lichtquellen klar zu erkennen.“

Am Ende der USA-Reise sind beide Fotografen positiv überrascht. So überzeugte das Tamron 18-400mm nicht nur mit einer erstaunlich hohen Abbildungsleistung, sondern auch durch die hochwertige Ausstattung wie VC-Bildstabilisierung, HLD-Autofokus und der wetterfesten Gehäusekonstruktion.

Tipp vom Profi

Motive planen

Wenn Sie die Fototasche packen, sollten Sie sich schon Gedanken über die Motive machen, die Sie später aufnehmen werden. Dabei geht es nicht darum, alles bis ins letzte Detail zu planen, sondern um die Erstellung einer groben Übersicht. Das gilt für den Profi nicht nur bei Auftragsarbeiten, sondern auch, wenn er privat in den Urlaub fliegt. „Natürlich habe ich dann nicht den Druck wie bei einer professionellen Produktion, aber ich male mir in Gedanken bereits aus, welche Art von Fotos ich am Ende der Reise mit nach Hause nehmen möchte“, sagt er.

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