News

GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres

Der Wettbewerb „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres“ wird jährlich von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen ausgeschrieben. Mit nahezu 18.000 Einsendungen aus 38 europäischen Ländern verzeichnet der diesjährige Wettbewerb einen erneuten Teilnehmer-Rekord. 

Seiten

Seiten

Nachdem Audun Rikardsen bereits den Fritz Pölking Preis für sich verzeichnen konnte, wird er mit seinem Bild „Ein Atemzug in der Polarnacht“ nun auch Gesamtsieger des Wettbewerbs „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2016“. Das Bild zeigt einen Schwertwal beim Luft holen an der Meeresoberfläche in der Nähe von Tromsø im nördlichen Norwegen.

Audun Rikardsen erhält mit seinem Gesamtsieg den von Canon  gesponserten und mit 3.000 Euro dotierten Preis. Mit seinem Bild setzte er sich gegen knapp 18.000 eingereichte Arbeiten von Fotografen aus 38 Ländern durch. Der Preis wurde von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen zum 16. Mal vergeben und richtet sich an Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa. Theo Bosboom, Jury-Mitglied des Wettbewerbes sagt über den Sieger: "Es ist ein außergewöhnliches Bild, das unsere Aufmerksamkeit vom ersten Augenblick an erregte. Man könnte sagen, ein Bild, das alles in sich vereint: eine großartige Stimmung, eine charismatische Tierart und das perfekte Gefühl für den richtigen Moment."

Jury kritisiert Naturfotografen

Aber auch kritische Worte sind aus den Reihen der Juroren zu vernehmen, vor allem bezüglich zweier Faktoren: „Nachahmer“ und „digitale Manipulation“. Theo Bosboom für die Jury: „Nun ist es ja so, dass Naturfotografen bestimmte Tierarten oder Landschaften bevorzugt bearbeiten und dabei – bewusst oder unbewusst – zu Nachahmern von bereits Gesehenem werden. Nicht unbedingt der beste Weg, um erfolgreich zu sein, obwohl es jedes Jahr Aufnahmen von ikonischen Landschaften oder Tieren ins Finale schaffen, etwa, wenn sie eine neue Seite eines Motivs beleuchten oder wenn es der Fotograf geschafft hat, das qualitative Level seiner Vorgänger zu überbieten.“

Einige der besten Beiträge des Wettbewerbs finden Sie in unserer Onlinegalerie.

Mehr zum Thema
zur Startseite