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Größere Farbtiefe: Was bedeutet das eigentlich?

Jeder Fotograf wünscht sich eine möglichst große Farbtiefe, doch was bedeutet das eigentlich im Detail? Wir klären auf!  

Größere Farbtiefe verständlich erklärt

Bit beschreibt die Farbtiefe, in der digitale Bilder gemessen werden. Hierbei wird ein Pixel in einem 1-Bit-Bild entweder in Weiß oder Schwarz abgebildet. Ein Bit ermöglicht es in der Bildbearbeitung, zwei Farben aufzuzeichnen, heißt: 2 x 1 = 2. Möchten Sie mehr als zwei Farben notieren, sind mehr Bit vonnöten.

Ein 8-Bit-Bild kann 256 Farbtöne darstellen. Für Schwarzweißaufnahmen mögen diese 256 Abstufungen ausreichend sein, für RGB-Farbbilder hingegen sind 8-Bit je Farbkanal die Regel. Damit lassen sich in der Kombination aller drei Farbkanäle (Rot, Grün, Blau) etwa 16 Millionen Farben darstellen – ein RGB-Bild hat also 24 Bit Farbtiefe. JPEG-Dateien verfügen meist über eine Farbtiefe von 8 Bit pro Kanal.

RAW-Dateien hingegen werden in der Regel meist mit 12 oder 14 Bit je Farbkanal aufgenommen. Das heißt: Während JPEGs für Abstufungen in einer Grundfarbe (RGB) nur 256 Tonwerte erlauben, werden mit 12 Bit etwa 4.000 und mit 14 Bit gar 65.000 Abstufungen angeboten und bietet somit eine sehr viel größere Farbtiefe.

Photoshop ermöglicht neben 8 Bit auch 16 und 32 Bit und bietet Ihnen damit sehr viel Spielraum in der Bearbeitung der feinen Verläufe.

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Lesetipp

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